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Dow Jones News
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MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Der französische Telekomanbieter Iliad hat die geplante Übernahme von T-Mobile US abgesagt. Auch eine aufgebesserte Offerte für einen Anteil von 67 Prozent an T-Mobile US habe die Deutsche Telekom nicht überzeugen können. Iliad teilte deswegen mit, keinen Kontrollanteil an dem Mobilfunkunternehmen mehr erwerben zu wollen. Das jüngste Angebot habe bei 36 US-Dollar je T-Mobile-Aktie gelegen. Im Juli hatte Iliad 33 Dollar je Anteil oder 15 Milliarden US-Dollar für knapp 57 Prozent an T-Mobile US geboten. Die Deutsche Telekom AG hatte aber damals bereits kein Interesse, ihre Tochter zu diesem Preis zu verkaufen. Sie hält 67 Prozent an dem viertgrößten Mobilfunkanbieter der USA.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen:

13:00 J.P. Morgan Chase & Co, Ergebnis 3Q, New York

13:45 Johnson & Johnson, Ergebnis 3Q, New Brunswick

14:00 Citigroup Inc, Ergebnis 3Q, New York

14:00 Wells Fargo & Co, Ergebnis 3Q, San Francisco

22:02 Intel Corp, Ergebnis 3Q, Santa Clara

AUSBLICK KONJUNKTUR

Es stehen keine wichtigen Daten auf der Agenda.

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         1.873,50  +0,42% 
Nasdaq-Future          3.815,50  +0,45% 
Nikkei-225            14.948,12  -2,30% 
Hang-Seng-Index       23.214,73  +0,31% 
Shanghai-Composite     2.365,90  -0,00% 
S&P/ASX 200            5.207,40  +1,01% 
 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Tokio bildet das Schlusslicht, ansonsten steigen die Kurse durch die Bank in der Region. Der Nikkei schickt sich an, zum fünften Mal in Folge im Minus zu schließen. Wegen des Feiertages am Montag hole Tokio die Verluste des Vortages nach, heißt es. Allerdings trägt der Devisenmarkt die Hauptverantwortung für die massiven Verluste in Tokio. Denn der Yen hat seit Freitagabend deutlich zum US-Dollar zugelegt und bremst damit die Exportaussichten japanischer Unternehmen. Hintergrund der Dollarschwäche sind Kommentare aus dem Kreise der Fed am Wochenende. So äußerte Stanley Fischer, Fed-Vizepräsident, die Einschätzung, dass die Konsequenz eines schwächeren Wachstums im Ausland eine verlangsamte Zinswende in den USA sein könnte. An den übrigen Börsen nutzen Anleger die zuletzt gesehene Marktschwäche zum Aufbau von Positionen. Argumentationshilfe liefert derweil China, wo die Notenbank die geldpolitischen Zügel etwas gelockert hat. Etwas deutlicher geht es in Sydney gen Norden. Eine Erholung der Eisenerzpreise stützt den rohstofflastigen Aktienmarkt. Rio Tinto, BHP Billiton und Fortescue legen zwischen 2,5 und 6,5 Prozent zu. In Taiwan geraten Aktien aus der Lebensmittelbranche unter Abgabedruck. Das Land wird von zahlreichen Skandalen bei Nahrungsmitteln erschüttert. Am Rohstoffmarkt erholt sich Gold etwas von den Tiefstständen des Vortages. Der Ölpreisverfall setzt sich dagegen unvermindert fort.

US-NACHBÖRSE

Anleger haben das nachbörsliche Geschäft mit US-Aktien am Montagabend zum Ausstieg aus AMD genutzt. Auf nasdaq.com verlor der Wert bei hohen Umsätzen 6,9 Prozent. Der Halbleiterkonzern legt am Donnerstag Geschäftszahlen vor. In der vergangenen Woche hatte der Konzern einen neuen CEO präsentiert und damit Ängste heraufbeschworen, die anstehenden Quartalszahlen könnten schwach ausfallen. Armstrong World Industries sanken um 4,6 Prozent. Der Hersteller von Bodenbelägen hatte mit einer Gewinnwarnung aufgeschreckt. Gesucht waren dagegen unvermindert Titel von Unternehmen, die sich dem Kampf gegen Ebola veschrieben haben. Lakeland Industries schnellten um weitere 15,1 Prozent. Alpha Pro Tech gewannen 13,9 Prozent, Versar 55,6 Prozent.

WALL STREET

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          16.321,07  -1,35  -223,03 
S&P-500        1.874,73  -1,65   -31,40 
Nasdaq-Comp.   4.213,66  -1,46   -62,58 
Nasdaq-100     3.808,00  -1,62   -62,86 
 
                               Freitag 
Umsatz NYSE (Aktien) 0,91 Mrd  0,95 Mrd 
Gewinner             1.023       694 
Verlierer            2.119     2.501 
Unverändert            105        60 

Die neue Woche an der Wall Street hat so begonnen, wie die alte Woche aufgehört hat: mit Verlusten. Die anhaltende Sorge vor einer globalen Konjunktur-Abschwächung bescherte dem Aktienmarkt erneut einen schwachen Tag. Nach einer volatilen Sitzung drehten die Kurse im späten Handel deutlicher in Richtung Süden. Zwischenzeitliche Erholungsansätze hatten dagegen keinen Bestand. Die Indizes schlossen in der Nähe ihrer Tagestiefs. Am US-Anleihemarkt fand wegen des Feiertages "Columbus Day" kein Handel statt. Die Aktie von Fiat Chrysler gab an ihrem Debüttag an der NYSE nach deutlichen Gewinnen zur Eröffnung schließlich um 0,9 Prozent nach. Die Apple-Aktie hielt sich mit einem Minus von 0,9 Prozent deutlich besser als der Gesamtmarkt. Der Technologie-Konzern bereitet ein Event vor, auf dem offenbar neue iPad-Modelle und neue Mac-Computer vorgestellt werden sollen. Der französische Telekomanbieter Iliad hat die geplante Übernahme von T-Mobile US abgesagt. T-Mobile US verloren 2,5 Prozent.

TREASURYS (10. Oktober)

Kurs      Änderung     Rendite   Änderung in Bp 
10-Jährige  100-20/32   +6/32        2,31%      -2,1 
30-Jährige  101-27/32  +20/32        3,03%      -3,3 
 
 

Die Risikoscheu trieb Anleger in den US-Rentenmarkt. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen sank um zwei Basispunkte auf 2,31 Prozent. Es war für US-Anleihen die bestte Woche seit sieben Monaten.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mo., 11.35 Uhr 
EUR/USD   1,2719  -0,2%    1,2743          1,2672 
EUR/JPY   136,25  -0,1%    136,33          136,12 
USD/JPY   107,11  +0,1%    106,98          107,42 
USD/KRW   1064,4  -0,2%   1066,82         1067,25 
USD/CNY   6,1257  +0,0%    6,1255          6,1255 
AUD/USD   0,8787  +0,3%    0,8760          0,8733 
 
 

Am Devisenmarkt legte der Euro zum Dollar zu und holte damit einen Großteil seiner Verluste vom Freitag wieder auf. Am Wochenende hatte der Vize-Chairman der US-Notenbank, Stanley Fischer, auf dem IWF-Gipfel in Washington sinngemäß gesagt, dass die Folgen des unerwartet schwachen Wirtschaftswachstums im Ausland für die US-Konjunktur die Notenbank dazu veranlassen könnten, sich langsamer von ihrer akkommodierenden Geldpolitik zu verabschieden. Im späten US-Handel kostete der Euro 1,2694 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           85,09    85,74             -0,76       -0,65 
Brent/ICE           88,23    88,89             -0,74       -0,66 
 
 

Konjunkturskepsis bestimmte weiter das Geschehen an den Rohstoffmärkten. Der Preis für ein Barrel der Sorte WTI stabilisierte sich etwas, nachdem er zunächst wieder deutlicher unter Druck geraten war. Das Settlement war mit 85,74 Dollar aber immer noch das niedrigste seit Dezember 2012. Dies waren 0,1 Prozent weniger als noch am Freitag. Der Preis für ein Fass der Sorte Brent fiel zum Settlement um 1,5 Prozent auf 88,89 Dollar, den niedrigsten Stand seit Dezember 2010. Der OPEC gelingt es zudem weiter nicht, sich auf niedrigere Förderquoten zu verständigen.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.234,18      1.237,28       -0,3%          -3,11 
Silber (Spot)         17,48         17,51       -0,2%          -0,04 
Platin (Spot)      1.275,25      1.260,90       +1,1%         +14,35 
Kupfer-Future          3,03          3,04       -0,3%          -0,01 
 
 

Gold profitierte weiter von der Furcht vor einem schwächeren Wachstum der Weltwirtschaft und kletterte zum Settlement mit 1.230 Dollar auf den höchsten Stand seit Mitte September. Dies waren 0,7 Prozent mehr als zum Wochenausklang. Dazu kam der schwächere Dollar, der Gold für Investoren aus anderen Währungsräumen wieder interessanter macht.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

IS-TERROR

Nach Angaben von Aktivisten sind Terroristen des IS erstmals in das Zentrum der nordsyrischen Kurden-Stadt Kobane vorgerückt. Trotz starken internationalen Drucks öffnet die Türkei ihre Luftwaffenstützpunkte vorerst nicht für Flugzeuge im Kampf gegen den IS.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/ros/flf

(END) Dow Jones Newswires

October 14, 2014 02:00 ET (06:00 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

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