adidas AG / Aktienrückkauf
05.03.2015 07:33
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ZUR SOFORTIGEN VERÖFFENTLICHUNG Herzogenaurach, 5. März 2015
Bekanntmachung nach Art. 4 Abs. 2 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003
Erwerb eigener Aktien
Das von der adidas AG in der Ad-hoc Mitteilung vom 1. Oktober 2014
angekündigte Aktienrückkaufprogramm, das in einer ersten Tranche in der
Zeit vom 7. November 2014 bis einschließlich 12. Dezember 2014 durchgeführt
wurde, wird ab dem 6. März 2015 fortgesetzt. Im Zeitraum bis längstens zum
3. Juli 2015 sollen im Rahmen einer zweiten Tranche eigene Aktien der
Gesellschaft zu Anschaffungskosten von insgesamt bis zu 300 Mio. EUR (ohne
Erwerbsnebenkosten), jedoch höchstens 6.000.000 Aktien, ausschließlich über
die Börse zurückgekauft werden. Die zweite Tranche des Aktienrückerwerbs
wird wegen der Veröffentlichung der Einberufung der ordentlichen
Hauptversammlung der adidas AG vom 12. März 2015 bis zum 17. März 2015
(jeweils einschließlich) und wegen der Hauptversammlung vom 30. April 2015
bis zum 9. Mai 2015 (jeweils einschließlich) ausgesetzt. Der Rückerwerb
dient der Einziehung und Kapitalherabsetzung sowie wahlweise der Verwendung
zum Zwecke der Erfüllung von Verpflichtungen aus der von der Gesellschaft
begebenen Wandelanleihe in Höhe von 500 Mio. EUR mit einer Laufzeit bis zum
14. Juni 2019. Die adidas AG macht damit von der durch die ordentliche
Hauptversammlung am 8. Mai 2014 erteilten Ermächtigung zum Erwerb eigener
Aktien gemäß § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG Gebrauch. Gemäß dieser Ermächtigung
dürfen Aktien in Höhe von bis zu 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft
bis zum 7. Mai 2019 u. a. über die Börse zurückerworben werden.
Mit dem Rückkauf wird eine Bank beauftragt, die unter Berücksichtigung der
vorab festgelegten, oben genannten Ausschlussfristen ihre Entscheidungen
über den Zeitpunkt des Erwerbs der Aktien unabhängig und unbeeinflusst von
der Gesellschaft trifft. Das Recht der adidas AG, das Mandat der Bank
vorzeitig zu beenden und/oder den Auftrag auf eine andere Bank zu
übertragen bleibt unberührt.
Der Rückkauf soll ausschließlich über die Börse im elektronischen Handel
der Frankfurter Wertpapierbörse (Xetra) erfolgen.
Der Kaufpreis je zurückgekaufter Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) darf den
durchschnittlichen Börsenkurs der adidas AG Aktie während der
Eröffnungsauktion im elektronischen Handelssystem an der Frankfurter
Wertpapierbörse am Tag der Verpflichtung zum Rückerwerb um nicht mehr als
10% über- oder unterschreiten.
Darüber hinaus hat sich die Bank verpflichtet, die Handelsbedingungen des
Artikels 5 der Verordnung (EG) Nr. 2273/2003 der Kommission vom 22.
Dezember 2003 (EG-VO) zu beachten. Entsprechend der EG-VO darf kein
Kaufpreis gezahlt werden, der über dem des letzten unabhängigen Abschlusses
bzw. über dem des höchsten unabhängigen Angebots zum Zeitpunkt des Kaufs
liegt und zwar jeweils an der Börse, an der der Kauf stattfindet.
Maßgeblich ist der höhere der beiden Werte. Entsprechend der EG-VO dürfen
an einem Tag nicht mehr als 25% des durchschnittlichen täglichen
Aktienumsatzes an der Börse, an welcher der jeweilige Kauf erfolgt,
erworben werden. Der durchschnittliche Aktienumsatz ergibt sich aus dem
durchschnittlichen täglichen Handelsvolumen der 20 Börsentage vor dem
konkreten Kauftermin.
Der Aktienrückkauf kann im Einklang mit den zu beachtenden rechtlichen
Vorgaben jederzeit ausgesetzt und gegebenenfalls wieder aufgenommen werden.
Die Transaktionen werden in einer den Anforderungen des Art. 4 Abs. 4 EG-VO
entsprechenden Weise spätestens am Ende des siebten Handelstages nach deren
Ausführung bekannt gegeben.
Zudem wird die adidas AG über die Fortschritte des Aktienrückkaufs unter
www.adidas-Group.de regelmäßig informieren.
Die adidas AG behält sich vor, das Aktienrückkaufprogramm im Rahmen der mit
der Ad-hoc Mitteilung vom 1. Oktober 2014 bekanntgemachten Eckpunkte in
Zukunft fortzusetzen.
Herzogenaurach, 5. März 2015
adidas AG
Der Vorstand
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