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Facebook: Mark Zuckerberg als Schnäppchenjäger

Als Facebook (WKN A1JWVX) 1 Mrd. US-Dollar für den Foto-Dienst Instagram hinblätterte war man sich an den Finanzmärkten weitgehend einig, dass der Kaufpreis zu hoch ausgefallen war und sogar teilweise ein Vorbote einer neuen Tech-Blase sei. Doch da nun bekannt wurde, dass Instagram mehr Nutzer als der Kurznachrichtendienst Twitter (WKN A1W6XZ) hat und schnell weiterwächst, könnte Mark Zuckerberg am Ende sogar ein Schnäppchen gelungen sein.

Demnach heißt es in einem Blog-Beitrag, dass die Plattform inzwischen 300 Millionen Menschen erreichen würde und allein in den vergangenen neun Monaten 100 Millionen neue User hinzugewonnen hätte. Dabei würden diese Nutzer jeden Tag mehr als 70 Millionen Fotos und Videos teilen. Solche Meldungen kann Facebook derzeit sehr gut gebrauchen. Schließlich hat das Soziale Netzwerk mit seinem jüngsten Quartalsbericht und vor allem dem Ausblick für Verstimmung auf Anlegerseite gesorgt. Den Investoren waren dabei insbesondere die geplanten Ausgabesteigerungen für Investitionen in die Entwicklung des 3D-Brillenspezialisten Oculus und des Kurznachrichtendienstes WhatsApp ein Dorn in Auge. Diese hatte man zuvor für sehr viel Geld übernommen. Vor allem die 22 Mrd. US-Dollar für WhatsApp springen dabei ins Auge.

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