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Über Baumax, Teak Holz und die Probleme des österreichischen Aktienmarktes

Die Pleite - sorry: Der Verkauf - der österreichischen Heimwerkerkette Baumax wird also rund 1.000 Beschäftigten (genaue Zahlen liegen noch nicht vor, zur Kündigung angemeldet sind einmal 1.100) ihre Jobs kosten. Anleger werden dabei keinen direkten Schaden erleiden, da das Unternehmen längst nicht mehr an der Börse notiert. Rund 400 Mio. bleiben den Gläubigern, vorwiegend den Banken, übrig, und hier wiederum soll unbestätigten Gerüchten zufolge Raiffeisen mit einem größeren Betrag beteiligt sein, indirekt kostet es die Anleger also doch etwas. Alles in allem (außer für die Gekündigten) aber kein Drama und wirtschaftlich trotz angespannter Eigenkapitalsituation im Bankensektor problemlos verkraftbar.

Baumax ist aber ein Paradebeispiel dafür, wie wichtig die Börse für die österreichischen Arbeitsplätze ist. Die Gründe für die Schräglage der einstmals größten österreichischen und drittgrößten europäischen Heimwerkerkette lassen sich nämlich leicht finden: Auslöser des Notverkaufs war eine katastrophale Überschuldung. Wie ist es zu dieser gekommen? Baumax strebte die Marktführerschaft in CEE an - eine an sich richtige Strategie, bei deren Umsetzung es im Osten allerdings Serienpannen gab: Schlechte Lagen, schlechtes Personal, schlechte Führungskräfte und schließlich die Entscheidung, auf die große Fläche zu setzen führten in den Untergang. Erfahrung hatte das Top-Management allerdings jahrelang nur mit kleineren und mittleren Flächen.

Ein Blick zurück auf die Börsenvergangenheit zeigt allerdings, dass hinter dem Scheitern ein System steht. Baumax war nämlich nicht direkt an die Börse gekommen, sondern in Form einer Holding-Gesellschaft. Deren einzige Tätigkeit war die Verwaltung der Baumax-Aktien. Die Kleinanleger waren also nicht an der operativen Gesellschaft beteiligt, sondern hielten bloß Aktien einer Holding, in der das eigentliche Geschäft gar nicht sinnvoll diskutiert werden konnte. Der damalige Unternehmenschef und Mehrheitseigentümer Karlheinz Essl erreichte damit zwei Ziele: Einerseits brachte es (wegen einer damals geltenden, unsinnigen Regelung) steuerliche Vorteile, andererseits konnte er im Unternehmen nach eigenem Gutdünken schalten und walten - was er auch recht ungebremst tat. Sein Führungsstil galt als autoritär und überheblich.

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