Anzeige
Mehr »
Samstag, 02.05.2026 - Börsentäglich über 12.000 News
Erste Genehmigung für Tiefseebergbau seit 1980: Warum dieser Meilenstein für den nächsten Small-Cap-Akteur wichtig ist
Anzeige

Indizes

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Aktien

Kurs

%
News
24 h / 7 T
Aufrufe
7 Tage

Xetra-Orderbuch

Fonds

Kurs

%

Devisen

Kurs

%

Rohstoffe

Kurs

%

Themen

Kurs

%

Erweiterte Suche
Geldanlage-Brief
632 Leser
Artikel bewerten:
(0)

Yuan-Abwertung – Wie dramatisch ist sie für die Märkte wirklich?

Der DAX ist in dieser Woche mächtig eingebrochen. Grund dafür soll die bewusste Abwertung der chinesischen Währung gewesen sein. Denn diese Maßnahme schürte die Angst, dass es der chinesischen Wirtschaft schlechter geht als bislang angenommen. Es wird vermutet, dass die chinesische Notenbank den Yuan abgewertet hat, um die heimischen Produkte auf dem Weltmarkt wieder wettbewerbsfähiger zu machen.

Yuan-Abwertung – Die stärksten Verluste seit 20 Jahren

Laut der Frankfurter Allgemeine Zeitung handelt es sich bei den jüngsten Kurseinbrüchen des Yuan um die stärksten Verluste seit 20 Jahren. Immerhin wertete dieser an drei Tagen in Folge ab und verlor dabei gegenüber dem US-Dollar 4% und gegenüber dem Euro sogar 5%. Doch setzten wir diese Zahlen einmal in ein richtiges Verhältnis.

Yuan hat zuvor jahrelang aufgewertet

Zuvor hatte der Yuan nämlich in den vergangenen Jahren stark aufgewertet, was chinesische Ausfuhren erschwerte. So notierte der Yuan zum Euro vor einem Jahr noch bei 8,2939 EUR/CNY und verlor bis zum April-Tief bei 6,5552 EUR/CNY rund 20% (siehe folgender Chart, im Währungsverhältnis EUR/CNY bedeuten fallende Kurse eine Aufwertung des Yuan bzw. eine Abwertung des Euro).

EUR/CNY, Kursverlauf 1 Jahr
(erstellt mit: ariva.de) EUR/CNY, Kursverlauf 1 Jahr

Seit Mai 2008 – damaliges Hoch 11,0934 EUR/CNY – ergibt sich sogar eine Aufwertung des Yuan um über 40% (siehe folgender Chart).

EUR/CNY, Kursverlauf 10 Jahre
(erstellt mit: ariva.de) EUR/CNY, Kursverlauf 10 Jahre

Seit dem Tief wertete der Kurs leicht auf und pendelte dann um 6,80 EUR/CNY seitwärts, bis es nun zur neuerlichen dynamischen Abwertung durch die chinesische Notenbank kam.

Yuan auf dem Weg in den Währungskorb des IWF

Vor diesem Hintergrund kann man die Maßnahme der chinesischen Notenbank deutlich weniger dramatisch sehen. Zumal es noch einen ganz anderen Blickwinkel gibt: Denn bislang ließen die Notenbanker bei der Währung tägliche Handelsschwankungen von 2% Prozent nach oben und unten zu, ausgehend vom Mittelwert des Vortages. Zukünftig wird sich der Kurs nach dem Willen der Zentralbank stärker am Schlussstand des Vortages orientieren. Das neue Verfahren könne nach ihren Angaben zu einem stärker marktorientierten Wechselkurssystem beitragen.

Dies wiederum ist eine entscheidende Voraussetzung dafür, dass der Yuan in den Währungskorb des Internationalen Währungsfonds (IWF) aufgenommen werden kann. Der Internationale Währungsfonds begrüßte die Entwicklung auch bereits. Entsprechend wirken die Kursverluste an einigen Aktienmärkten übertrieben.
Mehr zu diesem Thema lesen Sie auf www.geldanlage-brief.de


Ich wünsche Ihnen weiterhin viel Erfolg bei der Geldanlage
Sven Weisenhaus


(Quelle: Geldanlage-Brief, Ausgabe vom 16.08.2015)
Sie möchten zukünftig derartige Marktanalysen kostenlos in Ihr E-Mail-Postfach bekommen? Dann melden Sie sich zu unserem kostenlosen Börsennewsletter Geldanlage-Brief an auf www.geldanlage-brief.de

© 2015 Geldanlage-Brief
Vergessen Sie Gold, Silber und Öl: Nächste Megarallye startet!
Die Märkte feiern neue Rekorde – doch im Hintergrund braut sich eine Entwicklung zusammen, die alles verändern könnte. Die anhaltende Sperrung der Straße von Hormus sorgt laut IEA für eine der größten Energiekrisen aller Zeiten. Gleichzeitig schießen die Preise für Düngemittel und Agrarrohstoffe bereits nach oben.

Damit droht ein perfekter Sturm: steigende Energiepreise, explodierende Produktionskosten und ein möglicher Super-El-Nino, der weltweit Ernten gefährdet. Erste Auswirkungen sind längst sichtbar – Weizen, Soja und Kakao verteuern sich deutlich, während Lebensmittelpreise vor dem nächsten Sprung stehen könnten.

Für Anleger bedeutet das nicht nur Risiken, sondern enorme Chancen. Denn während klassische Märkte unter Druck geraten könnten, entsteht auf den Feldern und Plantagen der nächste große Rohstoffzyklus. Wer sich jetzt richtig positioniert, kann von einer Entwicklung profitieren, die weit über Öl und Metalle hinausgeht.

In unserem aktuellen Spezialreport stellen wir drei Aktien vor, die besonders aussichtsreich sind, um von diesem Trend zu profitieren – solide positioniert, strategisch relevant und mit erheblichem Aufwärtspotenzial.



Jetzt den kostenlosen Report sichern – bevor der Agrar-Boom voll durchschlägt!
Werbehinweise: Die Billigung des Basisprospekts durch die BaFin ist nicht als ihre Befürwortung der angebotenen Wertpapiere zu verstehen. Wir empfehlen Interessenten und potenziellen Anlegern den Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen zu lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um sich möglichst umfassend zu informieren, insbesondere über die potenziellen Risiken und Chancen des Wertpapiers. Sie sind im Begriff, ein Produkt zu erwerben, das nicht einfach ist und schwer zu verstehen sein kann.