Der Finanzinvestor KKR übernimmt
den Küchengerätehersteller WMF . Ein von KKR vorgelegtes
Erwerbsangebot für WMF-Vorzugsaktien sei erfolgreich gewesen, wie
der Investor am Donnerstag mitteilte. Zusammen mit dem zweiten
WMF-Großaktionär, dem Finanzinvestor FIBA, werde eine
Beteiligungsquote von etwa 90,3 Prozent erreicht. KKR beabsichtigt
nun, die übrigen Aktionäre aus dem Unternehmen drängen, um die
WMF-Aktie von der Börse nehmen zu können. Zum weiteren Vorgehen
wurde zunächst nichts bekannt. KKR hatte über seine
Holdinggesellschaft Finedining Capital zunächst 53 Euro pro Aktie
angeboten und das Angebot später noch einmal auf 58 Euro erhöht. Es
war am Montagabend ausgelaufen./vge/DP/jha
Das Börsenjahr 2026 ist für viele Anleger ernüchternd gestartet. Tech-Werte straucheln, der Nasdaq 100 tritt auf der Stelle und ausgerechnet alte Favoriten wie Microsoft und SAP rutschen zweistellig ab. KI ist plötzlich kein Rückenwind mehr, sondern ein Belastungsfaktor, weil Investoren beginnen, die finanzielle Nachhaltigkeit zu hinterfragen.
Gleichzeitig vollzieht sich an der Wall Street ein lautloser Favoritenwechsel. Während viele auf Wachstum setzen, feiern Value-Titel mit verlässlichen Cashflows ihr Comeback: Telekommunikation, Industrie, Energie, Pharma – die „Cashmaschinen“ der Realwirtschaft verdrängen hoch bewertete Hoffnungsträger.
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