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MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa -2-

DJ MORNING BRIEFING - Deutschland/Europa

SPRUCH

"Republiken enden durch Luxus, Monarchien durch Armut." (Charles de Secondat, Baron de la Brède et de Montesquieu)

TAGESTHEMA

Der französische Telekomanbieter Iliad hat die geplante Übernahme von T-Mobile US abgesagt. Auch eine aufgebesserte Offerte für einen Anteil von 67 Prozent an T-Mobile US habe die Deutsche Telekom nicht überzeugen können. Iliad teilte deswegen mit, keinen Kontrollanteil an dem Mobilfunkunternehmen mehr erwerben zu wollen. Die Aktie von T-Mobile US verliert daraufhin knapp 2 Prozent auf 27,06 US-Dollar. Das jüngste Angebot habe bei 36 Dollar je T-Mobile-Aktie gelegen, erklärten die Franzosen. Im Juli hatte Iliad 33 Dollar je Anteil oder 15 Milliarden Dollar für knapp 57 Prozent an T-Mobile US geboten. Die Deutsche Telekom hatte damals schon kein Interesse, ihre Tochter zu verkaufen. Sie hält 67 Prozent an dem viertgrößten Mobilfunkanbieter der USA.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

LVMH

Nachfolgend die Konsensschätzungen für den Umsatz der ersten neun Monate (in Millionen Euro, Wachstum in Prozent, nach IFRS):

Organ. 
9 Monate       Umsatz    Wachstum 
MITTELWERT     21.456         4,4 
Vorjahr        20.715         8,0 
 
 

AUSBLICK KONJUNKTUR

- FR 
    08:45 Verbraucherpreise September 
          PROGNOSE: -0,2% gg Vm/+0,4% gg Vj 
          zuvor:    +0,4% gg Vm/+0,4% gg Vj 
 
- ES 
    09:00 HVPI und Verbraucherpreise September 
          HVPI 
          PROGNOSE:  -0,3% gg Vj 
          vorläufig: -0,3% gg Vj 
          zuvor:     -0,5% gg Vj 
 
- IT 
    10:00 Verbraucherpreise September (endgültig) 
          PROGNOSE:  -0,3% gg Vm/-0,1% gg Vj 
          vorläufig: -0,3% gg Vm/-0,1% gg Vj 
          zuvor:     +0,2% gg Vm/-0,1% gg Vj 
 
- GB 
    10:30 Verbraucherpreise September 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm/+1,4% gg Vj 
          zuvor:    +0,4% gg Vm/+1,5% gg Vj 
 
- DE 
    11:00 ZEW-Index Konjunkturerwartungen Oktober 
          PROGNOSE: 0,8 Punkte 
          zuvor:    6,9 Punkte 
          Konjunkturlage 
          PROGNOSE: 18,0 Punkte 
          zuvor:    25,4 Punkte 
 
- EU 
    11:00 Industrieproduktion August 
          Eurozone 
          PROGNOSE: -1,7% gg Vm/-0,9% gg Vj 
          zuvor:    +1,0% gg Vm/+2,2% gg Vj 
 
 

AUSBLICK EUROPÄISCHE ANLEIHE-AUKTIONEN

10:00 NL/Auktion 0,50-prozentiger Anleihen mit Laufzeit April 2017 
         im Volumen von 2,5 bis 3,5 Mrd EUR 
 
11:30 DE/Auktion 0,10-prozentiger und inflationsindexierter Bundesanleihen 
         mit Laufzeit April 2023 im Volumen von 1,0 Mrd EUR 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                zuletzt      +/- % 
S&P-500-Future      1.876,10     +0,56% 
Nasdaq-Future       3.817,00     +0,49% 
Nikkei-225         15.043,85     -1,68% 
Shanghai-Composite  2.368,80     +0,12% 
 
INDEX                zuletzt      +/- % 
DAX                 8.812,43     +0,27% 
DAX-Future          8.725,00     -0,51% 
XDAX                8.723,74     -0,51% 
MDAX               14.946,92     -0,28% 
TecDAX              1.143,90     -1,17% 
Euro-Stoxx-50       2.998,32     +0,23% 
Stoxx-50            2.892,49     +0,28% 
Dow-Jones          16.321,07     -1,35% 
S&P-500-Index       1.874,74     -1,65% 
Nasdaq-Comp.        4.213,66     -1,46% 
EUREX                zuletzt  +/- Ticks 
Bund-Future          150,45%        -13 
 
 

FINANZMÄRKTE

EUROPA

AUSBLICK: Die Börsen in Europa werdenmit einem Handelsstart im Minus erwartet. Den Grund liefert die Wall Street, die in der letzten Handelsstunde deutlich nach unten drehte. Auch in den USA sorgen sich die Investoren vor einem globalen Konjunkturabschwung gepaart mit einem Wechsel in der Fed-Politik und minimieren ihr Risiko am Aktienmarkt. Ein Gewinner der Entwicklung war das Gold, der Preis für die Feinunze stieg auf 1.233 Dollar. Erste Indikationen sehen den DAX 40 Punkte tiefer bei 8.772 Punkten. Nach den jüngst enttäuschenden Wirtschaftsdaten aus Deutschland dürfte sich die Serie mit dem um 11.00 Uhr anstehenden ZEW-Index fortsetzen. Der sentix-Index deutet auf einen ZEW-Stand von minus 2 Punkten hin. Einige Häuser, wie die Credit Agricole, erwarten einen deutlicheren Rückgang auf minus 5. Die ZEW-Konjunkturerwartungen hätten dann erstmals seit November 2012, also seit fast zwei Jahren, ein negatives Vorzeichen.

RÜCKBLICK: Nach dem Abverkauf der vergangenen Wochen fanden die Börsen in Europa am Montag einen Boden, was unter anderem Gelegenheitskäufen zu verdanken war. Die Aussicht auf eine Lösung im Ukraine-Konflikt stützte die Märkte ebenso wie überzeugende Daten zur chinesischen Handelsbilanz. Der Abgang des CEO Enrico Cavatorta von Luxottica lastete schwer auf der Aktie, sie fiel um 9,2 Prozent. Hintergrund der Aufgabe Cavacortas sollen Spannungen mit der Großaktionärsfamilie Del Vecchio ein, die eine größere Rolle bei der Führung des größten Brillen- und Kontaktlinsen-Herstellers der Welt anstrebt. Eine Abstufung auf "Neutral" durch J.P. Morgan drückte die Kurse von Infineon und STMicro um 2,1 und 4,6 Prozent. Flughafen Wien sprangen um 18 Prozent auf 72,89 Euro in die Höhe. Den Grund lieferte der Fonds der australischen Pensionskassen, der mit einem Minderheitsanteil einsteigen will und 80 Euro je Aktie bietet.

DAX/MDAX/TECDAX

Den Tagesgewinner im DAX stellten mit einem Plus von 2,0 Prozent Commerzbank. An der Börse setzt sich die Meinung durch, dass die Hürde Bankenstresstest genommen wird. Abgaben waren in den eher defensiven Titeln wie Fresenius und Beiersdorf zu beobachten. Optimistische Aussagen zum Frachtgeschäft verhalfen Lufthansa zu einem Plus von 1,1 Prozent. In der zweiten Reihe will GEA die Marge bis 2017 deutlich erhöhen, die Aktie schoss um 4,2 Prozent in die Höhe. Fraport stiegen nach guten Verkehrszahlen um 1,2 Prozent. Im TecDAX legten RIB Software um 8,6 Prozent zu. Ein Vertrag mit der Bahn sowie die Pläne der Bundesregierung, die Kosten bei Großprojekten wie dem Flughafen Berlin oder dem Bahnhof Stuttgart 21 endlich in den Griff zu bekommen, brachten Fantasie in die Aktie.

XETRA-NACHBÖRSE/XDAX (22 Uhr): 8.724 (XETRA-Schluss: 8.812) Punkte

Sehr lebhaft verlief der nachbörsliche Handel am Montag nach Aussage eines Händlers von Lang & Schwarz. Mit den in der letzten Handelsstunde deutlich nachgebenden Kursen an der Wall Street hätten auch hierzulande Investoren verstärkt verkauft. Die Umsätze seien recht hoch gewesen, ergänzte der Teilnehmer. Bei den Einzelwerten standen vor allem Leoni unter Abgabedruck. Die Aktie fiel um 6 Prozent auf 37,15 Euro und damit auf ein neues Jahrestief. Das Unternehmen hatte am Abend seine Jahresprognose gekappt. Die Aktie der Deutschen Telekom fiel um 1,5 Prozent auf 10,73 Euro. Der französische Telekomanbieter Iliad hat die geplante Übernahme von T-Mobile US abgesagt.

USA / WALL STREET

Die neue Woche an der Wall Street hat so begonnen, wie die alte Woche aufgehört hat: mit Verlusten. Die anhaltende Sorge vor einer globalen Konjunktur-Abschwächung bescherte dem Aktienmarkt erneut einen schwachen Tag. Nach einer volatilen Sitzung drehten die Kurse im späten Handel deutlicher in Richtung Süden. Zwischenzeitliche Erholungsansätze hatten dagegen keinen Bestand. Die Indizes schlossen in der Nähe ihrer Tagestiefs. Am US-Anleihemarkt fand wegen des Feiertages "Columbus Day" kein Handel statt. Die Aktie von Fiat Chrysler gab an ihrem Debüttag an der NYSE nach deutlichen Gewinnen zur Eröffnung schließlich um 0,9 Prozent nach. Die Apple-Aktie hielt sich mit einem Minus von 0,9 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt. Der Technologie-Konzern bereitet ein Event vor, auf dem offenbar neue iPad-Modelle und neue Mac-Computer vorgestellt werden sollen. Der französische Telekomanbieter Iliad hat die geplante Übernahme von T-Mobile US abgesagt. T-Mobile US verloren 2,5 Prozent.

DEVISENMARKT

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mo, 17.35 Uhr 
EUR/USD   1,2719  -0,2%    1,2743         1,2674 
EUR/JPY   136,42  +0,1%    136,33         136,12 
EUR/CHF   1,2088  -0,0%    1,2089         1,2080 
USD/JPY   107,24  +0,2%    106,98         107,39 
GBP/USD   1,6069  -0,0%    1,6074         1,6053 
 
 

Im frühen Geschäft am Dienstag tendiert der Euro knapp unter dem erhöhtem Niveau vom späten Montag. Zum Yen kann der Greenback einen Teil des am späten Montag verloren gegangenen Terrains wieder gewinnen. Japanische Importeuere und Pensionsfonds kauften den Greenback, heißt es.

Am Montag legte der Euro zum Dollar zu und holte damit einen Großteil seiner Verluste vom Freitag wieder auf. Am Wochenende hatte der Vize-Chairman der US-Notenbank, Stanley Fischer, auf dem IWF-Gipfel in Washington sinngemäß gesagt, dass die Folgen des unerwartet schwachen Wirtschaftswachstums im Ausland für die US-Konjunktur die Notenbank dazu veranlassen könnten, sich langsamer von ihrer akkommodierenden Geldpolitik zu verabschieden. Im späten US-Handel kostete der Euro 1,2694 Dollar.

ROHSTOFFE

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           85,07    85,74             -0,78       -0,67 
Brent/ICE           88,13    88,89             -0,86       -0,76 
 
 

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

October 14, 2014 01:30 ET (05:30 GMT)

Konjunkturskepsis bestimmte weiter das Geschehen an den Rohstoffmärkten. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI stabilisierte sich etwas, nachdem er zunächst wieder deutlicher unter Druck geraten war. Das Settlement war mit 85,74 Dollar aber immer noch das niedrigste seit Dezember 2012. Dies waren 0,1 Prozent weniger als noch am Freitag. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent fiel zum Settlement um 1,5 Prozent auf 88,89 Dollar, den niedrigsten Stand seit Dezember 2010. Der OPEC gelingt es zudem weiter nicht, sich auf niedrigere Förderquoten zu verständigen.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.234,25      1.237,28       -0,2%          -3,03 
Silber (Spot)         17,50         17,51       -0,0%          -0,01 
Platin (Spot)      1.273,75      1.260,90       +1,0%         +12,85 
Kupfer-Future          3,03          3,04       -0,3%          -0,01 
 
 

Gold profitierte weiter von der Furcht vor einem schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft und kletterte zum Settlement mit 1.230 Dollar auf den höchsten Stand seit Mitte September. Dies waren 0,7 Prozent mehr als zum Wochenausklang. Dazu kam der schwächere Dollar, der Gold für Investoren aus anderen Währungsräumen wieder interessanter macht.

MELDUNGEN SEIT VORTAG 17.30 UHR

LEONI

hat seine Gewinnprognose wegen unerwartet hoher Kosten für neue Projekte gekappt. Hohe Anlaufbelastungen haben den Autozulieferer auch im dritten Quartal ausgebremst, weshalb das Ergebnisziel außer Reichweite ist.

ALSTRIA OFFICE

hat ein Gebäude in Hamburg verkauft und den Erlös zum Erwerb von zwei Immobilien in Düsseldorf eingesetzt.

TELE COLUMBUS

Das nervöse Marktumfeld könnte dem Kabelnetzbetreiber Tele Columbus einen Strich durch den geplanten Börsengang im laufenden Jahr machen. Vor zwei Wochen hatte das Unternehmen angekündigt, bis Jahresende den Gang auf das Parkett durchziehen zu wollen. Nun teilte Tele Columbus mit, den Markt für einen möglichen Börsengang weiter zu beobachten, ohne aber erneut einen konkreten Zeitraum zu nennen.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/ros/raz

(END) Dow Jones Newswires

October 14, 2014 01:30 ET (05:30 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

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