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Deutsche müssen besser für den Ruhestand vorsorgen

Im Zuge seiner in 15 Ländern durchgeführten Ruhestandsstudie 2015 hat der niederländische Versicherer Aegon herausgefunden, dass in Deutschland bei 42 Prozent der Erwerbstätigen ab 50 Jahre die Gefahr besteht, dass sie unzureichend auf den Ruhestand vorbereitet sind. Laut Studienergebnissen seien sich Sparer zwar der Herausforderung bewusst, lassen dem aber kaum Taten folgen. Nur wenige haben eine klare Vorstellung von ihrem zukünftigen Einkommen. Zudem würde die eigene Lebenserwartung massiv unterschätzt.

Laut Aegon-Angaben wissen die meisten Erwerbstätigen (83 Prozent), dass sie für ihren Ruhestand finanziell planen müssen. Fast die Hälfte (45 Prozent) hält eine konkrete Vermögensanlagestrategie für erforderlich. Trotzdem haben gerade einmal 11 Prozent das Gefühl, dass ihre Pläne ausgereift sind. Über die Hälfte gibt an (53 Prozent), ihre Planung sei schlecht ausgearbeitet oder es sind überhaupt keine finanziellen Vorkehrungen für den Ruhestand vorhanden. Zudem haben nur wenige eine klare Vorstellung von ihrem künftigen Alterseinkommen. Nicht einmal jeder fünfte Deutsche (18 Prozent) weiß genau, wie hoch seine Rente ausfallen wird, so der Versicherer.

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© 2015 marktEINBLICKE
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