Hannover - Das Gespenst des üppigen Überangebots an den Rohölmärkten (am aktuellen Rand deutlich über 2 Mio. Barrel pro Tag) geht weiter um, so die Analysten der Nord LB.Die Nordseemarke Brent starte auch in diese neue Handelswoche vergleichsweise schwach. Die Marktteilnehmer würden weiter auf die Angebotsausweitung der OPEC und die widerstandsfähige US-Frackingindustrie fokussieren. Auch wenn die Analysten der Nord LB die jüngsten Abschläge im Handel, die auch im Zusammenhang mit möglichen konjunkturellen Sorgen in Bezug auf China zu stellen sind und den Preis für ein Barrel Brent auf deutlich unter 50 US-Dollar gedrückt haben, nur als temporäres Phänomen betrachten würden, ist eine nachhaltige Aufwärtsbewegung eher auszuschließen. Entsprechend hätten die Analysten ihre Prognosen für die Nordseemarke deutlich nach unten angepasst und würden zum Jahresende nur noch mit einem Anstieg auf etwa 55 USD / Barrel rechnen. Die Marke von 70 US-Dollar dürfte zudem erst zum Jahresende 2016 in den Fokus rücken - hier würden die Analysten mit einkalkulieren, dass die großen Volkswirtschaften (und hier vor allem China) auf dem Wachstumspfad verbleiben würden.Den vollständigen Artikel lesen ...
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