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E.ON & RWE: Schreck lass nach!

Nach den deutlichen Kursverlusten für RWE (WKN 703712) und E.ON (WKN ENAG99) in den vergangenen Tagen und Wochen bekamen Investoren offenbar einen Schreck, wie sehr sie die DAX-Versorgerwerte zuletzt doch verprügelt hatten. So verschafften sie den beiden gebeutelten Titeln am Donnerstag eine ordentliche Gegenbewegung. Allerdings dürfte diese nicht allzu lange anhalten. Schließlich bleiben Probleme wie Atomrückstellungen oder wegbrechende Geschäfte in der konventionellen Stromerzeugung.

Es gibt aber auch diejenigen Marktteilnehmer, die noch einige Hoffnungsschimmer sehen. Bei den Analysten bei Goldman Sachs sieht man zum Beispiel die E.ON-Abspaltungspläne als einen wichtigen Kurstreiber für die Aktie des größten deutschen Versorgers an. So bleibt die E.ON-Aktie erst einmal auf der "Conviction Buy List", während das Kursziel von 17,00 Euro bestätigt wurde. Auf Analystenseite ist man der Ansicht, dass die Aufspaltung zudem zu einer Verdoppelung der Dividende bis 2017 führen könnte. Außerdem glauben die Goldmänner, dass die baldige Klarheit über die Bilanzsituation und die Rückstellungen der Aktie ebenfalls nach oben helfen könnte. Das Kursziel für die RWE-Aktie wurde wegen niedriger Kohle- und Gaspreisannahmen von 24,00 auf 21,00 Euro nach unten gefahren. Trotzdem reicht es noch zu einem "Buy"-Rating.

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© 2015 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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