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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

MÄRKTE AKTUELL (17.50 Uhr)

INDEX                  Stand      +-% 
Euro-Stoxx-50       3.541,78   -0,15% 
Stoxx-50            3.351,50   -0,20% 
DAX                11.210,27   +0,04% 
FTSE                6.935,38   -0,21% 
CAC                 4.882,22   -0,09% 
DJIA               18.214,07   +0,03% 
S&P-500             2.115,29   -0,01% 
Nasdaq-Comp.        4.973,51   +0,11% 
Nasdaq-100          4.454,08   +0,07% 
Nikkei-225         18.585,20   -0,10% 
EUREX                  Stand  +-Ticks 
Bund-Future    159,43             +48 
 
 

FINANZMARKT USA

Die Aktienkurse an der Wall Street nehmen am Mittwoch nach den Rekordhochs vom Vortag eine Auszeit. Am Dienstag hatte US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen die Aktienindizes mit ihren Aussagen vor dem Bankenausschuss des US-Senats auf neue Höchststände gehievt. Nun folgte die Anhörung vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des Repräsentantenhauses. Allerdings unterschieden sich ihre Aussagen hier nicht wesentlich von denen am Dienstag, die als eher "taubenhaft" eingestuft wurden. An Konjunkturdaten wurden die Neubauverkäufe aus dem Januar veröffentlicht. Sie gingen weniger stark zurück als erwartet, was dem Markt aber kaum Impulse zu geben vermag. Der Ölpreis legt zu, obwohl die Ölvorräte der USA abermals stark gestiegen sind. Der Preis für das Fass US-Leichtöl der Sorte WTI steigt um 1 Prozent auf 49,75 Dollar. Stützend wirkt, dass der HSBC-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in China im Februar in den expansiven Bereich gestiegen ist. Zudem verfestigt sich der Eindruck einer steigenden Nachfrage. Die Aktie von Hewlett-Packard verliert fast 10 Prozent. Während die Quartalszahlen in etwa im Rahmen der Prognosen liegen, enttäuscht der Konzern mit seinem gesenkten Ausblick. Um 0,3 Prozent nach unten geht es mit Lowe's nach Vorlage von Geschäftszahlen. In ersten Reaktionen werden die Geschäftszahlen als solide bezeichnet, aber nicht so herausragend wie die des Konkurrenten Home Depot am Dienstag. Immerhin schnitt die Baumarktkette Lowe's beim flächenbereinigten Umsatzzuwachs im vierten Quartal besser als vorhergesagt ab. Am Rentenmarkt herrscht weitgehend Stagnation, die Notierungen steigen leicht. Die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen büßt zwei Basispunkte auf 1,97 Prozent ein. Die Feinunze Gold verteuert sich auf 1.204 US-Dollar nach Preisen unter 1.200 Dollar am Vorabend. Im Handel setzt man auf eine anziehende Nachfrage nach physischem Gold auf dem wichtigen Absatzmarkt China. Am Devisenmarkt kommt der Euro zum US-Dollar wieder leicht zurück auf 1,1360 nach einem Tageshoch von 1,1389 Dollar.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

18:00 FR/Saint-Gobain SA, Jahresergebnis, Courbevoie

FINANZMÄRKTE EUROPA

Europas Aktienmärkte standen am Mittwochnachmittag unter leichtem Abgabedruck. "Für einen weiteren Sprung der Kurse nach oben fehlt kurzfristig der nachrichtliche Impuls, aber nach unten ist der Markt gut abgesichert", sagt ein Händler. Die Zinsaussagen von US-Notenbankpräsidentin Janet Yellen vom Vortag und die in Kürze beginnenden milliardenschweren Anleihekäufe der EZB seien über den Tag hinaus stützend für die Börsen. RWE und E.ON bauten die hohen Kursgewinne der vergangenen beiden Tage aus. Laut der Deutschen Bank hat der Umweltausschuss des Europaparlaments am Dienstagnachmittag für einen frühen Start der so genannten Marktstabilitätsreserve gestimmt, die Ende 2018 beginnen soll. Sollten der Rat, die Kommission und das Europaparlament diesem Votum folgen, dann dürfte das Angebot an Verschmutzungszertifikaten bis 2030 "eng" werden. Das Überangebot an Zertifikaten hatte deren Marktwert abstürzen lassen und auch die Kurse der Versorgerwerte stark belastet. E.ON stiegen um 2,5 Prozent und RWE um 1,9 Prozent. Dass E.ON nach Recherchen von Dow Jones Newswires im Stillen die wichtigsten staatlichen Energieunternehmen Saudi-Arabiens berät, bewegte den Kurs nicht. Fresenius gewannen 2,4 Prozent. Das Unternehmen hat 2014 mehr verdient als Analysten erwartet hatten. Der Kurs der Fresenius-Tochter FMC legte um 5,2 Prozent zu. Der Dialyse-Dienstleister will den Gewinn im kommenden Jahr um 15 bis 20 Prozent steigern. In Paris zogen AXA um 2,6 Prozent an, nachdem der Versicherer die Dividende überraschend stark erhöht hatte. Auch Bayer erhöht die Dividende auf 2,25 von zuletzt 2,10 Euro, die Aktie verlor dennoch 0,6 Prozent. "Die Konsensschätzungen der Agenturen lauten auf eine Dividende von 2,25 Euro", sagt ein Händler. Insofern habe der Konzern "nur geliefert". In Madrid stiegen Telefonica-Aktien 1,7 Prozent nach Verlusten im frühen Handel. Der Nettogewinn der Spanier hat im vierten Quartal stark unter Wertberichtigungen gelitten. Stützend wirkten optimistische Aussagen zu den laufenden Verkaufsverhandlungen mit Hutchison. Der Konzern aus Hongkong will die Tochter O2 übernehmen.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mi, 8.23 Uhr  Di, 17.30 Uhr 
EUR/USD   1,1361  -0,10%        1,1373         1,1332 
EUR/JPY   135,09   0,06%        135,01         135,10 
EUR/CHF   1,0785   0,15%        1,0769         1,0770 
USD/JPY   118,89   0,14%        118,73         119,21 
GBP/USD   1,5491  -0,05%        1,5499         1,5444 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Kleine bis moderate Kursgewinne gab es in Sydney, Seoul, Hongkong, Taiwan und Singapur, während die Kurse in Tokio, Schanghai, Malaysia und Thailand etwas zurückgingen. Die Börse in Sydney profitierte von weiteren Kurssteigerungen der schwer gewichteten Rohstoffunternehmen. Gute Konjunkturdaten des wichtigsten Handelspartners China hätten hier für neue Impulse gesorgt nach den jüngsten guten Quartalszahlen aus der Branche, hieß es. BHP Billiton verteuerten sich um 1,3 Prozent, Newcrest Mining stiegen um 1,4 Prozent und Rio Tinto um 0,7 Prozent. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes in China ist nach vorläufigen Daten im Februar wider Erwarten etwas gestiegen. Die Börse in Schanghai hatte nach dem Ende des Chinesischen Neujahrsfestes zum ersten Mal seit einer Woche wieder geöffnet und lag lange im Plus. Zum Handelsende drehten die Kurse dann aber ins Minus, zur Schlussglocke notierte der SSE Composite 0,6 Prozent niedriger. Marktbeobachter sprachen von einem zurückhaltenden Handel vor dem Kongress der Nationalen Volkspartei in der kommenden Woche.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

Bayer ernennt Richard Pott zum AR-Chef von MaterialScience

Die Bayer AG hat einen Chefkontrolleur für ihre Kunststoffsparte ernannt. Richard Pott, der von 2002 bis 2013 Vorstandsmitglied von Bayer war, soll ab Ende März den Aufsichtsratsvorsitz bei der Bayer MaterialScience AG übernehmen. Der Aufsichtsrat habe der vom Vorstand vorgeschlagenen Berufung zugestimmt.

Bayer-Aktionäre bekommen höhere Dividende

Die Aktionäre von Bayer können sich über eine höhere Dividende freuen. Der Pharma- und Spezialchemiekonzern plant eine solide Anhebung der Ausschüttung. Für 2014 sollen 2,25 Euro je Aktie an die Anteilseigner ausgeschüttet werden, nach 2,10 Euro im Vorjahr.

Blackstone will mit Partnern Großkonzerne ins Visier nehmen

Der Finanzinvestor Blackstone ist auf der Suche nach namhaften Investoren, um eine "Koalition der Willigen" zu gründen. Das erklärte Ziel: Die mögliche Kontrollübernahme an großen Unternehmen. So hat es Joe Baratta, der bei dem New Yorker Unternehmen das Beteiligungsgeschäft leitet, als potenzielles Ziel ausgegeben.

Netzagentur verhängt Bußgeld gegen Telekom

Die Bundesnetzagentur hat wegen Verstößen beim Anbieterwechsel ein Bußgeld gegen die Deutsche Telekom verhängt. Die Strafzahlung in Höhe von 75.000 Euro richte sich gegen einen "großen" Anbieter, erklärte die Netzagentur, ohne den Namen zu nennen. Auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP erklärte ein Telekom-Sprecher: "Dieses Mal sind wir betroffen."

Deutsche Telekom holt Christian P. Illek zurück in den Vorstand

Die Deutsche Telekom verstärkt den Vorstand mit einem bekannten Manager. Christian P. Illek wird künftig das Personalressort verantworten, teilte die Telekom mit. Bisher leitete Thomas Kremer das Ressort seit dem Ausscheiden von Marion Schick kommissarisch. Kremer ist im Vorstand für Datenschutz, Recht und Compliance zuständig.

E.ON berät im Stillen den saudischen Staat

Deutsche Stromkonzerne wollen an das Geld der Scheichs: Der Marktführer E.ON berät nach Recherchen von Dow Jones Newswires im Stillen die wichtigsten staatlichen Energieunternehmen Saudi-Arabiens. Selbst das Thema Atomkraft ist für E.ONs Gesandte am Golf kein Tabu. Auch RWE verhandelt mit potenziellen Kunden in Saudi-Arabien.

Fresenius-CEO sieht Unternehmen auch bei härterem Wettbewerb gut gerüstet

Der Gesundheitskonzern Fresenius bleibt mit Blick auf die geplante Übernahme des Wettbewerbers Hospira durch den US-Pharmakonzern Pfizer zwar auf der Hut. Eine Beeinträchtigung des Geschäfts der Infusionssparte Kabi, die über "das normale Maß hinausgehen würde", sehe Fresenius aber nicht, sagte CEO Ulf M. Schneider auf der Bilanzpressekonferenz.

US-Gericht verurteilt Apple wegen Patentverstößen

Wegen Patentverstößen muss der US-Technologieriese Apple eine millionenschwere Entschädigung zahlen. Ein US-Gericht im texanischen Tyler verurteilte den Konzern am Dienstag zu einer Schadenersatzzahlung in Höhe von 532,9 Millionen US-Dollar an die Firma Smartflash, wie aus dem Urteil hervorgeht, das der Nachrichtenagentur AFP vorlag.

Fitch stuft Total auf AA- von AA ab, Ausblick stabil

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

February 25, 2015 11:51 ET (16:51 GMT)

Die Ratingagentur Fitch hat die Bonitätsnote für den französischen Energiekonzern Total gesenkt. Das Langfristige Emittentenausfallrating (IDR) stufte Fitch auf AA- von AA herunter, der Ausblick ist stabil. Darin spiegele sich die Erwartung der Analysten, dass der Verschuldungsgrad des Konzerns sich 2015 nach dem jüngsten Rückgang der Ölpreise deutlich verschlechtern werde.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln

(END) Dow Jones Newswires

February 25, 2015 11:51 ET (16:51 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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