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MORNING BRIEFING - USA/Asien

TAGESTHEMA

Morgan Stanley soll zur Beilegung des Streits um dubiose Hypothekengeschäfte 2,6 Milliarden US-Dollar zahlen. Es sei eine grundsätzliche Übereinkunft erzielt worden, heißt es in einer Mitteilung an die Börsenaufsicht SEC vom Mittwoch. Das Geldhaus hat nach eigenen Angaben bereits 2,8 Milliarden Dollar zu diesem Zweck zurückgelegt. Das US-Justizministerium hatte jahrelang gegen Morgan Stanley ermittelt. Die Bank soll Anleger mit windigen Hypotheken-Deals getäuscht haben und so Mitschuld an der Finanzkrise 2008 tragen. Dadurch sinkt das Ergebnis aus der fortgeführten Geschäftstätigkeit um 2,7 Milliarden Dollar oder 1,35 Dollar je Aktie. 2014 hatte die Bank einen Gewinn aus den fortlaufenden Aktivitäten von 6,2 Milliarden Dollar oder 2,96 Dollar verzeichnet.

AUSBLICK KONJUNKTUR

- US 
    14:30 Verbraucherpreise Januar 
          PROGNOSE: -0,6% gg Vm 
          zuvor:    -0,3% gg Vm 
          Verbraucherpreise Kernrate 
          PROGNOSE: +0,1% gg Vm 
          zuvor:    +0,1% gg Vm 
    14:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Januar 
          PROGNOSE: +0,6% gg Vm 
          zuvor:    -3,3% gg Vm 
    14:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 290.000 
          zuvor:    283.000 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         2.112,40  +0,10% 
Nikkei-225            18.787,07  +1,09% 
Hang-Seng-Index       24.832,96  +0,22% 
Shanghai-Composite     3.277,46  +1,51% 
S&P/ASX 200            5.908,50  -0,61% 
 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Auch am Donnerstag ist an den ostasiatischen Aktienmärkten keine einheitliche Tendenz zu erkennen. Allerdings fallen die Kursausschläge stärker aus als den Vortagen. Kräftiger aufwärts geht es im späten Handel an den chinesischen Börsen, in Schanghai. In Tokio markiert der Nikkei-Index wieder ein 15-Jahreshoch. In Thailand, Singapur und in Sydney geben die Indizes dagegen nach, während sich der Kospi in Seoul kaum bewegt. Die Kauflaune in Schanghai sehen die Experten von Nomura im Zusammenhang mit dem Treffen des chinesischen Staatsrates vom Mittwoch. Er habe sich für fiskalische Maßnahmen zur Unterstützung der Konjunktur ausgesprochen. "Solche Maßnahmen dürften dabei helfen, dem nachlassenden Wachstumstempo in China zu begegnen", so die Bank. In Tokio verweisen Marktteilnehmer auf stimmungshebende Prognosen von Goldman Sachs, wonach der Nikkei-Index zum Jahresende rund 16 Prozent höher stehen dürfte bei 21.500 Punkten. Gekauft würden vor diesem Hintergrund vor allem populäre Schwergewichte wie Fast Retailing, SoftBank und KDDI, die jeweils etwa 1,5 Prozent gewinnen. In Sydney sorgen Daten für Enttäuschung, die zeigen, dass die Unternehmen in Australien bis Juni 2016 deutlich weniger investieren wollen.

US-NACHBÖRSE

Die Aktie des auf Cloudtechnologie spezialisierten SAP-Wettbewerbers Salesforce hat am Mittwoch nachbörslich in den USA ein Kursfeuerwerk erlebt. Auf nasdaq.com lag der Kurs gegen 19.59 Uhr New Yorker Zeit 11,3 Prozent höher. Salesforce hatte im Rahmen der Erwartungen liegende Geschäftszahlen vorgelegt, aber zugleich den Ausblick angehoben. Für L Brands ging es dagegen um 2,2 Prozent nach unten. Der Eigentümer der Marken Victorias Secret und Bath and Body Works hatte einen niedrigeren Gewinn für das laufende Quartal angekündigt. Besser als gedacht ausgefallenen Geschäftszahlen befeuerten dagegen den Kurs von Avago Technologies, einem Hersteller analoger Halbleitertechnologie. Die Aktie gewann 5,7 Prozent.

WALL STREET

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          18.224,57   0,08    15,38 
S&P-500        2.113,86  -0,08    -1,62 
Nasdaq-Comp.   4.967,14  -0,02    -0,98 
Nasdaq-100     4.440,59  -0,23   -10,44 
 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 705 Mio   716 Mio 
Gewinner             1.739 
Verlierer            1.418 
Unverändert            102 

Der "Yellen-Effekt" hat zur Wochenmitte an der Wall Street keinen weiteren Auftrieb entfaltet. US-Notenbankchefin Janet Yellen wiederholte während ihrer Anhörung vor dem Ausschuss für Finanzdienstleistungen des US-Repräsentantenhauses das, was sie am Tag zuvor vor dem Bankenausschuss des Senats gesagt hatte. Ihre Äußerungen vom Dienstag waren am Markt als "taubenhaft" verstanden worden und hatten die Kurse auf Rekordhochs getrieben. Enttäuschende Geschäftszahlen und ein gesenkter Ausblick drückten Hewlett-Packard (HP) um fast 10 Prozent. Überdies scheint HP eine Übernahme zu planen. Eine knappe Stunde vor Handelsschluss meldete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf informierte Personen, HP verhandele mit Aruba Networks über eine Übernahme. Einen Kaufpreis nannte Bloomberg nicht. Aruba hat eine Marktkapitalisierung von gut 2 Milliarden US-Dollar. Die Aruba-Aktie war vorübergehend vom Handel ausgesetzt und schoss nach der Wiederaufnahme um 21 Prozent nach oben. Um 0,3 Prozent nach unten ging es mit Lowe's nach Vorlage von Geschäftszahlen. In ersten Reaktionen wurden die Geschäftszahlen als solide bezeichnet, aber nicht so herausragend wie die des Konkurrenten Home Depot am Dienstag.

TREASURYS

Laufzeit       Kurs      Änderung     Rendite   Änderung in Bp 
10-Jährige    100-9/32    +6/32       1,968%     -1,9BP 
30-Jährige    98-17/32    +17/32      2,570%     -2,6BP 

Der Anleihemarkt profitierte erneut von der Aussicht, dass sich die US-Notenbank mit ihrer ersten Zinserhöhung etwas mehr Zeit lassen wird als bislang erwartet. Die Auktion fünfjähriger US-Anleihen traf auf rege Nachfrage. Vor allem ausländische Bieter griffen wegen der vergleichsweise attraktiven US-Rendite von 1,48 Prozent zu. Deutschland hatte am Mittwoch ebenfalls fünfjährige Anleihen in Auktionsverfahren verkauft und verzeichnete dabei erstmals eine negative Rendite für diese Laufzeit.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Mi, 11.43 Uhr 
EUR/USD   1,1364     0%    1,1364         1,1349 
EUR/JPY   135,21  +0,1%    135,04         134,83 
USD/JPY   118,97  +0,1%    118,83         118,81 
USD/KRW  1097,65  -0,3%   1100,68        1098,78 
USD/CNY   6,2595  +0,1%    6,2595         6,2594 
AUD/USD   0,7849  -0,5%    0,7885         0,7883 
 

Enttäuschte Erwartungen an eine schnelle US-Zinserhöhung stützten den Euro am Mittwoch weiter. Er kostete im späten US-Handel rund 1,1360 Dollar. Damit notierte er zwar unter seinem Tageshoch von 1,1389 Dollar, aber über den 1,1340 vom Dienstagabend. Der Euro bleibe in der Seitwärtsspanne der letzten Wochen gefangen; diese reiche etwa von 1,1270 bis 1,1530 Dollar, so die Einschätzung eines Analysten.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           50,71     50,99             -0,55       -0,28 
Brent/ICE           61,59     61,63             -0,06       -0,04 

Der Ölpreis legte am Mittwoch zu, obwohl die US-Regierung eine deutliche Zunahme ihrer Rohölvorräte gemeldet hatte. Der Preis für ein Fass US-Leichtöl der Sorte WTI stieg um 3,5 Prozent bzw 1,71 US-Dollar auf 50,99 Dollar. Die europäische Referenzsorte Brent verteuerte sich sogar um 5,1 Prozent bzw 2,97 Dollar auf 61,63 Dollar. Postive Konjunkturdaten aus China hätten gestützt, hieß es. Der HSBC-Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes ist dort im Februar in den expansiven Bereich gestiegen. Zudem verfestigte sich der Eindruck einer steigenden Nachfrage, denn laut Analysten bestätigte nun der saudische Ölminister Ali al-Naimi entsprechende Spekulationen.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.211,09      1.203,92     +0,6%          +7,17 
Silber (Spot)         16,67         16,55     +0,7%          +0,12 
Platin (Spot)      1.178,95      1.170,38     +0,7%          +8,57 
Kupfer-Future          2,68          2,66     +0,5%          +0,01 
 
 

Der Preis für die Feinunze Gold stieg zum Settlement am Mittwoch um 0,4 Prozent bzw 4,20 Dollar auf 1.201,50 Dollar. Im Handel setzte man auf eine anziehende Nachfrage nach physischem Gold auf dem wichtigen Absatzmarkt China.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

UKRAINE-KONFLIKT

Die weitgehende Einhaltung der Waffenruhe in der Ostukraine ist von erneuten scharfen Äußerungen auf diplomatischer Ebene überschattet worden. Nachdem am Mittwoch keine der Konfliktparteien neue Todesopfer gemeldet hatte, warf US-Außenminister John Kerry Russland vor, mit "Landeinnahmen zu versuchen, die Ukraine zu destabilisieren". Weder die prorussischen Rebellen noch die russische Regierung hielten sich an das Minsker Friedensabkommen. Der Nato-Oberbefehlshaber in Europa, Philip Breedlove, warf Putin unterdessen vor, in der Ostukraine schweres Gerät zu stationieren. Er sprach von "über tausend Kampffahrzeugen, russischen Truppen" sowie "Luftverteidigung und Artillerie". Zudem warnte Breedlove vor einer russischen Aggression in der Republik Moldau.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/gos

(END) Dow Jones Newswires

February 26, 2015 01:30 ET (06:30 GMT)

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