Anzeige
Mehr »
Login
Samstag, 20.04.2024 Börsentäglich über 12.000 News von 689 internationalen Medien
Breaking News: Voller Fokus auf NurExone Biologic!
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Dow Jones News
186 Leser
Artikel bewerten:
(0)

MORNING BRIEFING - USA/Asien

Der Markt-Überblick am Morgen, zusammengestellt von Dow Jones Newswires

TAGESTHEMA

Der amerikansiche Lebensmittelkonzern Kraft Foods steht möglicherweise vor einem Besitzerwechsel. Die Beteiligungsgesellschaft 3G Capital Partners ist in fortgeschrittenen Gesprächen über den Kauf des Unternehmens für mehr als 40 Milliarden US-Dollar, wie mehrere Informanten berichten. Abgewickelt werden soll die Transaktion über den ebenfalls weithin bekannten Lebensmittelhersteller H.J. Heinz, den die Finanzinvestoren vor zwei Jahren bereits gekauft hatten, hieß es bei einer informierten Person. Der Hersteller des gleichnamigen Ketchups soll mit Kraft fusioniert werden. Bei einem der Informanten hieß es, der Zusammenschluss der beiden Lebensmittelriesen werde in Kürze angekündigt. Allerdings sei auch noch ein Scheitern der Übernahmegespräche möglich.

AUSBLICK KONJUNKTUR

-US 
    13:30 Auftragseingang langlebiger Wirtschaftsgüter Februar 
          PROGNOSE: +0,2% gg Vm 
          zuvor:    +2,8% gg Vm 
 
    15:30 US/Rohöllagerbestände (Woche) 
 
 

ÜBERSICHT INDIZES

INDEX                     Stand   +/- % 
S&P-500-Future         2.084,10  -0,04% 
Nikkei-225            19.746,20  +0,17% 
Hang-Seng-Index       24.502,27  +0,42% 
Kospi                  2.042,81  +0,07% 
Shanghai-Composite     3.673,83  -0,48% 
S&P/ASX 200            5.973,30  +0,07% 
 
 

FINANZMÄRKTE

OSTASIEN (VERLAUF)

Nach negativen Vorgaben der US-Börsen tut sich an den Börsen in Ostasien am Mittwoch mangels sonstiger frischer Impulse insgesamt wenig. Lediglich an der Börse in Schanghai geht es im späten Handel abwärts nach zuletzt zehn Handelstagen mit Aufschlägen. "Es ist eine überfällige Konsolidierung, aber der Ausblick für den Aktienmarkt bleibt mit dem ungebrochenen Interesse der Anleger weiter positiv", kommentiert Analystin Tangyue Yanglin von Caishang Wealth das Geschehen. Die weiter sehr lockere Geldpolitik und die reichlich vorhandene Liquidität stützten den Markt. In Hongkong geht es dagegen aufwärts, wenn auch nur moderat. Hier richte sich das Interesse der Anleger vor allem auf Unternehmen, die Zahlen vorgelegt haben, so ein Händler. In Tokio legte der Nikkei-225 um 0,2 Prozent auf 19.746 Punkte zu. Der Handel verlief in ruhigen Bahnen bei geringen Umsätzen, hieß es. "Die Investoren nehmen bei einigen zuletzt gut gelaufenen Aktien Gewinne mit", so der Analyst eines europäischen Broker-Hauses. Insgesamt fehlte es an Impulsen. Mit einem leichten Plus hat der Aktienmarkt in Sydney den Handel beendet. Der S&P/ASX 200 erhöhte sich um 0,1 Prozent und blieb damit in Sichtweite der Marke von 6.000 Punkten, die er zuletzt im Januar 2008 erreicht hatte. Gestützt wurde das Sentiment vor allem von den Gewinnen bei Bankenwerten. Dagegen zeigte sich der Rohstoffsektor mit leichten Abgaben.

US-NACHBÖRSE

Eine mögliche Übernahme hat am Dienstag im nachbörslichen US-Handel die Aktie von Kraft Foods nach oben katapultiert. Die Titel legten bis 19.59 Uhr Ortszeit auf nasdaq.com um knapp 16 Prozent zu. Die Beteiligungsgesellschaft 3G Capital Partners ist in fortgeschrittenen Gesprächen über den Kauf des Unternehmens für mehr als 40 Milliarden US-Dollar, wie mehrere Informanten berichten. Der US-Pharmakonzern Merck & Co schafft sich die Möglichkeit, noch mehr eigene Aktien zurückzukaufen. Merck erweiterte den Rahmen für Rückkäufe um 10 Milliarden Dollar, so dass nun der Erwerb eigener Aktien für bis zu 11,7 Milliarden Dollar möglich ist, wie das Unternehmen mitteilte. Die Aktie von Merck & Co legte um 1,6 Prozent zu.

WALL STREET

INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          18.011,08  -0,58  -104,96 
S&P-500        2.091,51  -0,61   -12,91 
Nasdaq-Comp.   4.994,73  -0,32   -16,25 
Nasdaq-100     4.430,99  -0,33   -14,56 
 
                               Vortag 
Umsatz NYSE (Aktien) 749 Mio   733 Mio 
Gewinner             1.386 
Verlierer            1.761 
Unverändert            103 

Die Anleger an der Wall Street haben sich am Dienstag nach kleinen Gewinnen im Frühhandel überwiegend auf die Verkäuferseite geschlagen. Vor allem der wieder steigende Dollar machte den Optimisten einen Strich durch die Rechnung. Heimische Konjunkturdaten fielen freundlich aus. Allerdings stützten diese Daten auch den Dollar, was die Anleger an der Wall Street gegenwärtig nicht gerne sehen. Die Ernennung der Morgan-Stanley-Bankerin Ruth Porat zur CFO von Google weckte an der Wall Street Hoffnungen. Für Analyst Mark Mahzaney von RBC Capital Markets signalisiert die Personalie "strengere Kostenkontrolle und die Chance auf eine stärkere Bar-Rendite". Die Google-Aktie gewann 2,2 Prozent. Gesenkte Investitionsvorhaben machten der Aktie von Chesapeake Energy Beine. Die Titel des Öl- und Gasförderers kletterten um 1,1 Prozent nach oben. Die Aktien von Whiting Petroleum brachen um knapp 20 Prozent ein, nachdem die Öl- und Gas-Gesellschaft eine Zweitplatzierung angekündigt hatte. McCormick & Co stiegen um 2,6 Prozent. Die Ergebnisse des Traktorenbauers lagen über den Prognosen.

TREASURYS

Laufzeit       Kurs      Änderung     Rendite   Änderung in Bp 
10-Jährige    101-3/32    +11/32       1,88%     -3,8 
30-Jährige    100-25/32   +31/32       2,47%     -4,6 
 
 

Die US-Anleihen legten zu. Sie profitierten weiter einerseits von der "taubenhaften" Fed, andererseits davon, dass sie höhere Renditen bieten als Anleihen europäischer Emittenten vergleichbarer Bonität. Die Rendite zehnjähriger Papiere reduzierte sich um vier Basispunkte auf 1,88 Prozent.

DEVISEN

DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Di, 11.12 Uhr 
EUR/USD   1,0925  +0,1%    1,0913         1,0972 
EUR/JPY   130,79  +0,1%    130,65         131,13 
USD/JPY   119,71  -0,0%    119,73         119,49 
USD/KRW  1102,13  -0,1%   1103,67        1102,86 
USD/CNY   6,2104  +0,1%    6,2053         6,2051 
AUD/USD   0,7867  -0,0%    0,7870         0,7887 
 
 

Gute US-Konjunkturdaten stützten den Dollar. Der Greenback drückte den Euro wieder in Richtung der Marke von 1,09 Dollar. Zuvor hatte die Gemeinschaftswährung kurzzeitig die Marke von 1,10 Dollar überwunden. Zu Handelsschluss an der Wall Street notierte der Euro bei 1,0930 Dollar, nach einem Tageshoch bei 1,1030 Dollar.

++++ ROHSTOFFE +++++

ÖL

Sorte/Handelsplatz  aktuell  Vortag (Settlmt)  Bewegung %  Bewegung abs. 
WTI/Nymex           47,39    47,51             -0,25       -0,12 
Brent/ICE           55,20    55,11              0,16        0,09 
 
 

Die Ölpreise zeigten sich sehr volatil. Einerseits belastete die Dollar-Erholung, andererseits halfen die jüngsten positiven US-Konjunkturdaten. Für ein Barrel der Sorte WTI mussten schließlich 47,51 Dollar bezahlt werden, das war ein kleiner Aufschlag von 0,1 Prozent.

METALLE

Metall              aktuell        Vortag  Bewegung %  Bewegung abs. 
Gold (Spot)        1.190,00      1.192,44       -0,2%          -2,44 
Silber (Spot)         16,89         16,96       -0,4%          -0,07 
Platin (Spot)      1.138,85      1.140,50       -0,1%          -1,65 
Kupfer-Future          2,79          2,80       -0,5%          -0,01 
 
 

Der Goldpreis hat trotz des festen Dollars seine jüngsten Gewinne noch ausgeweitet. Zum Settlement stieg er um rund vier Dollar auf 1.191 Dollar je Feinunze. Teilnehmer führten die anhaltende Unsicherheit um das griechische Schuldenproblem als einen Grund an. Auch die jüngsten Turbulenzen am Devisenmarkt habe einige Teilnehmer zu Gold greifen lassen, hieß es. Im asiatischen ging es für den Goldpreis leicht nach unten.

MELDUNGEN SEIT VORTAG, 20.00 UHR

GRIECHENLAND I

Die EZB erhöht den Druck auf die griechische Regierung. Sie habe die großen Geschäftsbanken des Landes angewiesen, von einer Verstärkung ihres Engagements bei Staatsanleihen des Landes abzusehen, sagten mit den Vorgängen vertraute Personen. Damit wächst der Druck auf die Regierung in Athen, eine Vereinbarung mit ihren internationalen Geldgebern zu erzielen, um an weitere Rettungsgelder zu kommen. Die Maßnahme fügt sich in die Politik der EZB, die Liquidität, die die griechische Regierung über den Verkauf so genannter T-Bills aufnehmen kann, zu beschränken.

GRIECHENLAND II

Die griechische Regierung hat nach eigenen Angaben 1,2 Milliarden Euro zu viel an den europäischen Rettungsfonds EFSF überwiesen und will das Geld wiederhaben. Wie ein EFSF-Sprecher mitteilte, soll am Mittwoch auf Anweisung von Eurogruppenchef Jeroen Dijsselbloem eine Arbeitsgruppe darüber beraten. Aus ESFS-Kreisen hieß es, die griechische Forderung nach einer Rückzahlung sei "verständlich".

TELEFONICA

hat sich mit Hutchison Whampoa auf den Verkauf seines Großbritannien-Geschäfts geeinigt. Telefonica bekommt demnach bis zu 10,25 Milliarden Pfund für die unter der Marke O2 firmierende Mobilfunktochter. Der spanische Konzern steigt aus dem britischen Markt aus, um sich stärker auf seine primären Wachstumsmärkte in Lateinamerika konzentrieren zu können.

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/raz/ros

(END) Dow Jones Newswires

March 25, 2015 02:57 ET (06:57 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

Großer Insider-Report 2024 von Dr. Dennis Riedl
Wenn Insider handeln, sollten Sie aufmerksam werden. In diesem kostenlosen Report erfahren Sie, welche Aktien Sie im Moment im Blick behalten und von welchen Sie lieber die Finger lassen sollten.
Hier klicken
© 2015 Dow Jones News
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.