Frankfurt - Seit vielen Monaten ist die Umstellung der chinesischen Baumwollpolitik eines der Hauptthemen am globalen Baumwollmarkt, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.Anstelle staatlicher Aufkäufe zu hohen Preisen sollten die Produzenten künftig eine Subvention erhalten, wenn der "Marktpreis" unter einen festgelegten Richtpreis falle. Für die wichtige Anbauregion Xingjiang, die alleine gut die Hälfte der chinesischen Produktion stelle, seien grobe Züge der Politikumstellung seit Monaten bekannt gewesen, doch erst im September konkretisiert worden. Als Richtpreis seien hier 19.800 CNY (Chinesischer Yuan) je Tonne (ca. 147 US-Cents je Pfund mit aktuellem Wechselkurs) festgelegt worden. Zunächst sei davon ausgegangen worden, dass die anderen Regionen keine Unterstützung mehr erhalten würden. Entsprechend sei mit einem starken Rückgang der Produktion außerhalb Xingjiangs gerechnet worden.Den vollständigen Artikel lesen ...
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