Anzeige
Mehr »
Sonntag, 05.04.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
69 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MÄRKTE ASIEN/Konjunktursorgen haben Börsen fest im Griff

Von Chao Deng

Der globale Ausverkauf an den Börsen macht vor Ostasien nicht Halt. Allerdings fallen die Verluste hier am Mittwoch geringer aus, nachdem die europäische Konjunkturlokomotive Deutschland erneut mit Schwächesignalen aufwartete und der Internationale Währungsfonds seine Prognose für das weltweite Wirtschaftswachstum 2015 gesenkt hat. Ein Dämpfer kommt auch vom chinesischen HSBC-Einkaufsmanagerindex für den Dienstleistungssektor. Er ist im September gesunken auf 53,5, nachdem er im August ein 17-Monatshoch markiert hatte. Damit liegt er aber immer noch deutlich im auf Expansion hinweisenden Bereich über 50.

"Das US-Konjunkturwachstum sieht zwar sehr robust aus, das ist aber nicht genug, um den Rest der Welt zu tragen", sagt Analyst Masayuki Doshida von Rakuten Securities. Das größte Minus verzeichnet die Tokioter Börse. Hier verliert der Nikkei-Index 1,3 Prozent auf 15.585 Punkte. Ihm folgen Sydney und Hongkong mit Einbußen um 0,7 Prozent. In Hongkong gehen die Proteste für mehr Demokratie auf kleinerer Flamme als zuletzt weiter und führen hier und da zu Behinderungen des Wirtschaftslebens. Die Gespräche zwischen beiden Parteien sollen am Freitag beginnen.

Für das deutliche Minus in Tokio machen Teilnehmer wie so oft auch den Dollar verantwortlich, der sich zum Yen von seinem Rücksetzer am Montag und Dienstag nur leicht erholt. Der starke Dollar sei ein ganz maßgeblicher Grund dafür gewesen, dass es am japanischen Aktienmarkt in den vergangenen Wochen nach oben gegangen sei. "Der 'richtige Schock für japanische Aktien kommt erst, wenn der Dollar auf unter 105 Yen fällt. Dann wird auch der Aktienmarkt in eine andere Handelsspanne abrutschen. Noch sind wir im Bereich zwischen 105 und 110 Yen, so dass die gegenwärtige Korrektur begrenzt ausfällt", sagt Marktstratege Daisuke Uno von Sumitomo Mitsui Banking. Der Dollar kostet aktuell 108,32 Yen.

Getrieben wird der Dollar gegen die meisten Währungen von den Zinserhöhungserwartungen in den USA, die von den auseinanderdriftenden konjunkturellen Entwicklungen in den USA und Europa und Japan noch befeuert werden.

Leichten Auftrieb von der zunehmenden Risikoaversion an den Aktienmärkten erhält der vermeintlich sichere Hafen Gold. Der Goldpreis steigt auf 1.212 Dollar. Ein Leidtragender des neu entflammten Konjunkturpessimismus ist das Öl. Der Preis der Nordseesorte Brent nähert sich der 90-Dollar-Marke. Aktuell kostet das Barrel nur noch 90,87 Dollar nach 91,80 im späten US-Geschäft und einem Vortageshoch von fast 93 Dollar. Das ist das niedrigste Preisniveau seit Sommer 2012. Nicht viel anders sieht es beim US-Öl WTI aus. Neben der geringen Nachfrage setzt dem Ölpreis das derzeitige Überangebot zu.

Gut hält sich die Börse in Schanghai, wo erstmals nach einer Woche der Feierlichkeiten um den Nationalfeiertag wieder gehandelt wird. Der Shanghai-Composite steigt um 0,3 Prozent und steht damit auf einem 19-Monatshoch. Gesucht seien angesichts der weltweiten Konjunktursorgen vor allem als defensiv geltende Aktien, aber auch Immobilienwerte, heißt es. Für Unterstützung sorgten anhaltende Spekulationen über Konjunkturstimuli seitens Pekings wie auch erste Schritte der Notenbank für eine leichtere Vergabe von Hypothekenkrediten, berichten Händler. Zudem kommen positive Impulse von der im späteren Monatsverlauf anstehenden engeren Vernetzung der Schanghaier mit der Hongkonger Börse.

Bei den Einzelwerten kommt es in Sydney zu Gewinnmitnahmen beim Schwergewicht Rio Tinto nach dem deutlichen Plus am Vortag. Auslöser war das bekanntgewordene Interesse von Glencore an einer Übernahme des britisch-australischen Bergbaukonzerns. Rio Tinto hat dieses zurückgewiesen, woraufhin sich Glencore nun von den Plänen für eine Fusion verabschiedet hat.

INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                               (MESZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               5.242,40   -0,79%  08:00 
Nikkei-225 (Tokio)                15.567,39   -1,37%  08:00 
Kospi (Seoul)                      1.964,40   -0,43%  08:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)     2.370,86   +0,30%  09:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)        23.253,35   -0,72%  10:00 
Straits-Times (Singapur)           3.230,79   -0,41%  11:00 
KLCI (Malaysia)                    1.828,23   -0,29%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Di, 10.47 Uhr 
EUR/USD   1,2636  -0,2%    1,2665         1,2630 
EUR/JPY   136,89  -0,1%    136,97         137,04 
USD/JPY   108,33  +0,2%    108,15         108,49 
USD/KRW  1072,25  +0,2%   1069,65        1066,65 
USD/CNY   6,1390     0%    6,1390         6,1390 
AUD/USD   0,8777  -0,3%    0,8805         0,8790 
Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com 
DJG/DJN/gos/kla 

(END) Dow Jones Newswires

October 08, 2014 00:55 ET (04:55 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

© 2014 Dow Jones News
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die genau dieses Profil erfüllen: Krisenprofiteure mit solidem Geschäftsmodell, attraktiver Bewertung und langfristigem Potenzial.

Jetzt den kostenlosen Report sichern – und Ihr Depot auf den Energiepreisschock vorbereiten!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.