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MÄRKTE USA/Begeisterung über Fed-Aussagen verpufft

NEW YORK (Dow Jones)--Am Donnerstag war die Begeisterung über den geldpolitischen Kurs der US-Notenbank schon wieder verpufft, die am Mittwoch Aktien und Anleihen beflügelt und den Dollar kräftig unter Druck gebracht hatte. In vielen Fällen wurden Gewinne mitgenommen. Von den Konjunkturdaten des Tages kam keine Unterstützung. Sie hatten die Erwartungen bestenfalls erfüllt, in einigen Fällen sogar enttäuscht.

So war Philadelphia-Fed-Index im März wider Erwarten gesunken, und das Leistungsbilanzdefizit der USA hatte sich im vierten Quartal des vergangenen Jahres überraschend stark ausgeweitet. Der Index der Frühindikatoren war im Februar erwartungsgemäß gestiegen, und die Zahl der Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe lag in der vergangenen Woche dicht an der Konsensprognose der Ökonomen.

Der Dow-Jones-Index verlor 0,6 Prozent auf 17.959 Punkte. Der S&P-500 gab um 0,5 Prozent nach. Der Nasdaq-Composite gewann dagegen 0,2 Prozent. Das Umsatzvolumen verringerte sich auf 739 (Mittwoch: 883) Millionen Aktien. Den 1.121 Kursgewinnern standen 2.030 -verlierer gegenüber, während 104 Titel unverändert schlossen.

Die Anleger müssten die Aussagen der Fed erst einmal verarbeiten, kommentierte Joe Saluzzi, Partner bei Themis Trading, das Marktgeschehen. "Die Leute hatten sich auf eine Zinserhöhung eingestellt", sagte er. Und dann habe die Fed gebremst: "Nicht so schnell."

Die US-Notenbank hatte aus dem Begleitkommentar zu ihrem jüngsten Zinsbeschluss das Signalwort "geduldig" gestrichen, gleichzeitig aber signalisiert, dass sie es nicht eilig habe, die Zinsen zu erhöhen. Zum einen wollen die Währungshüter erst dann handeln, wenn sich die Inflation wieder dem Fed-Ziel von 2 Prozent nähert, zum anderen machte Fed-Chefin Yellen klar, dass der weitere Zinspfad von Konjunkturdaten abhängt. Diese hatten in jüngster Zeit aber häufiger enttäuscht.

Am Anleihemarkt kam es zu Gewinnmitnahmen. Die Rendite zehnjähriger Treasurys stieg im Gegenzug um drei Basispunkte auf 1,98 Prozent. Der Dollar machte einen großen Teil seiner Verluste vom Mittwoch wett. Der Euro kostet mit rund 1,0640 Dollar im späten US-Handel etwa so viel wie vor Bekanntgabe der Fed-Beschlüsse. Die Abwertung des Greenback war nach Meinung der Cornerstone-Analysten übertrieben, denn die US-Notenbank habe ihren Kurs kaum verändert. Zwar dürfte die erste Zinserhöhung nun wohl erst im September statt schon im Juni erfolgen, für den Dollar sei jedoch das Tempo der Zinserhöhungen ausschlaggebend. Dieses sei aber mehr oder weniger gleich geblieben.

Der Ölpreis gab die Gewinne des Vortags wieder ab. Das Barrel der US-Sorte WTI verbilligte sich um 1,6 Prozent bzw 0,70 Dollar auf 43,96 Dollar. Die europäische Sorte Brent ermäßigte sich um 2,6 Prozent bzw 1,48 Dollar auf 54,43 Dollar. Hatte Öl, das in Dollar bezahlt wird, am Mittwoch noch von der Schwäche der US-Währung profitiert, rückte nun wieder das Überangebot in den Vordergrund. Am Mittwoch hatte das US-Energieministerium erneut rekordhohe Ölvorräte gemeldet.

Gold profitierte davon, dass die US-Notenbank die Zinsen voraussichtlich in gemächlichem Tempo erhöhen wird, und stieg zum Settlement um 1,5 Prozent bzw 17,70 Dollar auf 1.169 Dollar je Feinunze. Am Vorabend war der Goldpreis im elektronischen Handel allerdings dank der Dollarschwäche fast bis auf 1.176 Dollar geklettert.

An der Börse verlief der erste Handelstag der Apple-Aktie im Dow-Jones-Index enttäuschend. Die Aktie verlor 0,8 Prozent. Apple hat die Aktie von AT&T aus dem Dow verdrängt. Diese gab 1,2 Prozent ab. Nach einer Gewinnwarnung des Stahlkonzerns Nucor verbilligte sich dessen Aktie um 6,4 Prozent. Andere Stahlaktien wurden mit nach unten gerissen. Unter anderem büßten US Steel 7,1 Prozent und AK Steel 2,1 Prozent ein.

Transocean muss im vierten Quartal Sonderbelastungen von 300 bis 325 Millionen Dollar buchen, weil der Öl-Dienstleister vier Plattformen verschrottet. Diese Nachricht drückte die Aktie um 7,1 Prozent. Der Modekonzern Guess hat im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet, obwohl der starke Dollar das Ergebnis des Unternehmens um 23 Prozent gedrückt hatte. Die Aktie sprang um 16 Prozent nach oben.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          17.959,03  -0,65  -117,16 
S&P-500        2.089,28  -0,49   -10,22 
Nasdaq-Comp.   4.992,38   0,19     9,55 
Nasdaq-100     4.426,82   0,10     4,32 
 
Kupon  Laufzeit  Notierung  Änderung   Rendite   Änderung 
1/2%    2-year   99 24/32    dn 3/32  0,617%     +5,7BP 
1%      3-year   100         dn 6/32  1,000%     +6,1BP 
1 3/8%  5-year   99 16/32    dn 9/32  1,480%     +5,7BP 
1 3/4%  7-year   99 24/32    dn 10/32 1,788%     +4,8BP 
2%      10-year  100 7/32    dn 9/32  1,977%     +3,2BP 
2 1/2%  30-year  99 5/32     dn 2/32  2,539%     +0,1BP 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Do, 8.37 Uhr  Mi, 17.36 Uhr 
EUR/USD   1,0641  -0,60%        1,0705         1,0638 
EUR/JPY   128,63  -0,49%        129,26         128,58 
EUR/CHF   1,0554  -0,90%        1,0650         1,0576 
USD/JPY   120,92   0,22%        120,66         120,91 
GBP/USD   1,4721  -0,89%        1,4854         1,4694 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/cln

(END) Dow Jones Newswires

March 19, 2015 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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