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Dow Jones News
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MÄRKTE ASIEN/Schwache US-Vorgaben verschrecken

Von Thomas Rossmann

Angesichts schwacher Vorgaben von der Wall Street verzeichnen auch die Aktienmärkte in Asien teils deutliche Abgaben. Der Dow-Jones-Index war am Mittwoch wegen globaler Wachstumssorgen auf den niedrigsten Stand seit Mitte August gerutscht. Das größte Minus verzeichnet die Börse in Tokio, wo der Nikkei-225 um 1,9 Prozent auf 15.774 Punkte einknickt. Hier belastet zudem der im Sog zuletzt schwacher US-Konjunkturdaten nachgebende US-Dollar. Er rutscht auf 108,73 Yen ab, nachdem er am Vortag noch zum ersten Mal seit August 2008 über die Marke von 110 Yen geschaut hatte.

"Sowohl der Nikkei als auch der Dollar machen einen überkauften Eindruck und die US-Währung dürfte sich zunächst in einer Spanne zwischen 105 und 110 Yen bewegen", so ein Händler. Einen nächsten Impuls für den US-Dollar dürfte am Freitag der US-Arbeitsmarktbericht für September liefern.

Die Umsätze seien wegen der Feiertage in Schanghai und Hongkong weiter niedrig, heißt es. Während in China erst am kommenden Dienstag wieder gehandelt wird, öffnet die Börse in Hongkong bereits am Freitag wieder. "Die ausländischen Investoren sind kaum am Markt aktiv. Sie dürften erst bei niedrigeren Kursen wieder stärker einsteigen", so ein Teilnehmer.

Der schwache Dollar belastet traditionell die Exportwerte besonders. Honda Motor verlieren 3,7 Prozent, Sony büßen 2,2 Prozent ein und Tokyo Electron fallen um 2,2 Prozent.

Auch an der Börse in Sydney geht es nach zuletzt zwei Tagen mit Aufschlägen am Donnerstag abwärts. Der S&P/ASX 200 verliert 0,6 Prozent. Mit Abgaben zeigen sich vor allem die zuletzt gut gelaufenen Banken- und die Rohstoffwerte. BHP Billiton fallen um 1,6 Prozent und Rio Tinto reduzieren sich um 0,9 Prozent. Einen Satz nach oben machen dagegen die Papiere von Wotif. Sie steigen um 6,5 Prozent, nachdem die Regulierungsbehörde keine Bedenken gegen die geplante Übernahme durch Expedia angemeldet hat.

An der Börse in Seoul verliert der Kospi 0,8 Prozent. Hier belastet zusätzlich zu den schwachen US-Vorgaben auch das Minus von Index-Schwergewicht Samsung, die um 0,9 Prozent zurückfallen. Laut den Analysten von ABI Research hat die Dominanz von Apple und Samsung auf dem Tablet-Markt im zweiten Quartal abgenommen zugunsten von Anbietern wie Lenovo, Amazon und Asus. So verfügten die Unternehmen zusammen nur noch über einen Marktanteil von 66 Prozent nach 72 Prozent im ersten Quartal.

Der Ölpreis scheint sich nach seiner jüngsten Abwärtsfahrt zunächst zu stabilisieren. Für ein Barrel der Sorte WTI müssen aktuell 90,84 Dollar bezahlt werden, nach 90,73 Dollar in den USA am Vortag. Nach den hohen OPEC-Fördermengen drückten am Mittwoch auch Nachrichten aus Saudi-Arabien den WTI-Preis auf das niedrigste Settlement seit April 2013. Das Königreich hatte angesichts der Ölschwemme die offiziellen Verkaufspreise gesenkt.

Der Goldpreis profitiert etwas von der Suche der Anleger nach Sicherheit. Der Preis für die Feinunze steigt auf 1.219 Dollar, vier Dollar mehr als im späten US-Handel.

=== 
INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                               (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               5.300,10   -0,64%  08:00 
Nikkei-225 (Tokio)                15.773,89   -1,92%  08:00 
Kospi (Seoul)                      1.974,50   -0,86%  08:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)             FEIERTAG 
Hang-Seng-Index (Hongkong)                 FEIERTAG 
Straits-Times (Singapur)           3.243,02   -0,65%  11:00 
KLCI (Malaysia)                    1.842,61   -0,15%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 10.59 Uhr 
EUR/USD   1,2657  +0,3%    1,2618         1,2600 
EUR/JPY   137,62  +0,1%    137,54         138,38 
USD/JPY   108,73  -0,2%    108,99         109,82 
USD/KRW  1059,55  -0,3%   1062,95        1063,45 
USD/CNY   6,1385     0%    6,1385         6,1385 
AUD/USD   0,8808  +0,9%    0,8734         0,8718 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/ros/gos

(END) Dow Jones Newswires

October 02, 2014 01:12 ET (05:12 GMT)

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