Die Wiener Börse hat am Montag mit deutlichen
Kursverlusten geschlossen. Der ATX
Vor allem die Angst vor einem Konjunktureinbruch in der zweitgrößten Volkswirtschaft in China drückte auf die Kurse. An der Börse von Shanghai gab es massive Kursverluste zu verzeichnen, obwohl Chinas Regierung am Wochenende angekündigt hatte, den Pensionsfonds des Landes zu erlauben, in Aktienmärkten zu investieren. Den Anlegern reichte das aber offensichtlich nicht, da viele auf eine Lockerung der Geldpolitik durch die Zentralbank gehofft hatten, hieß es von Marktbeobachtern.
Für Belastung an den europäischen Börsen sorgte zudem ein deutlich festerer Euro-Kurs, der europäische Waren im Ausland verteuert. Hier begründeten Marktteilnehmer die aktuelle Dollar-Schwäche mit Spekulationen am Markt über eine spätere Zinswende in den USA
Die Abschläge in Wien erfolgten auf sehr breiter Front und fielen zum Teil heftig aus. Zu den größten Verlierern im prime market zählten Do & Co mit einem Kursrutsch um 10,26 Prozent auf 75,29 Euro. Valneva rasselten 9,06 Prozent nach unten auf 3,31 Euro und Porr mussten ein Minus von 8,94 Prozent auf 22,31 Euro verdauen. Lenzing brachen um 7,48 Prozent auf 55,16 Euro ein.
Aktien aus dem Rohstoff-Bereich fanden sich europaweit auf der
Verkaufslisten der Anleger - auch die Preise für Rohöl und einige
Industriemetalle gerieten zu Wochenbeginn gehörig unter Druck. In
Wien büßten Aktien der Voestalpine
Unter den Finanzwerten zeigten sich Raiffeisen
AXC0147 2015-08-24/18:48
