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MÄRKTE EUROPA/Zwischen Linde-Sturz und RWE-Schub leichter

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Schwache US-Konjunkturdaten haben die Jahresendrally an den europäischen Aktienmärkten am Dienstag erst einmal beendet. Der DAX fiel um 1,1 Prozent auf 11.261 Punkte und der Euro-Stoxx-50 um 0,8 Prozent auf 3.480 Punkte. "Die Luft ist erst einmal dünn geworden", sagte ein Händler. Die immer höher gesteckten Erwartungen an weitere geldpolitische Lockerungen der Europäischen Zentralbank (EZB) auf ihrer Sitzung am Donnerstag hatten den DAX in den vergangenen vier Handelstagen um gut 4 Prozent nach oben getrieben. Nun legten die Kurse eine Atempause ein. Auch MDAX und TecDAX sind nach neuen Jahres- beziehungsweise Dekaden-Hochs im frühen Geschäft im Verlauf ins Minus gerutscht.

Anlass für die Schwäche waren enttäuschende US-Einkaufsmanager-Indizes. In der Folge zog der Euro zeitweise deutlich über die Marke von 1,06 Dollar an. Das erwischte alle die auf dem falschen Fuß, die auf eine weitere Euro-Schwäche gesetzt und deshalb Europa gegenüber dem US-Aktienmarkt bevorzugt hatten. Sie mussten die Positionen wieder drehen, ein Grund, warum die Kurse der Aktien der Eurozone trotz guter US-Vorlagen ins Rutschen kamen.

Einen Kurssturz um 14,3 Prozent verzeichnete die Linde-Aktie. Wegen des schwachen Investitionsklimas, der niedrigen Ölpreise und der staatlichen Eingriffe in das US-Gesundheitssystem hat der Konzern die mittelfristigen Prognosen heruntergenommen. VW verloren 1,1 Prozent auf 130,15 Euro, gedrückt von schwachen US-Absatzzahlen, nachdem der Kurs zuvor noch kräftig zugelegt hatte.

Auf der anderen Seite schossen RWE um 16,6 Prozent in die Höhe. Der Konzern will den Ökostrombereich an die Börse bringen. Das soll zwar erst 2016 passieren, kam aber gut an: "Das ist ein kluger Schachzug von RWE", sagte Thomas Deser, Fondsmanager der Kapitalanlagegesellschaft Union Investment. RWE sende ein positives Signal an die Kapitalmärkte, die Politik und die Rating-Agenturen aus, ergänzte er. Die Liquiditätssituation werde verbessert, das Credit-Rating gesichert und Zugang zu frischem Kapital für Investitionen erschlossen.

Ebenfalls auf der Gewinnerseite standen Adidas. Nach einem Bericht zu einem boomenden Online-Geschäft des Sportartikelherstellers gewann der Kurs 1,4 Prozent auf 92,91 Euro. Am Nachmittag übertraf der Kurs vorübergehend das bisherige Hoch von vor knapp zwei Jahren und markierte mit 93,45 Euro einen neuen Rekord.

In London zogen die Kurse der Banken kräftig an. Sie profitierten von den Ergebnissen des Bankenstresstests durch die Bank of England (BoE). Zwei Banken, Standard Chartered und Royal Bank of Scotland, haben einzelne Ziele zwar nicht erreicht. Die BoE verlangt von den Instituten allerdings keine zusätzlichen Maßnahmen zu den bereits angekündigten, um das Kernkapital zu stärken. Während sich Standard Chartered knapp behaupteten, stiegen Royal Bank of Scotland um 3,3 Prozent und Barclays um 4,9 Prozent. Der Index der Bankaktien im Stoxx gewann 0,6 Prozent.

ABB gaben um 1,9 Prozent nach und Schneider Electric um 4,1 Prozent. Die Citigroup hat beide Aktien zum Verkauf empfohlen. Im MDAX fielen Metro nach einer Runterstufung durch das Analysehaus Redburn um 5,0 Prozent. Im TecDAX konnten sich RIB Software um gut 6 Prozent erholen.

=== 
Index                      Schluss-  Entwicklung   Entwicklung  Entwicklung 
                              stand      absolut          in %         seit 
                                                               Jahresbeginn 
Euro-Stoxx-50              3.479,64       -26,81         -0,8%       +10,6% 
Stoxx-50                   3.277,34       -10,64         -0,3%        +9,1% 
Stoxx-600                    384,24        -1,19         -0,3%       +12,2% 
XETRA-DAX                 11.261,24      -120,99         -1,1%       +14,8% 
FTSE-100 London            6.395,65       +39,56         +0,6%        -2,6% 
CAC-40 Paris               4.914,53       -43,07         -0,9%       +15,0% 
AEX Amsterdam                467,32        -2,20         -0,5%       +10,1% 
ATHEX-20 Athen               189,46        +1,74         +0,9%       -28,5% 
BEL-20 Bruessel            3.744,10       -16,79         -0,4%       +14,0% 
BUX Budapest              23.846,61       +78,01         +0,3%       +43,4% 
OMXH-25 Helsinki           3.466,42        -2,49         -0,1%       +16,0% 
ISE NAT. 30 Istanbul      94.146,62     +1954,98         +2,1%       -11,3% 
OMXC-20 Kopenhagen         1.019,67        +4,62         +0,5%       +37,0% 
PSI 20 Lissabon            5.350,36        -0,35         -0,0%       +11,5% 
IBEX-35 Madrid            10.379,20        -7,70         -0,1%        +1,0% 
FTSE-MIB Mailand          22.581,33      -136,65         -0,6%       +18,8% 
RTS Moskau                   839,14        -7,96         -0,9%        +6,1% 
OBX Oslo                     565,95        +4,10         +0,7%        +8,1% 
PX-GLOB  Prag              1.259,29        -5,12         -0,4%        +6,4% 
OMXS-30 Stockholm          1.530,52        -5,54         -0,4%        +4,5% 
WIG-20 Warschau            1.923,94        -1,78         -0,1%       -16,9% 
ATX Wien                   2.501,60       +12,98         +0,5%       +15,8% 
SMI Zuerich                8.993,24        +0,14         +0,0%        +0,1% 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Di, 7.40 Uhr  Mo, 17.15 Uhr 
EUR/USD   1,0618   0,27%        1,0589         1,0563 
EUR/JPY   130,48   0,27%        130,13         130,21 
EUR/CHF   1,0933   0,60%        1,0868         1,0856 
USD/JPY   122,88   0,00%        122,89         123,26 
GBP/USD   1,5071  -0,21%        1,5103         1,5054 
=== 

Kontakt zum Autor: herbert.rude@wsj.com

DJG/hru/ros

(END) Dow Jones Newswires

December 01, 2015 12:07 ET (17:07 GMT)

Copyright (c) 2015 Dow Jones & Company, Inc.

© 2015 Dow Jones News
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