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dpa-AFX
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USA: Inflationsrate stagniert weiter bei 1,7 Prozent

In den USA hat sich die Inflationsrate im Oktober erneut nicht verändert. Die Teuerung habe den dritten Monat in Folge bei 1,7 Prozent verharrt, teilte das US-Arbeitsministerium am Donnerstag in Washington mit. Analysten hatten dies erwartet. Im Monatsvergleich verharrten die Verbraucherpreise unverändert, erwartet wurde hier ein Rückgang um 0,1 Prozent.

Die Kernrate für Oktober, die schwankungsanfällige Komponenten wie Energiepreise und Nahrungsmittel ausblendet, stieg im Jahresvergleich um 1,8 Prozent nach 1,7 Prozent im Vormonat. Hier hatten Volkswirte einen unveränderten Wert erwartet. Im Monatsvergleich stieg die Kernrate um 0,2 Prozent.

Die Teuerung bleibt damit unterhalb des Zielwerts der Notenbank Fed von zwei Prozent. Die Federal Reserve beobachtet allerdings weniger den Verbraucherpreisindex, sondern richtet sich stärker nach dem Index der privaten Konsumausgaben (PCE). Zuletzt hatten sich Ratsmitglieder der US-Notenbank laut Protokoll der letzten Zinssitzung von Ende Oktober besorgt über die niedrige Inflation geäußert. Der verhaltene Preisauftrieb gilt als mögliches Hindernis für eine Straffung der US-Geldpolitik.

Die Entwicklung im Überblick:

                         Oktober  Prognose     Vormonat

Gesamtindex
Monatsvergleich        unv.         -0,1            +0,1
Jahresvergleich         +1,7        +1,6            +1,7

Kernindex
Monatsvergleich        +0,2        +0,1             +0,1
Jahresvergleich         +1,8        +1,7             +1,7

(Angaben in Prozent)

/jkr/fr

AXC0176 2014-11-20/14:52

© 2014 dpa-AFX
KI braucht Strom
Halbleiter, Speicherchips und Rechenzentren haben Anlegern im KI-Boom bereits enorme Gewinne beschert. Doch jetzt zeichnet sich mit der benötigten Energie der nächste große Flaschenhals ab. Neue KI-Rechenzentren benötigen nicht mehr einige Megawatt, sondern zum Teil mehrere Gigawatt Leistung – so viel wie mehrere moderne Kernkraftwerksblöcke.

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