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MORNING BRIEFING - USA/Asien -2-

DJ MORNING BRIEFING - USA/Asien

== 

TAGESTHEMA

Das Wachstum der chinesischen Industrieproduktion hat sich im Oktober unerwartet abgeschwächt. Im Jahresvergleich stieg die Erzeugung zwar um 7,7 Prozent, lag damit aber unter den von Volkswirten prognostizierten 8,0 Prozent. Im September hatte der Zuwachs bei 8,0 Prozent gelegen. Zum Vormonat weitete sich die Produktion im Oktober mit 0,52 Prozent deutlich langsamer aus als im September mit 0,91 Prozent. Die Bauinvestitionen außerhalb der ländlichen Regionen stiegen unterdessen in den ersten zehn Monaten um 15,9 Prozent zum Vorjahreszeitraum, per September lagen sie noch um 16,1 Prozent höher. Erwartet worden war ein Plus von 16,0 Prozent. Dagegen zogen die Einzelhandelsumsätze im Oktober 11,5 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat an, im Monatsvergleich betrug der Zuwachs 0,98 nach 0,6 Prozent im September.

AUSBLICK UNTERNEHMEN +

In den USA veröffentlichen u.a. folgende Unternehmen Geschäftszahlen

13:00 US/Wal-Mart Stores Inc, Ergebnis 3Q, Bentonville

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 281.000 
          zuvor:    278.000 
    17:00 Rohöllagerbestände (Woche) 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         2.042,10  +0,30% 
Nasdaq-Future          4.204,75  +0,21% 
Nikkei-225            17.392,79  +1,14% 
Hang-Seng-Index       24.027,25  +0,37% 
Shanghai-Composite     2.487,14  -0,29% 
S&P/ASX 200            5.442,70  -0,37% 
 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Erneute Kursgewinne in Tokio und kleinere Gewinnmitnahmen in China prägen am Donnerstag das Börsenbild in Ostasien. Die Spekulationen über eine mögliche Verschiebung der für Oktober 2015 geplanten Mehrwertsteuererhöhung gepaart mit Hoffnungen auf eine weitere Lockerung der Geldpolitik sorgen weiter für Kauflaune. Hintergrund ist, dass Ministerpräsident Shinzo Abe offenbar beschlossen hat, in Kürze Neuwahlen auszurufen, bei denen er sich die Zustimmung zur Verschiebung der Steuererhöhung holen will. Hinzu kommen über den Erwartungen bzw. nach oben revidierte Daten zur Industrieproduktion und den Aufträgen für Maschinenbausektor. Rückenwind kommt auch wieder vom Yen, der zum Dollar auf 115,72 nachgibt. Auch zum südkoreanischen Won hat der Yen nachgegeben, womit sich die Exportsitituation japanischer Unternehmen verbessert, die in Konkurrenz zu südkoreanischen Exporteuren stehen. Das wiederum bremst den Markt in Seoul, zumal sich die dortige Notenbank von der Yen-Schwäche wenig beeindruckt zeigt und die Leitzinsen wie erwartet unverändert gelassen hat. In Hongkong steht das Indexschwergewicht Tencent Holdings im Fokus. Nach Vorlage schwächer als erwartet ausgefallener Geschäftszahlen des Internetunternehmens geht es mit dem Kurs um 1 Prozent abwärts. Am Rohstoffmarkt stehen die Ölpreise wieder unter Druck. Belastend wirkt, dass das größte Ölfeld in Libyen die Produktion wieder aufnimmt, nachdem sie wegen militärischer Attacken unterbrochen war.

US-NACHBÖRSE

Cisco Systems gaben um 1,5 Prozent nach. Der Netzwerkausrüster hatte mit seinem Geschäftsausblick die Erwartungen des Marktes enttäuscht. NetApp gaben um 3,1 Prozent nach. Auch das Datenspeicherunternehmen sorgte mit seinem Ausblick für Enttäuschung. J.C. Penney verloren nach einem zunächst unentschlossenen Handel 5,6 Prozent, nachdem die Umsätze die bereits niedrigen Erwartungen im dritten Quartal verfehlt hatten.

WALL STREET

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          17.612,20  -0,02    -2,70 
S&P-500        2.038,25  -0,07    -1,43 
Nasdaq-Comp.   4.675,13   0,31    14,58 
Nasdaq-100     4.195,40   0,20     8,24 
 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 0,72 Mrd  0,61 Mrd 
Gewinner             1.711 
Verlierer            1.452 
Unverändert            101 

Nachdem die Aktienkurse an der Wall Street mehrere Tage in Folge von Rekord zu Rekord geklettert waren, traten sie zur Wochenmitte auf der Stelle. Es gebe derzeit keine Kaufargumente, sagten Händler. Dazu kamen negative Vorgaben aus Europa. J.P. Morgan fielen um 1,3 Prozent nach einer Heruntestufung durch Bernstein. Belastend wirkte auch, dass JPM und die Citigroup zu jenen Banken gehören, die wegen Manipulationen des Devisenhandels insgesamt rund 3,3 Milliarden Dollar an Regulierungsbehörden in den USA, Großbritannien und der Schweiz zahlen. Für Citigroup ging es um 0,7 Prozent nach unten. Fossil sprangen um über 8 Prozent nach oben, nachdem das Unternehmen mit Umsatz und Gewinn die Analystenerwartungen übertroffen hatte. Macy's schafften ein Plus von gut 5 Prozent, obwohl der Einzelhändler mit Quartalsumsatz und Ausblick enttäuscht hatte. Das Ergebnis im Quartal sei nicht so schlecht wie befürchtet ausgefallen, erklärten Beobachter den Kursgewinn.

TREASURYS

Laufzeit       Kurs      Änderung     Rendite   Änderung in Bp 
10-Jährige     100-5/32   unv.       2,359%     unv. 
30-Jährige     100-23/32  -0/32      3,094%     +0,1BP 

Im frühen Handel waren US-Anleihen wegen der Kursverluste an den Aktienmärkten gesucht. Die Gewinne bröckelten aber bald ab, auch weil die Auktion zehnjähriger Treasurys auf nur mäßiges Interesse gestoßen war.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 11.08 Uhr 
EUR/USD   1,2444  +0,1%    1,2428         1,2443 
EUR/JPY   144,06  +0,3%    143,66         143,46 
USD/JPY   115,79  +0,2%    115,58         115,30 
USD/KRW  1097,05  +0,2%   1095,28        1096,83 
USD/CNY   6,1274  +0,0%    6,1262         6,1262 
AUD/USD   0,8702  -0,1%    0,8713         0,8708 
 

Der Dollar profitierte von den enttäuschenden Daten zur Industrieproduktion in der Eurozone. Der Euro wurde im späten US-Handel mit rund 1,2430 Dollar bezahlt. Die Musik machte aber das Pfund Sterling. Es geriet bereits in Europa stark unter Druck, weil die Bank of England gesagt hatte, dass sie mittelfristig mit einer niedrigeren Inflation rechnet. Von Kursen um 1,5940 Dollar je Pfund fiel es zurück auf etwa 1,5780. Der Euro stieg in der Spitze um fast einen Pence auf rund 0,7890 von 0,78 Pfund, kam dann aber leicht zurück auf 0,7880 Pfund.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           77,05     77,18             -0,17       -0,13 
Brent/ICE           80,15     80,38             -0,29       -0,23 
 
 

Das Überangebot an Öl drückte am Mittwoch abermals die Preise für das schwarze Gold. Der Preis für das Barrel Rohöl der US-Sorte WTI fiel zum US-Settlement um 1,0 Prozent bzw 0,76 Dollar auf 77,18 Dollar. Brent verbilligte sich um 1,6 Prozent bzw 1,29 Dollar auf 80,38 Dollar. Am Mittwoch war die Förderung auf dem größten libyschen Ölfeld wieder aufgenommen worden. Sie war nach einem Angriff in der vergangenen Woche unterbrochen worden. Da half es auch nicht, dass Saudi-Arabien nach Angaben der OPEC im Oktober weniger Öl gefördert hat.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.159,77      1.162,00   -0,2%          -2,24 
Silber (Spot)         15,67         15,66   +0,0%          +0,01 
Platin (Spot)      1.200,50      1.197,90   +0,2%          +2,60 
Kupfer-Future          3,03          3,03   +0,1%          +0,00 
 

Der Goldpreis gab im US-Handel anfängliche Gewinne wieder ab. Der Preis für die Feinunze sank zum Settlement um 0,3 Prozent bzw 3,90 Dollar auf 1.159,10 Dollar. Beobachter erklärten den Preisrückgang mit der leichten Erholung des US-Dollar zum Euro.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

KONJUNKTUR JAPAN

Die Maschinenbauaufträge snd im Kern im September zum Vormonat um 2,9 Prozent gestiegen, während die Konsensschätzung auf ein Minus von 1,2 Prozent lautete. Die Industrieproduktion wurde auf ein Plus von 2,9 Prozent von vorläufig 2,7 Prozent nach oben revidiert.

UKRAINE

Die Vereinten Nationen (UN) haben sich besorgt angesichts der Gewalt in der Ostukraine gezeigt und fürchten einen kompletten Rückfall in einen bewaffneten Militärkonflikt. Es sei nicht von der Hand zu weisen, dass die Anfang September vereinbarte Waffenruhe "unaufhörlich gefährdet" sei, sagte UN-Vizegeneralsekretär Jens Anders Toyberg-Frandzen bei einer Sitzung des UN-Sicherheitsrats. Das Treffen des Sicherheitsrats hatten die USA anberaumt, nachdem die Nato über das Vordringen weiterer "russischer Kampftruppen" in die Ukraine binnen der vergangenen zwei Tage berichtet hatte.

CISCO SYSTEMS

hat im ersten Geschäftsquartal 8,4 Prozent weniger Gewinn gemacht. Zwar verkauften sich einige Vorzeigeprodukte besser, doch ein schwaches Geschäft in Schwellenländern drückte das Ergebnis. Cisco-Chef Chambers sagte, dass einige große US-Telekomkonzerne weniger investiert hätten. Der Konzern meldete einen Umsatzanstieg von 1,3 Prozent auf 12,25 Milliarden Dollar und übertraf seine eigene Wachstumsprognose von 1 Prozent. Für das laufende Quartal sagt Cisco ein Umsatzwachstum zwischen 4 und 7 Prozent voraus, was unter der Analystenschätzung von 8 Prozent liegt. Je Aktie verdiente Cisco 35 Cent, auf bereinigter Basis 54 Cent. Das lag knapp über der Konsensschätzung der Analysten von 52 Cent.

GOOGLE

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

November 13, 2014 01:55 ET (06:55 GMT)

startet mit seinem Online-Videoportal Youtube einen eigenen Abo-Dienst für Musik. Der neue Dienst namens "Youtube Music Key" wird auf PCs erhältlich sein sowie auf Smartphones, die auf Googles Betriebssystem Android laufen. In den ersten sechs Monaten soll der neue Dienst kostenlos sein - allerdings strikt auf Einladung. In der Testversion soll das neue Angebot zunächst 7,99 US-Dollar kosten. Später werden Abo-Gebühren von 9,99 Dollar im Monat fällig. Auch der Branchenkonkurrent Spotify verlangt 9,99 Dollar im Monat für seinen Musikdienst.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

November 13, 2014 01:55 ET (06:55 GMT)

Copyright (c) 2014 Dow Jones & Company, Inc.

© 2014 Dow Jones News
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