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MÄRKTE USA/Wall Street zwischen Öl-Rally und Zinswende

NEW YORK (Dow Jones)--An den US-Börsen ist am Montag keine rechte Kauflust aufgekommen. Sorgen um Chinas Wachstum und die US-Zinswende hatten die Anleger erneut im Griff. Ein nach oben sausender Ölpreis konnte die Verluste etwas vermindern. Am Ende eines düsteren August steht im Dow-Jones-Index ein Monatsminus von 6,6 Prozent - so viel verlor er zuletzt im Mai 2010.

Am Montag fiel der Dow-Jones-Index um 0,7 Prozent auf 16.528 Punkte, der S&P-500 gab 0,8 Prozent nach und der Nasdaq-Composite 1,1 Prozent. Das Umsatzvolumen stieg auf 1,11 (Freitag: 1,03 Milliarden Aktien. Auf 1.388 (2.091) Kursgewinner kamen 1.774 (1.096) -verlierer. Unverändert gingen 97 (73) Titel aus dem Handel.

Am späten Nachmittag deutscher Zeit explodierten die Ölpreise. Binnen kurzem drehten sie abrupt ins Plus, so dass das Barrel der Sorte WTI vom Tagestief aus fast 13 Prozent zulegte. Auslöser waren Aussagen der Energy Information Administration (EIA), wonach die Ölförderung in den USA im bisherigen Jahresverlauf niedriger als bislang gedacht ausgefallen ist.

Hinzu kamen Äußerungen der Opec, sie sei zu Gesprächen mit anderen Produzenten bereit. Bislang hat das Kartell die Produktion trotz des stetig fallenden Ölpreises auf Mehrjahreshochs getrieben. Die Aussagen von EIA wie Opec milderten die Sorgen wegen einer Überproduktion.

Das Barrel der US-Sorte WTI haussierte mit 8,8 Prozent auf 49,20 Dollar. Für Brent ging es um 7 Prozent nach oben. Bereits am Donnerstag und Freitag hatten die Anleger kräftig gekauft, so dass nun der höchste Dreitages-Gewinn seit August 1990 verzeichnet wurde.

Als Belastung für den Aktienmarkt erwies sich das Notenbanker-Treffen in Jackson Hole vom Wochenende. Anstatt die Märkte zu beruhigen habe es das Gegenteil bewirkt, konstatierte Marktstratege Nour Al-Hammoury von ADS Securities. Die Unsicherheit sei noch gestiegen, die Märkte nach wie vor im Unklaren, ob die lange erwartete Zinserhöhung nun womöglich doch schon im September anstehe. Zuletzt war die Wahrscheinlichkeit dafür eher gesunken.

Umso mehr Bedeutung werde nun den am Freitag anstehenden monatlichen US-Arbeitsmarktdaten beigemessen. Am Montag fiel der Index der Einkaufsmanager in Chicago für August minimal schwächer aus als erwartet und lieferte somit keinen Impuls. Dafür lastete die weiter schwelende Unsicherheit über die Entwicklung in China. Dort machen Spekulationen die Runde, dass staatlicherseits der Aktienmarkt womöglich nicht mehr gestützt werden soll.

An der Börse standen die Aktien von Staples und Office Depot im Blick. Die beiden Büroausstatter sind ihrer Fusion ein Stück näher gekommen. Sie lieferten der Wettbewerbsaufsicht die gewünschten Informationen über ihre Geschäftsaktivitäten. Damit liege der Ball nun wieder im Feld der Regierung. Sie müsse entscheiden, ob ein Zusammengehen beider Unternehmen wettbewerbsrechtlich bedenklich sei, hieß es. Die Unternehmen gingen derzeit weiter davon aus, dass die Fusion zum Ende des Jahres stehen werde. Office Depot zeigten sich 1,4 Prozent fester, Staples gewannen 3,3 Prozent.

Im Übrigen machten Analysten die Kurse. Twitter legten 3,6 Prozent zu. Die Experten von SunTrust hoben ihre Einstufung auf Buy hoch von Neutral, da die Aktie gegenwärtig attraktiv bewertet sei. Zudem sei mit einigen Umsatztreibern zu rechnen, so eine Partnerschaft mit Doubleclick sowie E-Commerce-Initiativen einschließlich Werbung mit Kaufbuttons und Video-Werbung.

Intel-Aktien profitierten von einem positiven Analystenkommentar und legten 0,4 Prozent zu. Northland Securities hat die Titel auf Outperform von Market Perform hochgestuft, das Schlimmste im angeschlagenen PC-Markt sei vorüber, argumentiert das Haus. Evercore hat die Aktien von Goldman Sachs und Morgan Stanley auf Buy hochgenommen. Die Papiere gewannen 0,5 bzw 1,2 Prozent. Die Deutsche Bank hat J.C.Penney auf Buy von Hold hochgestuft. Die Aktie stieg um 1,9 Prozent. United Tech verloren 1,8 Prozent, nachdem Barclays den Wert auf Equalweight gesenkt hat.

Apple und Cisco wollen eine Partnerschaft eingehen. Dabei sollen die Apple-Produkte wie iPhone und iPad für Geschäftskunden attraktiver werden. Apples Smartphones sollen effektiver mit Unternehmens-Netzwerken kommunizieren, bei denen Cisco-Produkte weit verbreitet sind. Die beiden Aktien gaben je 0,5 Prozent nach.

US-Staatsanleihen waren nach Aufschlägen im frühen Handel nicht mehr gefragt. Auch hier lastete die Aussicht auf eine bevorstehende Zinswende. Die Rendite zehnjähriger Treasurys stieg um 2 Basispunkte auf 2,21 Prozent.

Der Goldpreis tendierte wenig verändert bei 1.333 Dollar je Feinunze. Aus Sorge vor einer US-Zinserhöhung schon im kommenden Monat hatte der Preis zwischenzeitlich nachgegeben bis auf 1.226 Dollar. Der August war indes der stärkste Monat für Gold seit dem Januar.

Am Devisenmarkt tendierte der Euro bei 1,1224 Dollar und damit etwas höher als am Freitag im späten US-Handel. Im Lauf des August hat der Dollar gegen den Euro 2,1 Prozent verloren. Hauptgrund für die Dollar-Schwäche war die Erwartung einer wegen der China-Krise verschobenen Zinswende.

=== 
INDEX           zuletzt  +/- %  absolut 
DJIA          16.528,03  -0,69  -114,98 
S&P-500        1.972,18  -0,84   -16,69 
Nasdaq-Comp.   4.776,51  -1,07   -51,82 
Nasdaq-100     4.274,58  -1,26   -54,54 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mo, 8.37 Uhr  Fr, 17.27 Uhr 
EUR/USD   1,1224  -0,15%        1,1241         1,1227 
EUR/JPY   136,04  -0,02%        136,07         135,86 
EUR/CHF   1,0846   0,51%        1,0792         1,0788 
USD/JPY   121,22   0,12%        121,08         121,03 
GBP/USD   1,5345  -0,53%        1,5426         1,5368 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/raz

(END) Dow Jones Newswires

August 31, 2015 16:12 ET (20:12 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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