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MÄRKTE USA/Zinsspekulationen dürften Wall Street stützen

Von Florian Faust

NEW YORK (Dow Jones)--Nachdem die Wall Street zum Wochenschluss schwache Arbeitsmarktdaten "gefeiert" hat, dürfte das positive Marktsentiment am Montag andauern. Der Aktienterminmarkt suggeriert eine freundliche Eröffnungstendenz am Kassamarkt, womit die Aufwärtsdynamik gegenüber Freitag allerdings nachlassen dürfte. Mit den schwachen Arbeitsmarktdaten dürfte die Zeit des billigen Notenbankgeldes noch etwas fortdauern, denn eine Leitzinserhöhung zum Monatsende sei wohl nicht mehr zu erwarten, so die Spekulationen im Handel. Eric Rosengren, Präsident der US-Notenbankfiliale von Boston, befeuerte entsprechende Marktspekulationen übers Wochenende. Der Geldpolitiker äußerte, seine Überzeugung, dass die Zinsen bald erhöht würden, sei durch die Arbeitsmarktdaten erschüttert worden. Allerdings sei eine Zinsanhebung im laufenden Jahr noch immer denkbar.

"Das Wochenende hat Anlegern Zeit zum Verdauen der unter Erwartung ausgefallenen Arbeitsmarktdaten geliefert. Es scheint so, als ob wir am Aktienmarkt wieder 'schlechte Nachrichten sind gute Nachrichten' spielen", sagt Händler Jonathan Sudaria von London Capital Group. Weitere Nahrung dürften die Zinsspekulationen mit den anstehenden Konjunkturdaten erhalten. Im frühen Geschäft werden die Zweitlesung des Markit-Einkaufsmanagerindexes für das Dienstleistungsgewerbe im September sowie das ISM-Pendant - hier allerdings in erster Lesung - veröffentlicht.

Zudem hoffen Anleger auf zusätzliche Stimuli in China und Japan, nach zuletzt ebenfalls mauen Daten. Die Weltbank hat ihre Wachstumsvorhersage für die Region Ostasien und Pazifik gesenkt und rechnet mit einer weiteren Konjunkturabkühlung in China. Doch herrscht am Markt auch Skepsis über das Potenzial: "Das eigentliche Problem ist das Fehlen fundamentaler Änderungen als Treiber nach dem Wochenende. Momentum und die Eindeckung von Leerverkaufspositionen beherrschen den Markt", zeigt sich Marktstratege Michael O'Rourke von JonesTrading skeptisch. Gestützt wird der Markt dagegen von der grundsätzlichen Einigung beim Handelsabkommen zwischen den USA und elf pazifischen Anrainerstaaten.

Am US-Rentenmarkt fallen die Notierungen mit dem anhaltenden Optimismus am Aktienmarkt, die Rendite zehnjähriger US-Staatsanleihen steigt um 3 Basispunkte auf 2,02 Prozent. Während sich Gold und US-Dollar nur wenig bewegen, zieht der Ölpreis an. US-Leichtöl der Sorte WTI verteuert sich um 0,8 Prozent auf 45,91 Dollar. Der Fall der aktiven Ölförderanlagen in den USA auf ein Fünfjahrestief dürfte zum Abbau des Überangebots beitragen, heißt es im Handel.

Am Aktienmarkt ziehen Twitter vorbörslich um 2,1 Prozent an. Anleger begrüßen die Bestellung von Jack Dorsey zum CEO des Kurznachrichtendienstes. Laut Kreisen wagt sich die Cloud-Sparte von Amazon diese Woche in ein heiß umkämpftes neues Geschäftsfeld vor: Das Unternehmen will einen neuen Dienst ankündigen, der Unternehmen dabei hilft, ihre Daten zu analysieren. Die Titel gewinnen 0,7 Prozent. General Electric (GE) steigen um 3,4 Prozent. Trian sieht GE trotz des seit langem niedrigen Kursniveaus der Aktie auf dem richtigen Konsolidierungspfad. So vertrete der aktivistische Investor in einem nun veröffentlichten Bericht die Auffassung, dass der implizite Wert der Aktie einschließlich Dividenden bis Ende 2017 um mehr als 80 Prozent über dem Schlusskurs von GE vom Freitag liegen könnte, heißt es im Handel.

Der kanadische Düngemittelkonzern Potash hat seine Übernahmepläne für den deutschen Wettbewerber K+S aufgegeben. Die Aktie legt 4,9 Prozent zu. Die US-Bekleidungskette American Apparel hat Gläubigerschutz nach Chapter 11 des US-Konkursrechts beantragt, der Wert stürzt um 24,3 Prozent ab.

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DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mo, 8.25 Uhr  Fr, 17.30 Uhr 
EUR/USD   1,1214  -0,21%        1,1237         1,1274 
EUR/JPY   134,80  -0,08%        134,91         134,44 
EUR/CHF   1,0934   0,18%        1,0914         1,0919 
USD/JPY   120,21   0,14%        120,04         119,24 
GBP/USD   1,5173  -0,27%        1,5215         1,5225 
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Kontakt zum Autor: florian.faust@wsj.com

DJG/DJN/flf/kla

(END) Dow Jones Newswires

October 05, 2015 09:16 ET (13:16 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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