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MÄRKTE ASIEN/Nikkei dank japanischer BIP-Daten auf Siebenjahreshoch

Von Chao Deng

Nicht wirklich überzeugend, aber doch irgendwie beruhigend, beschreiben Marktteilnehmer am japanischen Aktienmarkt die jüngsten Wachstumsdaten aus Japan. Die Daten sorgen am Montag im späten Geschäft an den Börsen in Ostasien größtenteils für moderate Aufschläge. Der Nikkei-225 legt um 0,5 Prozent auf 18.007 Punkte zu und steigt damit auf den höchsten Stand seit sieben Jahren. Die BIP-Daten bewiesen, dass Japan die Rezession endlich hinter sich gelassen habe, heißt es im Handel. Auf Jahresbasis kletterte das BIP im Schlussquartal 2014 um 2,2 Prozent, gleichwohl hatten Volkswirte mit einem Anstieg um 3,6 Prozent gerechnet. Auch die Industrieproduktion im Dezember fiel etwas niedriger als in erster Lesung bekannt gegeben aus. "Die BIP-Daten sind nicht wirklich schlecht", kommentiert Aktienstratege Shun Maruyama von BNP Paribas Securities Japan die Kennziffern. Händler sprechen von einer robusten Nachfrage aus dem Ausland - vor allem aus den USA, was auf die günstige Wechselkursentwicklung zurückgeführt wird.

Genau die ist es aber, die an der Börse in Tokio aktuell höhere Gewinne vereitelt. Denn der US-Dollar fällt auf 118,48 Yen, nachdem der Greenback am Freitagabend noch rund 118,80 Yen gekostet hatte. Übergeordnet hat der Dollar aber zum Yen in den vergangenen drei Monaten um rund 2 Prozent zugelegt. Neben der in unterschiedliche Richtung zeigenden Notenbankpolitik erklären Devisenhändler die Dollarstärke auch mit Repatriierungen von Exporterlösen japanischer Unternehmen, die Dollar in Yen wechselten. "Die Unternehmensbilanzen fallen positiv aus, dennoch hinkt der Markt der Wall Street hinterher", macht Marktstratege Hiroichi Nishi von SMBC Nikko Securities kurzfristig weiteres Potenzial für die Börse in Tokio aus.

Gegen den regionalen Trend geht es in Singapur leicht abwärts. Bei Ministerpräsident Lee Hsien Loong wurde Krebs diagnostiziert, er unterzieht sich am Montag einer Operation und wird für eine Woche die Regierungsgeschäfte ruhen lassen. Übergeordnet bleibt die Stimmung wegen der Krisenherde Griechenland und Ukraine angeschlagen, was deutlichere Aufschläge an den meisten Börsen verhindert. Zwar gebe es dort in beiden Fällen Fortschritte, doch so recht traue man der Entwicklung nicht, so Stimmen aus dem Handel. Dies erkläre auch den leichten Anstieg des Goldpreises auf 1.232 US-Dollar nach 1.229 im späten US-Geschäft zum Wochenschluss. Gegenüber dem Handelsschluss der asiatischen Börsen am vergangenen Freitag legt die Feinunze deutlicher zu. Die Ölpreise verteidigen derweil ihr erhöhtes Niveau vom Wochenschluss.

In Tokio ziehen Fanuc um 3,8 Prozent an. Der Investitionsplan des Unternehmens zur Kapazitätssteigerung kommt gut an. In Singapur sinken Noble Group dagegen um 8,7 Prozent - der schärfste Einbruch seit rund einem Jahr. Dies ruft den Börsenbetreiber auf den Plan, der das Unternehmen ultimativ auffordert, Anleger über die Gründe der "ungewöhnlichen" Kursbewegungen zu unterrichten. Es ist bereits die zweite Nachfrage dieser Art in den vergangenen fünf Monaten.

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INDEX                                 Stand  +- in %  Handelsende 
aktuell                                               (MEZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)               5.888,70   +0,19%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)                18.006,87   +0,52%  07:00 
Kospi (Seoul)                      1.959,07   +0,08%  07:00 
Shanghai-Composite (Schanghai)     3.207,15   +0,10%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)        24.736,38   +0,22%  09:00 
Straits-Times (Singapur)           3.416,10   -0,30%  10:00 
KLCI (Malaysia)                    1.805,60   +0,26%  10:00 
SET50 (Thailand)                   1.070,73   -0,03%  11:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Do, 9.47 Uhr 
EUR/USD   1,1410  +0,1%    1,1400        1,1431 
EUR/JPY   135,23  -0,0%    135,24        135,94 
USD/JPY   118,52  -0,1%    118,63        118,93 
USD/KRW  1097,88     0%   1097,88       1099,48 
USD/CNY   6,2403     0%    6,2403        6,2405 
AUD/USD   0,7784  +0,2%    0,7766        0,7747 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/flf/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 16, 2015 01:08 ET (06:08 GMT)

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