Halle (ots) - Aus der Goitzsche soll künftig Bitterfelder Bernstein vom Seeboden gefördert werden. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Mittwochausgabe). Nachdem Taucher in den vergangenen Wochen bereits mehrere Kilogramm des fossilen Harzes mit einem speziellen Verfahren geborgen haben, wird im Herbst ein weiterer Versuch unternommen. Sollte es möglich sein, bis zu 500 Kilogramm der Schmucksteine pro Jahr zu fördern, will die Goitzsche Tourismusgesellschaft eine Bernstein-Manufaktur in Bitterfeld errichten. Ziel ist es, die Rohsteine vor Ort zu verarbeiten und zu verkaufen, um die Region touristisch zu vermarkten. Die Umsetzung soll voraussichtlich im Jahr 2017 beginnen. Parallel dazu ist eine Bernstein-Ausstellung geplant.
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