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RWE: Schwacher Trost

In einem durchwachsenen Marktumfeld rutschen die beiden Versorgerwerte E.ON (WKN ENAG99) und RWE (WKN 703712) am Donnerstag an das DAX-Ende. Nachdem gestern schon Deutschlands größter Energieversorger E.ON Gewinn- und Umsatzrückgänge für die ersten neun Monate des Jahres gemeldet hatte, folgte nun RWE. Dabei haben die Essener mit ganz speziellen Problemen zu kämpfen.

Während die RWE-Ergebnisse zuletzt durch die sinkenden Großhandelsstrompreise weiter belastet wurden, kämpfte man zudem mit einer aufgrund milder Temperaturen geringeren Stromnachfrage sowie dem allgemeinen Trend zum Energiesparen. Vielmehr trieb Analysten und Anleger die Unsicherheit über den Verkauf der Öl- und Gastochter Dea an einen russischen Investor für rund 5,1 Mrd. Euro um. Vonseiten des Konzernchefs Peter Terium hieß es dazu, dass es derzeit nicht abzusehen sei, ob man die Gespräche bereits 2014 abschließen könnte. Bisher hat die britische Regierung wegen der Russland-Sanktionen derzeit etwas gegen den dringend benötigten Verkauf.

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© 2014 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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