Der Euro
Die geldpolitischen Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) am vergangenen Donnerstag hatten den Euro auf Talfahrt geschickt. Der Euro bleibe weiter unter Druck, ein Abrutschen der Notierungen unter die Marke von 1,28 US-Dollar sei möglich, schreiben die Experten der Landesbank Hessen-Thüringen (Helaba) in einem Kommentar.
Gleichzeitig nehmen Spekulationen über eine möglicherweise baldige Straffung der Geldpolitik durch die US-Notenbank zu, sagten Händler. So erwartet der Vermögensverwalter Blackrock, dass die Fed die Zinsen früher anheben könnte, als bisher am Markt erwartet. Im Durchschnitt gehen die Marktbeobachter bisher von einer ersten Leitzinsanhebung für Mitte 2015 aus. Zuletzt hatte eine Reihe von US-Konjunkturdaten, etwa der jüngste US-Arbeitsmarktbericht, positiv überrascht.
Der Dollar stieg auch zum japanischen Yen und erreichte mit 106,39 Yen ein Sechsjahreshoch. Das britische Pfund erholte sich hingegen etwas von seinen deutlichen Vortagesverlusten. Am Wochenende hatte eine Umfrage erstmals eine Mehrheit für eine Abspaltung Schottlands vom Vereinigten Königreich ergeben. Die Schotten werden am 18. September darüber abstimmen./jsl/stb
ISIN EU0009652759
AXC0109 2014-09-09/12:54
