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MÄRKTE EUROPA/Gewinnmitnahmen vor dem langen Wochenende

Von Manuel Priego Thimmel

FRANKFURT (Dow Jones)--Nach einem ereignislosen Geschäft sind Europas Börsen am Freitag mit leichten Verlusten aus dem Handel gegangen. Die Anleger gingen vor dem langen Pfingstwochenende auf Nummer sicher und trennten sich von einigen Risikopositionen. Selbst ein Schwächeanfall im Euro nach anziehenden Preisdaten aus den USA stützte die Indizes nicht. Der DAX verlor 0,4 Prozent auf 11.815 Punkte, für den Euro-Stoxx-50 ging es 0,3 Prozent auf 3.679 nach unten.

Spannend war die Entwicklung im Euro/Dollar-Paar. Zwar stiegen die US-Verbraucherpreise im April wie erwartet um 0,1 Prozent. Im Kern, eine für die US-Währungshüter wichtigere Zahl, legten die Preise aber um 0,3 Prozent statt der erwarteten 0,2 Prozent zu. Der in der Zwischenzeit ordentliche Preisauftrieb spreche dafür, dass die Fed im September die Leitzinsen erstmalig anheben wird, hieß es im Handel. Der Euro verlor mehr als 1 Cent auf 1,1030 Dollar.

Der leicht gesunkene ifo-Geschäftsklimaindex im Mai setzte am Markt keine Akzente. Zudem brachte der EU-Gipfel in Riga keine neuen Erkenntnisse zum Thema Griechenland. Nach einem Treffen mit dem griechischen Premierminister Alexis Tsipras erklärte Bundeskanzlerin Angela Merkel, dass es noch eine ganze Menge zu tun gebe. Anfang Juni muss Griechenland eine Kredittranche an den IWF zurückzahlen. Bislang ist unklar, ob Athen über die dafür notwendigen Mittel verfügt.

Gegen den Trend legten RWE-Aktien um 0,5 Prozent zu. Berichte, wonach die geplante CO2-Abgabe in Deutschland geringer als befürchtet ausfallen könnte, stützten. Im DAX verzerrten zudem kräftige Dividendenabschläge das Bild. Deutsche Telekom verloren vor allem optisch 4,6 Prozent oder 0,78 auf 16,25 Euro und Deutsche Bank 2,9 Prozent bzw 0,87 auf 28,79 Euro. Die Deutsche Bank schüttete am Freitag 0,75 Euro je Anteilsschein aus, die Deutsche Telekom 0,50 Euro.

Richemont-Aktien verloren 1 Prozent. Als "negative Überraschung" stuften die Analysten von Baader-Helvea die Umsatzentwicklung im April ein. Die Geschäftszahlen für das abgelaufenen Geschäftsjahr lieferten dagegen keine Überraschung mehr. Die Analysten von Vontobel wiesen darauf hin, dass der April-Umsatz stark durch die Währungsentwicklung und Preisanpassungen beeinflusst worden sei.

Rheinmetall verloren 1,8 Prozent. Laut dem Handelsblatt wollen die Panzerhersteller Krauss-Maffei-Wegmann (KMW) und Nexter schon im Juli fusionieren. Die deutsche KMW ist Hersteller des "Leopard", Nexter baut den "Leclerc". Der nach einer Fusion unausweichliche Kapazitätsabbau könnte dann auch Rheinmetall negativ beeinflussen.

Südzucker stiegen dagegen 4,9 Prozent. Im Handel hieß es, vermutlich setzten Anleger aufgrund der hohen Trockenheit auf anziehende Zuckerpreise. Exane schloss kurzfristig steigende Konsenserwartungen zwar nicht aus. Übergeordnet gehe die aktuelle Bewertung der Aktie aber von unrealistischen langfristigen Gewinnerwartungen aus, hieß es einschränkend.

Index                      Schluss-  Entwicklung   Entwicklung  Entwicklung 
                             stand       absolut         in %          seit 
                                                               Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50              3.679,14        -9,58         -0,3%       +16,9% 
Stoxx-50                   3.518,33        -0,98         -0,0%       +17,1% 
Stoxx-600                    407,74        -0,13         -0,0%       +19,0% 
XETRA-DAX                 11.815,01       -49,58         -0,4%       +20,5% 
FTSE-100 London            7.031,72       +18,25         +0,3%        +7,1% 
CAC-40 Paris               5.142,89        -3,81         -0,1%       +20,4% 
AEX Amsterdam                501,89        -0,16         -0,0%       +18,2% 
ATHEX-20 Athen               251,15        -3,02         -1,2%        -5,2% 
BEL-20 Bruessel            3.765,90        +3,82         +0,1%       +14,6% 
BUX Budapest              22.189,96        +4,41         +0,0%       +33,4% 
OMXH-25 Helsinki           3.465,09        -8,05         -0,2%       +16,0% 
ISE NAT. 30 Istanbul     104.866,53      -907,00         -0,9%        -1,2% 
OMXC-20 Kopenhagen           991,46        +5,82         +0,6%       +33,2% 
PSI 20 Lissabon            6.103,63        -2,16         -0,0%       +27,1% 
IBEX-35 Madrid            11.554,20       -41,20         -0,4%       +12,4% 
FTSE-MIB Mailand          23.781,78       +42,09         +0,2%       +25,1% 
RTS Moskau                 1.050,56        +3,09         +0,3%       +32,9% 
OBX Oslo                     589,57        -0,72         -0,1%       +12,6% 
PX Prag                    1.030,02        +8,62         +0,8%        +8,8% 
OMXS-30 Stockholm          1.648,46        +6,27         +0,4%       +12,6% 
WIG-20 Warschau            2.516,76        -8,07         -0,3%        +8,7% 
ATX Wien                   2.640,72        +0,80         +0,0%       +22,3% 
SMI Zuerich                9.353,30       -12,05         -0,1%        +4,1% 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Fr, 7.49 Uhr  Do, 17.15 Uhr 
EUR/USD   1,1033  -0,95%        1,1139         1,1123 
EUR/JPY   134,00  -0,40%        134,54         134,75 
EUR/CHF   1,0404  -0,16%        1,0421         1,0405 
USD/JPY   121,45   0,56%        120,78         121,13 
GBP/USD   1,5486  -1,16%        1,5669         1,5666 
 

Kontakt zum Autor: manuel.priego-thimmel@dowjones.com

DJG/mpt/cln

(END) Dow Jones Newswires

May 22, 2015 11:57 ET (15:57 GMT)

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