Anzeige
Mehr »
Mittwoch, 11.02.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Drohnen, Robotik, E-Autos: Diese Hightech-Aktie könnte jetzt zünden
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
31 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE ASIEN/Schwacher Einkaufsmanagerindex belastet China-Börsen

An den ostasiatischen Börsen war am Donnerstag keine einheitliche Tendenz auszumachen. Während die Kurse in Tokio Auftrieb durch den zum Yen zulegenden Dollar erhielten, dämpfte die nachlassende Dynamik der heimischen Industrie die Stimmung an den chinesischen Börsen. Die Aussicht auf fortgesetzt niedrige Zinsen in den USA konnte die Stimmung nicht aufhellen. Aus dem Sitzungsprotokoll der US-Notenbank vom Mittwoch geht hervor, dass die Fed zwar Zinserhöhungen diskutiert hat, diese aber aufschiebt, bis sich die Erholung der Wirtschaft klarer herauskristallisiert.

Den Dollar trieben diese Erkenntnisse auf breiter Front weiter nach oben, nachdem er zuletzt bereits von gut ausgefallenen US-Konjunkturdaten profitiert hatte. Für einen US-Dollar wurden rund 103,80 Yen gezahlt. Am Mittwochmorgen kostete er noch etwa 103,10 Yen.

Am Tokioter Aktienmarkt ging es für den Nikkei-225-Index um 0,9 Prozent nach oben, wobei der schwächere Yen den Aktien exportorientierter Unternehmen zu Kursgewinnen verhalf. Honda stiegen um 2,3 Prozent. Mazda verbesserten sich um 2,8 Prozent, zusätzlich gestützt von einem Nikkei-Bericht, laut dem das Unternehmen bis 2017 schuldenfrei sein will.

Der von der Bank HSBC ermittelte vorläufige Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China ist unterdessen im August auf 50,3 gesunken von 51,7 im Juli. "Die heutigen Daten zeigen, dass sich die Wirtschaft nach wie vor erholt", kommentiert HSBC-Volkswirt Qu Hongbin das Umfrageergebnis. "Allerdings hat sich das Tempo verlangsamt."

Nach dem stark ausgefallenen offiziellen Index vom Juli seien viele Händler überzeugt gewesen, dass die Mini-Wirtschaftsstimuli der chinesischen Zentralbank Wirkung zeigten und die Stimmung auch bei den kleineren Unternehmen heben würden, erklärte Desmond Chua, Analyst bei CMC Markets, die negative Reaktion der chinesischen Börsen.

In Schanghai und Hongkong verloren die Aktienkurse im Schnitt 0,5 und 0,8 Prozent. Aktien des Kohlebergbaus wurden in der Erwartung verkauft, dass die Nachfrage nach Kohle zurückgeht. China Shenhua Energy gaben um 1,4 Prozent nach und Shaanxi Coal Industry um 1,7 Prozent. Zweifel an der Qualität ihrer Kreditportfolios belasteten die Kurse von Banken wie Bank of Ningbo, deren Aktie um 1,5 Prozent fiel.

Die australischen Aktien kamen in Reaktion auf die schwachen chinesischen Daten etwas zurück, auch der Austral-Dollar litt unter den Daten. China ist wichtigster Abnehmer australischer Rohstoffe. Nachdem der S&P/ASX-200 mit 5.670 Punkten zunächst den höchsten Stand seit sechs Jahren markiert hatte, lag er zum Handelsschluss nur noch 0,1 Prozent im Plus bei 5.639 Punkten. Rege Nachfrage nach dividendenstarken Aktien verhinderte, dass der Markt in negatives Terrain rutschte. So gewannen die Aktien des Telekommunikationsanbieters Telstra 1,2 Prozent.

In Seoul büßte der Kospi 1,4 Prozent ein. Händler erklärten die Verluste mit der Angst vor höheren US-Zinsen. Diese könnten den Abzug von Kapital aus Schwellenländern zur Folge haben. Allein der Umstand, dass die Fed Zinserhöhungen diskutiert habe, habe viele südkoreanische Anleger nervös werden lassen. Hyundai Motor gaben um 0,9 Prozent nach. Samsung Electronics büßten 2,1 Prozent ein und fielen auf den tiefsten Stand seit fast zwei Jahren. Dagegen verteuerten sich die Aktien von YG Entertainment um 11,1 Prozent. Die Private-Equity-Sparte des französischen Luxusgüterkonzerns LVMH steigt bei dem Pop-Label ein, das auch "Gangnam-Style"-Rapper Psy unter Vertrag hat.

INDEX                               Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                     (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)             5.638,90   +0,08%  08:00 
Nikkei-225 (Tokio)              15.586,20   +0,85%  08:00 
Kospi (Seoul)                    2.044,21   -1,38%  08:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)   2.229,77   -0,47%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)      24.956,51   -0,81%  10:00 
Straits-Times (Singapur)         3.322,14   -0,05%  11:00 
KLCI (Malaysia)                  1.873,96   -0,26%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Fr, 10.41 Uhr 
EUR/USD   1,3272  +0,1%    1,3260         1,3390 
EUR/JPY   137,74  +0,2%    137,52         137,31 
USD/JPY   103,78  +0,1%    103,71         102,54 
USD/KRW  1023,65  +0,1%   1022,85         1021,2 
USD/CNY   6,1519  +0,2%    6,1400         6,1473 
AUD/USD   0,9275  -0,1%    0,9285         0,9330 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 21, 2014 04:19 ET (08:19 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

© 2014 Dow Jones News
Favoritenwechsel
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.

Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir fünf Aktien vor, die genau in dieses neue Marktbild passen: solide, günstig bewertet und mit attraktiver Dividende. Werte, die nicht nur laufende Erträge liefern, sondern auch bei Marktkorrekturen Sicherheit bieten.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Value-Zug 2026 endgültig abfährt!

Dieses exklusive PDF ist nur für kurze Zeit gratis verfügbar.
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.