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KWS Saat: Kräfte freisetzen

Beim Saatguthersteller KWS Saat (WKN 707400) lief das nordamerikanische Zuckerrübensaatgutgeschäft im vierten Quartal des Geschäftsjahres 2014/15 (Ende Juni) deutlich besser als gedacht. Somit konnte das SDAX-Unternehmen auch konzernweit überraschend gute Ergebnisse einfahren.

Bisher hatte man einen EBIT-Rückgang von 138,4 Mio. Euro in 2013/14 auf jetzt 127 Mio. Euro in Aussicht gestellt. Nun aber rechnet das Management mit einem Wert in etwa auf Vorjahresniveau. Den endgültigen Geschäftsbericht gibt es dann am 15. Oktober. Nach neun Monaten hatte noch der Ausbau der Forschung & Entwicklungs- sowie Vertriebsaktivitäten zu einem Rückgang des Betriebsergebnisses geführt.

Auf Analystenseite wurden die überraschend guten Eckdaten bei KWS Saat honoriert. Bei der NordLB und bei Warburg Research folgten sogar Kurszielanhebungen für die KWS-Aktie von 280 auf 290 Euro bzw. von 296 auf 303 Euro. Allerdings reichte es in beiden Fällen nur zu "Halten"-Empfehlungen. Bei der NordLB wurde dies zum Beispiel mit anhaltend schwierigen Marktbedingungen in einigen Absatzmärkten und künftig wohl weniger positiven Währungseffekten begründet. Die Analysten bei Hauck & Aufhäuser sind zudem der Ansicht, dass das belastbare Geschäftsmodell und die soliden Wachstumsaussichten wegen des Einstiegs in neue Märkte von der aktuellen Bewertung der Aktie bereits reflektiert werden.

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© 2015 marktEINBLICKE
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