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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Anleger nach Jackson Hole noch mehr verunsichert

NEW YORK (Dow Jones)--Die US-Börsen sind schwach in den letzten Augusttag gestartet. Der Dow-Jones-Index verliert 0,8 Prozent auf 16.494 Punkte, der S&P-500 gibt ebenfalls 0,8 Prozent nach, der Nasdaq-Composite fällt 0,6 Prozent. Anstatt die Märkte zu beruhigen habe das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole am Wochenende das Gegenteil bewirkt, konstatiert Marktstratege Nour Al-Hammoury von ADS Securities. Die Unsicherheit sei noch gestiegen, die Märkte nach wie vor im Unklaren, ob die lange erwartete Zinserhöhung nun womöglich doch schon im September anstehe. Zuletzt war die Wahrscheinlichkeit dafür eher gesunken.

Umso mehr Bedeutung werde nun den am Freitag anstehenden monatlichen US-Arbeitsmarktdaten beigemessen. Am Montag fiel der Index der Einkaufsmanager in Chicago für August minimal schwächer aus als erwartet und lieferte somit keinen Impuls. Dafür lastet die weiter schwelende Unsicherheit über die Entwicklung in China. Dort machen Spekulationen die Runde, dass staatlicherseits der Aktienmarkt womöglich nicht mehr gestützt werden soll.

Außerdem sinken die Ölpreise nach ihrer jüngsten Rally wieder deutlicher. Das Barrel der US-Sorte WTI fällt um 2,7 Prozent auf 44,01 Dollar. Für Brent geht es um 2,4 Prozent auf 48,86 Dollar nach unten. Damit fallen beide Sorten wieder zurück unter die erst am Freitag eroberten Marken von 45 bzw 50 Dollar.

An der Börse stehen die Aktien von Staples und Office Depot im Blick. Die beiden Büroausstatter sind ihrer Fusion ein Stück näher gekommen. Sie lieferten der Wettbewerbsaufsicht die gewünschten Informationen über ihre Geschäftsaktivitäten. Damit liege der Ball nun wieder im Feld der Regierung. Sie müsse entscheiden, ob ein Zusammengehen beider Unternehmen wettbewerbsrechtlich bedenklich sei, hieß es. Die Unternehmen gingen derzeit weiter davon aus, dass die Fusion zum Ende des Jahres stehen werde. Office Depot zeigen sich 0,1 Prozent leichter, Staples gewinnen 0,8 Prozent.

Intel-Aktien profitieren etwas von einem positiven Analystenkommentar. Mit einem Minus von 0,4 Prozent halten sich die Titel besser als der Markt. Northland Securities hatte die Titel auf Outperform von Market Perform hochgestuft. Twitter legen 2,9 Prozent zu. Die Experten von SunTrust heben ihre Einstufung auf Buy hoch von Neutral, da die Aktie gegenwärtig attraktiv bewertet sei.

US-Staatsanleihen sind vor dem Hintergrund der fallenden Aktienkurse gefragt. Die Rendite zehnjähriger Treasurys sinkt um 5 Basispunkte auf 2,14 Prozent. Am Goldmarkt halten Anleger eine US-Zinserhöhung schon im kommenden Monat nunmehr wieder für wahrscheinlicher. Das zinslose Edelmetall würde im Fall steigender Zinsen weniger interessant. Die Feinunze gibt um 6 Dollar nach auf 1.128 Dollar. Am Devisenmarkt tendiert der Euro bei etwa 1,1235 Dollar und damit etwas höher als am Freitag im späten US-Handel.

=== 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mo, 8.37 Uhr  Fr, 17.27 Uhr 
EUR/USD   1,1235  -0,06%        1,1241         1,1227 
EUR/JPY   136,10   0,02%        136,07         135,86 
EUR/CHF   1,0847   0,51%        1,0792         1,0788 
USD/JPY   121,14   0,05%        121,08         121,03 
GBP/USD   1,5402  -0,16%        1,5426         1,5368 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz/smh

(END) Dow Jones Newswires

August 31, 2015 10:07 ET (14:07 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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