Ende Februar waren es noch Gedankenspiele, als Sixt-Gründer Erich Sixt über einen Börsengang der Leasing-Sparte nachdachte. Nun wird es konkreter: Der Autovermieter Sixt (WKN 723132) will seine Tochter Sixt Leasing AG noch im Jahr 2015 an die Börse bringen. Sixt beabsichtigt, die Beteiligung im Rahmen des IPO auf weniger als 50 Prozent zu reduzieren, aber auch nach dem Börsengang einen maßgeblichen Anteil von mindestens 40 Prozent an der Sixt Leasing AG zu halten.
Hinter der Sixt Leasing AG verbergen sich alle Aktivitäten des Konzerns in den Bereichen Flottenleasing, Flottenmanagement und im Online Retail Leasing. Das Angebot soll die Ausgabe neuer Aktien der Sixt Leasing AG aus einer Barkapitalerhöhung zur Aufnahme neuen Kapitals im Volumen von mindestens 100 Mio. Euro umfassen. Vor dem IPO soll ferner eine Kapitalzuführung durch die Mutter Sixt in Höhe von mindestens 30 Mio. Euro stattfinden, so dass die gesamte Eigenkapitalzufuhr mindestens 130 Mio. Euro betragen soll. Darüber hinaus ist vorgesehen, dass Sixt einen Teil ihrer bestehenden Aktien an der Sixt Leasing AG veräußert und zusätzlich Aktien für eine eventuelle Mehrzuteilung in Höhe von bis zu 15 Prozent der Basistransaktion zur Verfügung stellt.
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