Zürich - Der Schweizer Aktienmarkt zeigt sich am Mittwochmittag auf breiter Front schwach. Der Leitindex SMI startete am Morgen mit zunächst leichten Verlusten, gab dann aber bald deutlicher nach. In der letzten Handelsstunde erholte sich die Börse hingegen wieder etwas vom Tagestief. Im Markt herrsche aber "Katerstimmung", hiess es im Handel. Die Nervosität halte an. Nach den markanten Kursrückschlägen seit Anfang des Monats - der SMI büsste etwa 6% ein - schreie alles nach einen Rebound, hiess es. Es gebe aber Unsicherheitsfaktoren, weshalb sich dieser bislang nicht einstellt.
Zum einen würden die jüngst vorgelegten schwachen Daten aus Europa die jegliche Kauflaune verderben. Zudem verunsichere die Gefahr einer Ebola-Seuche in den USA, nachdem dort zwei Personen positiv auf das aggressive Virus getestet wurden. Wie unrealistisch das Szenario einer Epidemie auch sei, "die Angst ist im Markt". Zudem präsentiere sich die US-Berichtssaison bislang eher durchzogen. Entscheidende Impulse könnten am Nachmittag anstehen. Dabei richten sich die Blicke auf die USA, wobei die Einzelhandelsumsätze im Fokus liegen. Die Daten könnten nämlich mit einer positiven Überraschung aufwarten, da sich die Stimmung der US-Konsumenten als immer noch sehr gut ausnehme, wie es hiess.
Der Swiss Market Index (SMI) verliert gegen 12 Uhr 0,58% auf 8'289,56 ...
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