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Der Shakeout: Silber hat genau das getan, was echte Bullenmärkte immer tun - es hat die Touristen abgeschüttelt
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Endspurt mit Hürden

Von vorweihnachtlicher Ruhe ist momentan an den Märkten wenig zu spüren. So erwischte die EZB zum Ende der vergangenen Woche erst viele Marktbeobachter auf dem falschen Fuß und lieferte weniger an geldpolitischer Expansion, als die Märkte erwartet hatten. Dies hatte einen mehr als vierprozentigen Anstieg des Euro gegen den US-Dollar und einen recht schwachen Tag für den Dax zur Folge.

Relativ zeitgleich mit den US-Arbeitsmarktdaten, die eine Zinserhöhung der US-Notenbank am 16. Dezember nun sehr wahrscheinlich machten, hoben die in der Opec zusammengeschlossenen Ölförderstaaten dann am Freitag ihre tägliche Mengenbegrenzung - an die sich in den letzten Wochen aber eh niemand mehr gehalten hatte - de facto auf. Das führte dazu, dass sowohl Brent als auch WTI auf die tiefsten Preise seit dem Beginn des Jahres 2009 fielen. Dieser Verfall der Ölpreise, der auch andere Rohstoffe mit nach unten zog, gepaart mit einer aktuell stattfindenden schleichenden leichten Entwertung des chinesischen Yuan hat bei einigen Marktteilnehmern nun wieder Konjunkturängste geweckt.

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© 2015 marktEINBLICKE
Vorsicht, geheim!
2026 startet mit einem Paukenschlag: Der DAX outperformt den US-Markt, Nachzügler holen auf. Ein erstes Signal, dass der Bullenmarkt an Breite gewinnt. Während viele Anleger weiter auf die großen Tech-Namen setzen, hat sich im Hintergrund längst ein Umschwung vollzogen. Der Fokus verschiebt sich weg von überteuerten KI-Highflyern hin zu soliden Qualitätswerten aus der zweiten Reihe.

Anleger, die jetzt clever agieren, setzen nicht auf das, was war, sondern auf das, was kommt. Unternehmen mit gesunder Bilanz, unterschätztem Potenzial und begrenztem Abwärtsrisiko könnten 2026 zu den großen Gewinnern zählen. Die Gefahr einer schärferen Korrektur bleibt real, gerade für passiv aufgestellte Investoren.

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