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MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte -2-

DJ MIDDAY BRIEFING - Unternehmen und Märkte

Der Markt-Überblick am Mittag, zusammengestellt von Dow Jones Newswires:

MÄRKTE AKTUELL (13.16 Uhr)

INDEX                   Stand      +-% 
S&P-500-Future       2.089,00   -0,17% 
Euro-Stoxx-50        3.671,99   +0,09% 
Stoxx-50             3.463,11   +0,39% 
DAX                 11.886,85   -0,30% 
FTSE                 6.951,99   +0,10% 
CAC                  5.039,21   +0,12% 
Nikkei-225          19.476,56   -0,35% 
EUREX                   Stand  +-Ticks 
Bund-Future          158,74%     -30 
 
 

AUSBLICK AKTIEN USA

Die von der US-Notenbank entfachte Euphorie ist am Donnerstag schon wieder weitgehend verpufft. Wähend der Dollar den Löwenanteil seiner Vortagesverluste wieder wettmacht, deutet der Aktienterminmarkt auf eine Handelseröffnung am Kassamarkt im Minus hin. Positiv werten Händler, dass es nach den höchsten Schlusskursen seit Anfang März am Vortag offenbar nicht zu größeren Gewinnmitnahmen kommt. Nachdem das Thema Zinsanhebung mit den Mittwochsverlautbarungen der Federal Reserve nun etwas in den Hintergrund getreten ist, konzentrieren sich Anleger wieder stärker der Verfassung der US-Wirtschaft. Mit den wöchentlichen Daten zum Arbeitsmarkt, dem Philadelphia-Fed-Index für März sowie den Frühindikatoren für Februar hat die Konjunkturagenda auch einiges zu bieten. "Die wöchentlichen Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe werden im Lichte des jüngsten Abschwungs und der Reduzierungen der Bohrinseln unter die Lupe genommen werden", sagt Analyst Michael Hewson von CMC Markets.

Mit wachsender Unruhe blicken Investoren auch wieder Richtung Europa. Athener Regierungskreise bestätigten, dass die Zusammenarbeit mit den Inspektoren der Troika schon wieder eingestellt ist. Erst Ende Februar hatte Griechenland zugestimmt, mit den Inspektoren die Arbeit am Spar- und Reformprozess fortzusetzen. Der am Nachmittag beginnende EU-Gipfel in Brüssel wird damit unfreiwillig zum erneuten Krisentreffen. Händler messen dem Gipfel aber nur bei spektakulären Schlagzeilen Impulspotenzial bei.

Ein unerwartet gut ausgefallener Geschäftsbericht treibt die Aktie von Guess vorbörslich um 10,6 Prozent nach oben. Das Textilunternehmen übertraf mit seinem Viertquartalsgewinn die Analystenschätzungen, blieb beim Umsatz aber knapp darunter.

Für Williams-Sonoma geht es dagegen um 3,1 Prozent nach unten, nachdem der Küchenausrüster mit einem enttäuschenden Gewinnausblick überrascht hatte.

AUSBLICK UNTERNEHMEN

Folgende Unternehmen veröffentlichen im weiteren Tagesverlauf Geschäftszahlen:

21:15 US/Nike Inc, Ergebnis 3Q

AUSBLICK KONJUNKTUR +

-US 
    13:30 Leistungsbilanz 4Q 
          PROGNOSE: -103,20 Mrd USD 
          zuvor:    -100,26 Mrd USD 
 
    13:30 Erstanträge Arbeitslosenhilfe (Woche) 
          PROGNOSE: 292.000 
          zuvor:    289.000 
 
    15:00 Philadelphia-Fed-Index März 
          PROGNOSE: +7,0 
          zuvor:    +5,2 
 
    15:00 Index der Frühindikatoren Februar 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    +0,2% gg Vm 
 
 

FINANZMÄRKTE EUROPA

An der Börsen kämpfen am Tag nach der Fed-Sitzung die Bullen und die Bären um die Vorherrschaft. Für eine Richtung können sie sich bisher noch nicht entscheiden. Mit Spannung wird auf den "Hexensabbat" gewartet, den großen Verfalltermin am Terminmarkt zum Wochenausklang. Die Fed hat am Vorabend wie erwartet den Passus "geduldig" mit Blick auf die Zinspolitik fallen lassen. Zugleich hat sie allerdings die Inflations- und Wachstumserwartungen nach unten angepasst. Beobachter erwarten nun eine erste Leitzinserhöhung erst im September. Der Dollar geriet nach der Entscheidung der Fed zunächst unter erheblichen Abgabedruck. Der Euro wertete kurzfristig um rund 4 Cent auf über 1,10 Dollar auf, konnte dieses Niveau aber nicht halten und notiert nun fast wieder auf dem Ausbruchsniveau. Lanxess verlieren nach der Bekanntgabe von Zahlen 0,2 Prozent. Der Ausblick sei zurückhaltend ausgefallen, heißt es. Nach ebenfalls vorgelegten Zahlen setzen bei Deutsche Euroshop dagegen Gewinnmitnahmen ein. Die Aktie verliert 0,8 Prozent. Für HeidelbergCement geht es um 0,8 Prozent nach oben. Der Nettogewinn liegt zwar 25 Prozent unter der Schätzung von Davy, der Markt konzentriere sich vermutlich auf den optimistischen Ausblick. Siemens leiden unter Aussagen zum Energiegeschäft. Hier schöben Kunden Aufträge nach hinten, so Händler. Siemens verlieren 3,2 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt   +/- %  Do, 8.37 Uhr  Mi, 17.36 Uhr 
EUR/USD   1,0667  -0,35%        1,0705         1,0638 
EUR/JPY   128,82  -0,34%        129,26         128,58 
EUR/CHF   1,0575  -0,70%        1,0650         1,0576 
USD/JPY   120,73   0,06%        120,66         120,91 
GBP/USD   1,4859   0,04%        1,4854         1,4694 
 
 

FINANZMÄRKTE OSTASIEN

Die neue Wortwahl der Fed sorgte für Kauflaune. Die Fed strich in ihrem geldpolitischen Ausblick zwar das Signalwort "geduldig" mit Blick auf die allgemein erwartete Zinserhöhung, betonte aber auch, es weiter nicht eilig zu haben mit der ersten Zinserhöhung seit Jahren. Zu den Profiteuren der nach hinten verschobenen Zinserhöhungserwartung dürften Schwellenländer und deren Währungen gehören. 2013 hatte die Ankündigung der US-Notenbank, mit dem Ausstieg aus ihrer lockeren Geldpolitik zu beginnen, dafür gesorgt, dass viele Gelder aus den Schwellenländern abgezogen wurden. Tagessieger war Sydney - auch dank des Rückenwinds gestiegener Rohstoffpreise. Schrittmacher in Hongkong war das Schwergewicht Tencent mit einem Kursplus von 6,7 Prozent, ausgelöst durch gut ausgefallene Geschäftszahlen. Gegen die Tendenz gab lediglich der Nikkei nach. Hier sprachen Händler von Gewinnmitnahmen und Verkäufen wegen des gestiegenen Yen, der ungünstig ist für japanische Exportunternehmen. Am Devisenmarkt zeigte sich der Dollar mit einer Erholungsbewegung von seinem Rücksetzer am Mittwoch. Ähnliches galt für den Austral-Dollar und andere Währungen. Für Furore und eine ganze Reihe positiver Analystenkommentare sorgte in Tokio weiter die Zusammenarbeit und finanzielle Verflechtung von Nintendo mit DeNA. Nintendo zogen um weitere 11,8 Prozent und DeNA um 23,4 Prozent an. Sharp zogen um 2,1 Prozent an, befeuert von einem Bericht, wonach das Technologieunternehmen mehr als 10 Prozent seiner Stellen in Japan abbauen will. Am Rohstoffmarkt zogen die Preise im Zuge der Dollarschwäche an, wenngleich sie mit der Erholung des Dollar zum Teil von ihren Hochs wieder etwas zurückkamen.

CREDIT

Mit fallenden Renditen reagieren die europäischen Anleihemärkte auf die geldpolitischen Verlautbarungen der US-Notenbank. Die Währungshüter haben zwar wie erwartet den Passus "geduldig" mit Blick auf die Zinspolitik fallen lassen. Zugleich hat die Fed aber die Inflations- und Wachstumserwartungen nach unten angepasst. Beobachter erwarten nun eine erste Leitzinserhöhung im September und nicht bereits im Juni. Auch dürften die Leitzinsen in den USA in der Folge langsamer steigen als bislang erwartet. Die Societe Generale spricht von einer "sehr taubenhaften Botschaft". An den US-Anleihemärkten ging es nach den Fed-Aussagen mit den Kursen kräftig nach oben. Die Rendite fünfjähriger US-Staatsanleihen gab 16 Basispunkte ab, die der zehnjährigen 13 Bp. Auch in Europa geht es mit den Marktzinsen nach unten - sowohl im Kern als auch in der Peripherie. Die Rendite zehnjähriger Bundesanleihen gibt um 1 Bp nach. Für spanische Titel mit einer Laufzeit von zehn Jahren geht es 5 Bp nach unten. Die Aussicht auf niedrige Zinsen für einen längeren Zeitraum sind positive Nachrichten für die Anleihe- und Kreditmärkte. Gestützt werden die Aussichten für Credits auch durch die Tatsache, dass sich die Ausfallraten für Unternehmensanleihen weiter auf einem sehr niedrigen Niveau bewegen.

UNTERNEHMENSMELDUNGEN SEIT 7.30 UHR

Siemens bestätigt Ausblick - 2. Quartal operativ aber schwach

Der Industriekonzern Siemens hat den Ausblick für das laufende Geschäftsjahr bestätigt. Für das Ende des Monats endende zweite Quartal erwartet der DAX-Konzern deutlichen Rückenwind durch den schwachen Euro bei den Kernkennzahlen Umsatz und Auftragseingang.

HeidelbergCement erhöht Dividende um 25 Prozent

Der Baustoffkonzern HeidelbergCement will die Dividende für seine Aktionäre um 25 Prozent auf 0,75 Euro je Aktie erhöhen. Zwar sank der Jahresüberschuss um 246 Millionen Euro auf 687 Millionen Euro. Belastet wurde das Ergebnis mit 236 Millionen Euro aus einem einmaligen Bewertungsverlust.

Lanxess stellt vorsichtige Prognose für das laufende Jahr

Dem im Umbau befindlichen Spezialchemiekonzern Lanxess steht 2015 erneut ein schwieriges Jahr bevor. Die langsame Erholung sollte aber weiter gehen. Für das laufende Jahr prognostizierte Vorstandschef Matthias Zachert lediglich ein operatives Ergebnis (EBITDA) vor Sondereinflüssen auf Vorjahreshöhe.

Rheinmetall erwartet im Rüstungsgeschäft Rückkehr in die Gewinnzone

Der Rüstungskonzern und Automobilzulieferer Rheinmetall kürzt die Dividende um 10 Cent je Aktie, doch rechnet für das angefangene Jahr trotz teils schwieriger Bedingungen mit Umsatz- und Gewinnwachstum. Auch die Rüstungssparte soll wieder einen Gewinn erwirtschaften.

Fraport erwartet 2015 Fortsetzung des positiven Trends

(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires

March 19, 2015 08:17 ET (12:17 GMT)

Der Flughafenbetreiber Fraport blickt zuversichtlich auf das Jahr 2015. Nachdem der MDAX-Konzern seine Ziele für das abgelaufene Jahr erreicht hat, erwartet er für 2015 eine Fortsetzung des positiven Trends. So soll der Umsatz auf rund 2,55 bis 2,6 Milliarden Euro steigen von 2,4 Milliarden Euro im Jahr 2014.

Kion hebt Dividende für 2014 kräftig an

Die Aktionäre des Gabelstaplerherstellers Kion können sich über ein sattes Dividendenplus freuen. Wie der MDAX-Konzern mitteilte, will er die Dividende je Aktie um 57 Prozent auf 0,55 Euro erhöhen. Für das laufende Geschäftsjahr ist Kion zuversichtlich.

Krones will nach gutem Geschäftsjahr weiter wachsen

Der Anlagenbauer Krones ist im vergangenen Jahr beständig gewachsen und will diesen Trend auch 2015 fortsetzen. Der Hersteller in der Verpackungs- und Abfülltechnik steigerte seinen Umsatz dank seiner breiten Aufstellung um 4,9 Prozent auf 2,95 Milliarden Euro.

Deutz will trotz Gewinnrückgangs unveränderte Dividende zahlen

Der Motorenhersteller Deutz hat im vergangenen Jahr deutlich weniger verdient, seine zuletzt stark zurechtgestutzten Ziele aber erreicht. Die Aktionäre sollen trotz des Gewinnrückgangs eine unveränderte Dividende erhalten.

Rational serviert nach Gewinnplus höhere Ausschüttung

Der Großküchenhersteller Rational hat im vergangenen Jahr bei allen wichtigen Kennziffern deutlich zugelegt. Aktionäre sollen mit einer Anhebung der Dividende um 80 Cent auf 6,80 Euro an dieser Entwicklung teilhaben, wie das Unternehmen mitteilte.

Delticom traut sich 2015 kaum ein besseres Ergebnis zu

Der Online-Reifenhändler Delticom will im laufenden Jahr mit Umsatz und EBITDA nur mindestens die Vorjahreswerte erreichen. Der Bundesverband Reifenhandel gehe davon aus, dass sich die Situation der Branche auch 2015 nicht durchgreifend verbessern wird.

Adler Modemärkte verdient trotz Umsatzplus weniger

Der Textileinzelhändler Adler Modemärkte AG ist 2014 zwar gegen den Branchentrend weiter gewachsen, hat jedoch wegen höherer Kosten und einer gestiegenen Steuerlast unter dem Strich deutlich weniger verdient. Die Dividende soll dennoch um fünf Cent auf 0,50 Euro steigen.

OHB steigert Überschuss 2014 überproportional

Die OHB AG hat 2014 deutliche Zuwächse bei Umsatz, Betriebsergebnis und Überschuss ausgewiesen. Als Dividende sollen unverändert 37 Cent je Aktie gezahlt werden. Der Gewinn nach Steuern des Raumfahrtkonzerns stieg auf 25,7 nach 19,4 Millionen Euro.

Philips bringt Lichtgeschäft an die Börse

Die Neugestaltung des Traditionskonzerns Philips nimmt Gestalt an. Nachdem die Niederländer vergangenes Jahr die Aufspaltung des Unternehmens angekündigt hatten, wird nun klarer, wie genau dies geschehen soll.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/flf

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2015 08:17 ET (12:17 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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