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Die nächste Subprime Krise

Aus Fehlern lernt man - oder eben auch nicht. Letzteres trifft an den Finanzmärkten öfter zu. So ist in den vergangenen Monaten immer mehr die Rede von der nächsten Subprime Krise in den USA. Diesmal betrifft es nicht den Immobilienmarkt, sondern den Automarkt.

Die Amerikaner und ihre Autos

Amerikaner lieben Autos. Am meisten lieben sie neue Autos, die groß und schwer sind und möglichst viel Benzin schlucken. Gerade letzteres ändert sich nur langsam. Das soll aber nicht Thema des Artikels sein. Vielmehr geht es um das rasante Wachstum des Autokreditmarktes. Nicht zuletzt dieser Kaufrausch hat das BIP Wachstum im zweiten Quartal 2014 weit nach oben katapultiert. Besonders fragwürdig ist aber die Qualität der Kredite. Der Anteil der Subprime Kredite nimmt seit Monaten stark zu. Damit droht nicht unmittelbar eine neue Krise, die mit der letzten vergleichbar ist. Der Automarkt ist bei weitem nicht so groß wie der Immobilienmarkt. Aber: der Autokreditmarkt erreicht wahrscheinlich dieses Jahr noch die Marke von einer Billion USD. Da lohnt sich ein Blick hinter die Kulissen, um festzustellen, ob da die nächste Krise lauert.

Um festzustellen, wie die Lage derzeit aussieht, muss man sich mit der Bonität der Käufer auseinandersetzen. Die höhe an Kredit und die Konditionen, zu denen man den Kredit bekommt, werden von der persönlichen Bonität bestimmt. Die Bonität wird in einer Art Index festgehalten. Die Bonität liegt dabei immer zwischen 300 und 850 Punkten. Die persönliche Punktzahl (FICO Score) wird von 5 Faktoren bestimmt. 35% der Bonitätsnote werden von der Zahlungsmoral bestimmt (wurden frühere Kredite immer rechtzeitig bedient?) und 30% von der aktuellen Schuldenlast (wie viel Kredit habe ich bereits?). Die restlichen 35% teilen sich auf die Art der bisherigen Kredite (Kreditkarte, Bank, …), Anzahl der beantragten Kredite und Länge der Kredithistorie auf.

Jeder, der einen Kredit beantragt, bekommt diesen nur, wenn ein bestimmter FICO Score vorhanden ist. Jemand, der mit einem FICO Score von 300 (dem schlechtesten) einen Kredit beantragt, wird diesen höchstwahrscheinlich nicht bekommen. 87% der Personen mit einer Punktezahl zwischen 300 und 349 geraten in Zahlungsverzug. Momentan sind in etwa 2% der Bevölkerung in dieser untersten Range. Als Subprime gelten Scores unter 620. Das ist schon sehr großzügig. Je nachdem, wofür der Kredit vergeben wird, ist das keine harte Grenze und kann auch je nach Kreditgeber etwas schwanken. Die meisten sehen Scores unter 640-620 als Subprime an. Damit sind gut 20% der Bevölkerung per Definition im Subprime Segment.
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Auf der anderen Seite heißt das aber auch, dass knapp 80% im Prime Segment sind. Gut sind Scores über 720. Hier ist die Anzahl von Personen, die mit Zahlungen in Verzug gerät sehr niedrig.

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© 2014 marktEINBLICKE
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2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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