Frankfurt - In ihrer jüngsten Prognose hat die EU-Kommission die Erwartung an die sich dem Ende zuneigende Maisernte 2015 um 1 Mio. auf 57,4 Mio. Tonnen reduziert, so die Analysten von Commerzbank Corporates & Markets.Neben einer um 6% kleineren Anbaufläche sei dafür vorrangig die Hitze und Trockenheit des Sommers verantwortlich. Damit bliebe die Ernte 2015 um gut 20 Mio. Tonnen oder 26% unter der Rekordernte des Vorjahres. Besonders stark sei der Einbruch in Frankreich, wo alleine 5 Mio. Tonnen weniger als 2014 geerntet werden sollten. Die geringere Ernte werde wohl höhere Importe notwendig machen. Allerdings dürfte nach der wieder sehr großen Weizenernte mehr Weizen als Alternative zu Mais verfüttert werden. Zudem seien die Lagerbestände in der Saison 2014/15 deutlich aufgestockt worden. So weiche die derzeitige Importprognose der EU-Kommission mit 11 Mio. Tonnen deutlich von der des US-Landwirtschaftsministeriums von 16 Mio. Tonnen ab.Den vollständigen Artikel lesen ...
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