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Geldanlage-Brief
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Achrung! - Chinas Wirtschaft schwächelt weiter

Spekulationen über eine noch expansivere Geldpolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) und der Bank of Japan (BoJ) sowie ein weiteres Aufschieben der ersten Fed-Zinserhöhung seit Jahren lassen die Kurse aktuell steigen.

Chinas Wirtschaft schwächelt weiter

Doch früher oder später könnte die Sorge vor einer ernsten Konjunkturflaute in China die Märkte bald wieder belastet. In der zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt waren die Gewinne der chinesischen Industrieunternehmen im August um 8,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahr gesunken und damit deutlich stärker als im Monat zuvor. Die Industrie des Landes hat damit den stärksten Rückgang der Gewinne seit mindestens vier Jahren erlitten.

Zudem fiel der vom Wirtschaftsmagazin „Caixin“ zum Monatswechsel veröffentlichte PMI-Einkaufsmanagerindex im Vergleich zum Vormonat von 47,7 auf 47,2 Punkte zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit sechseinhalb Jahren. Werte unter 50 deuten auf eine sich abschwächende Wirtschaftsaktivität hin.

Die aktuellen Kurserholungen sollten daher mit Skepsis verfolgt werden.


Ich wünsche Ihnen viel Erfolg bei Ihrer Geldanlage
Sven Weisenhaus


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KI-Euphorie kippt - Bei diesen 5 Aktien droht der Crash!
Drei Jahre lang kannten KI-Aktien fast nur eine Richtung: nach oben. Billionenschwere Investitionspläne von Alphabet, Amazon, Meta und Microsoft haben Halbleiter- und Infrastrukturwerte auf immer neue Höhen getrieben. Doch jetzt bekommt die Erfolgsstory gefährliche Risse.

Steigende Anleiherenditen verteuern die Finanzierung, während die gewaltigen KI-Ausgaben zunehmend nicht mehr aus den laufenden Cashflows bezahlt werden können. Gleichzeitig zeigen günstigere chinesische Modelle, dass leistungsfähige KI womöglich mit deutlich weniger Rechenleistung auskommt. Damit wächst die Gefahr, dass heute für Milliarden errichtete Kapazitäten morgen nicht die erhofften Renditen liefern.

Für Anleger könnte das zum Problem werden. Denn treffen steigende Finanzierungskosten auf Überkapazitäten und enttäuschende Cashflows, geraten gerade hoch bewertete KI-Profiteure schnell unter Druck. Aus den größten Gewinnern der vergangenen Jahre könnten so die größten Verlierer der nächsten Korrektur werden.

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