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LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

DJ LATE BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Abend, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

MÄRKTE AKTUELL (17.56 Uhr)

INDEX                  Stand      +-% 
Euro-Stoxx-50       3.668,52   -0,10% 
Stoxx-50            3.449,75   +0,60% 
DAX                11.922,77   -0,48% 
FTSE                6.945,20   +1,57% 
CAC                 5.033,42   +0,09% 
DJIA               17.743,18   -0,59% 
S&P-500             2.066,33   -0,38% 
Nasdaq-Comp.        4.923,87   -0,27% 
Nasdaq-100          4.358,85   -0,38% 
Nikkei-225         19.544,48   +0,55% 
EUREX                  Stand  +-Ticks 
Bund-Future         158,62%     +101 
 
 

FINANZMARKT USA

Anleger wollen kein Risiko eingehen, bevor die Fed das Ergebnis ihrer Zinssitzung bekannt gibt. Die bange Frage lautet: Wird die Fed abermals ein "geduldiges" Vorgehen bei ihren geplanten Zinserhöhungen ankündigen? Oder wird sie das entscheidende Wörtchen "geduldig" aus ihrem Begleitkommentar streichen und damit den Weg bereiten für die erste Zinserhöhung seit vielen Jahren? Sorgen bereitet den Investoren auch die Ölschwemme, die den Ölpreis und damit Aktien des Energiesektors belastet. Das US-Energieministerium hat abermals rekordhohe Rohölvorräte gemeldet. Das drückt den Preis für ein Barrel Rohöl der US-Sorte WTI um gut 3 Prozent. Am Anleihemarkt scheinen die Anleger überzeugt, dass die Fed sich mit Zinserhöhungen Zeit lassen wird. US-Anleihen profitieren aber auch davon, dass sie höhere Renditen bieten als die Staatspapiere europäischer Emittenten vergleichbarer Bonität. Die jüngsten US-Konjunkturdaten hatten überwiegend enttäuscht und sprechen daher gegen eine hastige Straffung der Geldpolitik. Der Goldpreis zeigt sich kaum verändert. Anleger halten sich auch hier in Erwartung der Fed-Aussagen zurück. Der Euro legt unterdessen zum Dollar zu. Seit Jahresbeginn hat der Euro wegen der gegenläufigen Zinspolitik von EZB und Fed gegen den Dollar 12 Prozent seines Werts verloren. Händler sprechen von einer Unterbrechung der Talfahrt. Oracle steigen um 2,3 Prozent. Umsatz und Ergebnis unterschieden sich kaum von den Vorjahreswerten. Anleger honorieren aber, dass Oracle eine höhere Dividende angekündigt hat. Adobe ermäßigen sich dagegen um 3,3 Prozent. Das Unternehmen hat im ersten Geschäftsquartal weniger Kunden gewonnen als erwartet. FedEx hat im dritten Geschäftsquartal beim Umsatz die Erwartungen verfehlt. Das drückt die Aktie um 2,8 Prozent.

AUSBLICK KONJUNKTUR +

-US 
    19:00 Fed, Ergebnis der FOMC-Sitzung, Projektionen zu 
          Zinsen, Wachstum, Inflation und Arbeitslosenquote; 
          19:30 PK mit Fed-Chefin Yellen, Washington 
          Fed-Funds-Zielsatz 
          PROGNOSE: 0,00% bis 0,25% 
          zuvor:    0,00% bis 0,25% 
 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

Kräftige Gewinnmitnahmen bei Autowerten belasteten vor allem den DAX. Die hohe Gewichtung der Branche machte den Index zeitweise zum schwächsten Börsenbarometer in Europa. Am Markt dominierte die Zurückhaltung vor der geldpolitischen Entscheidung der Fed am Abend. Die meisten Beobachter gingen davon aus, dass die Währungshüter das Signalwort "geduldig" zur Beschreibung ihrer Geldpolitik fallen lassen werden. Dies spräche für eine erste Leitzinserhöhung im Juni. Die US-Währungshüter wollen die extreme lockere Geldpolitik der Krisenjahre endlich beenden. Am Devisenmarkt löste sich der Euro leicht von der 1,06er-Marke zum Dollar nach oben. Händler sprachen von einer "gespannten Sprungfeder". Taubenhafte Fed-Aussagen könnten eine rasante Eindeckungsrally im Euro auslösen und den Wechselkurs in Richtung 1,10 Dollar treiben. Dafür sprachen auch starke Käufe in Bundesanleihen durch Euro-Ausländer. Der Bund-Futures legte rund 100 Basispunkte zu. Im Fokus in Europa standen Verluste bei den Auto-Werten. Der Branchenindex fiel um 2,6 Prozent. Ein schwächerer Margenausblick von BMW hatte Gewinnmitnahmen ausgelöst. BMW verloren 4,2 Prozent. Renault gaben 4,4 Prozent nach und Zulieferer Valeo 3,2 Prozent. Um 3,7 Prozent schoss dagegen die RWE-Aktie nach oben. Hier trieb eine Pressemeldung, wonach Abu Dhabi einen 10-prozentigen Anteil an dem Versorger übernehmen könnte. Lafarge sprangen um 5,5 Prozent und Holcim um 2,7 Prozent. Hier trieb die Hoffnung, die Fusion werde doch noch gelingen.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mi, 8.18 Uhr  Di, 17.40 Uhr 
EUR/USD   1,0656   0,60%        1,0592         1,0596 
EUR/JPY   128,79   0,24%        128,48         128,55 
EUR/CHF   1,0588  -0,71%        1,0663         1,0650 
USD/JPY   120,88  -0,35%        121,30         121,34 
GBP/USD   1,4707  -0,35%        1,4759         1,4735 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Der Aktienmarkt in Schanghai stieg auf ein Siebenjahreshoch und führte die Gewinnerliste in Ostasien an. Wie bereits an den Vortagen konnte der HSI nicht Schritt halten. Kurstreiber an den chinesischen Börsen war erneut die Hoffnung auf geldpolitische Lockerungen, nachdem der chinesische Ministerpräsident jüngst unterstützende Maßnahmen in Aussicht gestellt hatte. Käufer seien derzeit vor allem private Investoren, hieß es. Ausländische Anleger sähen den Markt dagegen etwas skeptischer. Zudem drohe an der kleineren Festlandbörse in Shenzhen eine Blase, denn dort habe der Index seit Jahresbeginn bereits um 27 Prozent zugelegt - verglichen mit 9 Prozent in Schanghai. Tagessieger in Hongkong waren Aktien aus der Solarindustrie, nachdem China ein Rekordziel für die Installation von Solaranlagen ausgegeben hat. Insgesamt sorgte an den anderen Finanzmärkten der Region die im späteren Tagesverlauf anstehende Fed-Entscheidung für Zurückhaltung. In Tokio erklomm der Nikkei-Index dennoch erstmals seit knapp 15 Jahren wieder die 19.500er Marke. Sony gewannen 5,4 Prozent, nachdem das Unternehmen wegen eines Hackerangriffs erst verspätet seine Drittquartalszahlen vorgelegt hatte. Sie waren auf breiter Front besser als erwartet ausgefallen. Hoch her ging es um Nintendo und DeNA. Beide Konzerne gehen eine strategische und finanzielle Allianz ein. Beide Aktien wurden vom Handel ausgesetzt, nachdem ihre Kurse mit plus 21 Prozent das maximale Tageslimit erreicht hatten. Bank of Kyoto schossen um 15 Prozent nach oben. Die Bank ist einer der größten Nintendo-Aktionäre.

+++++ UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 13.30 UHR

RWE prüft Zusammenarbeit mit Investoren aus arabischem Raum

Der Energiekonzern RWE ist in Gesprächen über eine Kooperation mit einem Investor aus dem arabischen Raum. "Es werden verschiedene Formen der Zusammenarbeit geprüft", sagte eine Unternehmenssprecherin. Der Investor habe den Konzern bereits vor einigen Monaten angesprochen.

Daimler investiert rund 1 Milliarde Euro in Werk Untertürkheim

Daimler investiert in diesem Jahr rund 1 Milliarde Euro in das Stammwerk Untertürkheim. Management und Arbeitnehmerverreter hätten ein Maßnahmenpaket beschlossen, welches die Produktionsstätte für die kommenden Jahre ausrichten soll.

Lufthansa will am Donnerstag Hälfte der geplanten Flüge durchführen

Die Lufthansa will am Donnerstag die Hälfte aller vom Streik betroffenen Flüge durchführen. Die Pilotengewerkschaft Vereinigung Cockpit hat für Donnerstag zum Streik auf den Langstreckenverbindungen sowie den Frachtflügen der Airline aufgerufen.

Joachim Drees löst Anders Nielsen als MAN-Trucks-Chef ab - Magazin

Der ehemalige Daimler-Manager Joachim Drees wird einem Magazinbericht zufolge Anders Nielsen als MAN-Trucks-Chef ablösen. Der Aufsichtsrat der MAN Truck & Bus AG werde Drees wahrscheinlich schon bei seiner Sitzung am Freitag berufen, berichtet manager magazin online.

Krones beruft Finanzvorstand Klenk zum neuen Chef

Der Hersteller von Getränkeabfüll- und Verpackungsanlagen Krones bekommt einen neuen Chef. Finanzvorstand Christoph Klenk wurde vom Aufsichtsrat per Anfang 2016 als Nachfolger von Volker Kronseder ernannt. Kronseder habe sich entschieden, seinen 2015 auslaufenden Vertrag nicht zu verlängern.

Opel zieht sich aus Russland zurück

General Motors reagiert mit drastischen Maßnahmen auf die anhaltende Absatzkrise in Russland. So zieht sich die Tochter Opel zum Dezember des Jahres komplett aus dem Markt zurück, Chevrolet wird die Präsenz weitestgehend einstellen, teilte das Unternehmen mit.

Großbritannien will Lloyds-Aktien für 9 Mrd Pfund verkaufen

Die britische Regierung will ihre Beteiligung an der Großbank Lloyds Banking Group drastisch reduzieren. Schatzkanzler George Osborne sagte am Mittwoch, der Anteilsverkauf solle mindestens 9 Milliarden Britische Pfund in die Staatskassen spülen.

Microsoft will Windows 10 diesen Sommer auf den Markt bringen

Der US-Softwarekonzern Microsoft will sein neues Betriebssystem Windows 10 in diesem Sommer in 190 Ländern und in 111 Sprachen auf den Markt bringen. Dies teilte Microsoft-Manager Terry Myerson in der Nacht zum Mittwoch im Firmenblog mit.

FedEx fährt im starkem Weihnachtsquartal Rekordergebnis ein

Der Paketdienstleister FedEx hat im abgelaufenen Geschäftsquartal von einem erfolgreichen Weihnachtsgeschäft, niedrigeren Treibstoffkosten und seinen jüngsten Restrukturierungsmaßnahmen profitiert. Der Gewinn legte kräftig zu.

Fannie Mae und Freddie Mac bereiten wieder Sorgen

Die während der Finanzkrise mit vielen Milliarden Steuergeldern vor der Pleite geretteten US-Hypothekenfinanzierer Fannie Mae und Freddie Mac könnten im Falle eines Wirtschaftsabschwungs offenbar erneut staatliche Hilfe benötigen.

Landgericht Frankfurt verbietet Uber in ganz Deutschland

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 18, 2015 12:58 ET (16:58 GMT)

Das Landgericht Frankfurt hat den Dienst UberPop in ganz Deutschland verboten. Dem Fahrdienst fehlten notwendige rechtliche Genehmigungen für die günstigere Taxi-Alternative, um nach deutschem Recht operieren zu können, hieß es zur Begründung.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 18, 2015 12:58 ET (16:58 GMT)

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© 2015 Dow Jones News
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