Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
19 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE ASIEN/Berichtssaison stützt Börse in Tokio

Die asiatischen Börsen haben am Dienstag im Plus geschlossen, da gute Quartalsberichte vor allem in Tokio den Kursen Auftrieb brachten. Die Kauflust wurde indes etwas gezügelt durch die Vorgaben der Wall Street, die nur wenig verändert aus dem Handel gegangen war. Dort ist die Zurückhaltung groß, da die Anleger auf den Arbeitsmarktbericht am Freitag und die Aussagen der US-Notenbank am Mittwoch warten.

An der Börse in Tokio ging es 0,6 Prozent aufwärts auf ein Sechsmonats-Hoch. Die japanische Währung schwächelte zum Dollar, der auf fast 102 Yen zulegte. Charttechnisch orientierte Teilnehmer sehen die Chance, dass der Dollar auf 102,18 Yen und noch weiter steigen könnte. Dies stützte zwar am Dienstag ebenfalls die Aktienkurse, doch die Investoren blickten vor allem auf die Ergebniszahlen der Unternehmen. "Die Quartalsberichte haben sich stetig verbessert, wobei der heimische Konsum und die Investitionen geholfen haben", sagte Shun Maruyama von der BNP Paribas, der von einem weiter steigenden Trend ausgeht.

Zu den Unternehmen mit positiven Überraschungen zählte Nissan Motor. Der Autobauer hat einen Anstieg beim Nettogewinn von 37 Prozent vorzuweisen. Vor allem in Nordamerika, China und Europa lief es rund. Die Aktie stieg um 1,8 Prozent. Dagegen ging es mit der Aktie von Symark Airlines um 13 Prozent nach unten. Hier drückte die Nachricht, dass die Billigfluglinie in Gesprächen mit Airbus wegen der Stornierung von Flugzeug-Bestellungen ist.

Auch in Sydney zog die Berichtssaison alle Augen auf sich. Hier gab es jedoch unliebsame Überraschungen, und der Leitindex blieb mit einem Plus von 0,2 Prozent hinter den meisten Börsenplätzen zurück. Auf die Stimmung drückte eine Gewinnwarnung von QBE Insurance Group, deren Aktie um 11 Prozent abwärts rauschte. Der Konzern rechnet mit einer Gewinnmarge bei Versicherungen von vermutlich 7 bis 8 Prozent für das erste Halbjahr, während Experten von 10 Prozent ausgegangen waren.

Der südkoreanische Markt profitierte weiter von dem Stimulierungspaket, das die Regierung vergangene Woche angekündigt hatte. Finanzminister Kyung-Hwan Choi will unter anderem die Steuer auf Dividendenerträge senken und somit Aktien attraktiver machen, die bislang mit einem deutlichen Abschlag gegenüber anderen asiatischen Papieren gehandelt werden. Der Markt spricht in Anlehnung an die japanische "Abenomics" von einer "Choinomics". Optimisten sehen den Kospi bis Ende 2015 schon bis auf 3.000 Punkte steigen.

An den chinesischen Börsen in Schanghai und Hongkong wurden ebenfalls Aufschläge verbucht. Tang Yonggang von Hong Yuan Securities sagte zu dem geringen Plus in Schanghai, nach den starken Gewinnen der jüngsten Zeit benötige der Markt eine Verschnaufpause. Immerhin legte der Börsenplatz den sechsten Tag in Folge zu. Bankenwerte kletterten mit der Hoffnung auf Reformen von Instituten in Staatshand, die strategische Investoren anlocken könnten. Bank of Nanjing gewannen 2,2 Prozent und BoCom 3,6 Prozent. In den Aktien von Zyklikern wurden indes Gewinne mitgenommen. In Hongkong trieben verstärkte Zuflüsse ausländischer Investoren die Börse um 0,7 Prozent nach oben.

=== 
INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                       (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               5.588,40   +0,20%  08:00 
Nikkei-225 (Tokio)                15.618,07   +0,57%  08:00 
Kospi (Seoul)                      2.061,97   +0,64%  08:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)     2.183,30   +0,25%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)        24.595,80   +0,68%  10:00 
Straits-Times (Singapur)           3.357,39   +0,22%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  9.30 Uhr 
EUR/USD   1,3432  -0,1%    1,3440    1,3431 
EUR/JPY   136,95  +0,0%    136,88    136,82 
USD/JPY   101,97  +0,1%    101,85    101,87 
USD/KRW  1024,35  -0,2%   1026,25    1026,2 
USD/CNY   6,1819  -0,1%    6,1875    6,1883 
AUD/USD   0,9397  -0,1%    0,9405    0,9390 
=== 

Kontakt zum Autor: ralf.zerback@wsj.com

DJG/DJN/raz/smh

(END) Dow Jones Newswires

July 29, 2014 04:12 ET (08:12 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

© 2014 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.