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Um 10: DAX am Scheideweg - Hoffen auf eine spendierfreudige EZB

Es könnte so einfach sein: Endlich hat der Deutsche Aktienindex sowohl die 200-Tage-Linie als auch die Abwärtstrendlinie vom Allzeithoch übersprungen, die Börsenampel springt damit auf den ersten Blick auf Grün. Aber dennoch bestimmt am Markt Unsicherheit weiter das Geschehen. Denn noch ist es zu früh, darüber zu entscheiden, ob dieser Ausbruch tatsächlich nachhaltig ist.

Der Trigger entweder für einen nachhaltigen Ausbruch nach oben oder doch einen Fehlausbruch mit anschließend fallenden Kursen ist und bleibt die Europäische Zentralbank. Es war die Hoffnung auf eine Ausweitung ihres Anleihekaufprogramms, die die Kurse bis hier hin getragen hat. Für mehr aber müssen den vielen Worten nun endlich Taten folgen. Erst in knapp zwei Wochen aber wird darüber Gewissheit herrschen, deshalb wird auf die Tonlage der EZB-Geldpolitiker im Vorfeld umso mehr geachtet. Jeder leichte Ansatz von "Zurückrudern" dürfte mit Enttäuschung und Verkäufen quittiert werden. Auch der Fokus lediglich auf Senkung des Bankeneinlagensatzes und Laufzeitverlängerung des Programms könnte zu wenig sein. Der Markt hofft auf eine Ausweitung des Volumens im Dezember. Die Chance dazu, ihre Absichten zu kommunizieren, haben heute zahlreiche EZB-Geldpolitiker: Reden von Mario Draghi, Couere, Praet und Constancio sind angesetzt.

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© 2015 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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