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Diese Entwicklung im KI-Sektor könnte unterschätzt werden - und sie betrifft die Energieversorgung
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Um 10: DAX startet mit Schwung in die Woche - Ölpreis in entscheidender Phase

Der Preis für ein Barrel Rohöl der Sorte Brent sinkt heute Morgen auf den tiefsten Stand seit dem Jahr 2004. Der neuerliche Sturz beim Ölpreis hängt wie ein Damoklesschwert über den Börsen, allen voran der Wall Street. Dort sorgte ein Ausverkauf bei Energieaktien am Freitag für herbe Verluste von fast 400 Punkten im Dow Jones.

Auch an der Frankfurter Börse blicken die Anleger gespannt auf die weitere Entwicklung des Ölpreises. Währenddessen aber entfaltet der Deutsche Aktienindex zum heutigen Handelsstart neue Dynamik und startet eine kleine vorweihnachtliche Rally über die Marke von 10.700 Punkten. Hatte am Freitag noch der große Verfall am Terminmarkt die Kurse gedrückt, setzt sich nun der Optimismus durch, die saisonal positive Zeit um die Feiertage würde sich auch dieses Jahr wiederholen. Kann sich der Ölpreis stabilisieren und kommen vor allem geldpolitisch vielversprechende Nachrichten aus China, steht einer kurzen Jahresendrally nichts mehr im Weg. Allerdings könnten in der nun beginnenden liquiditätsarmen Vorweihnachtszeit größere Verkaufsorders am Energiemarkt zu Kursturbulenzen auch an den Aktienmärkten führen.

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© 2015 marktEINBLICKE
Energiepreisschock - Diese 3 Werte könnten langfristig abräumen!
Die Eskalation im Iran-Konflikt hat die Energiepreise mit voller Wucht nach oben getrieben. Was zunächst nach einer kurzfristigen Reaktion aussah, entwickelt sich zunehmend zu einem strukturellen Problem: Die Straße von Hormus ist blockiert, wichtige LNG- und Ölanlagen stehen still oder werden gezielt angegriffen. Eine schnelle Entspannung ist nicht in Sicht – im Gegenteil, die Lage spitzt sich weiter zu.

Für die Weltwirtschaft bedeutet dies wachsende Risiken. Steigende Energiepreise erhöhen den Inflationsdruck, gefährden Zinssenkungen und bringen die ohnehin hoch bewerteten Aktienmärkte ins Wanken. Doch wo Risiken entstehen, ergeben sich auch Chancen.

Denn von einem dauerhaft höheren Energiepreisniveau profitieren nicht nur Öl- und Gasunternehmen. Auch Versorger, erneuerbare Energien sowie ausgewählte Rohstoff- und Agrarwerte rücken in den Fokus. In diesem Umfeld könnten gezielt ausgewählte Unternehmen überdurchschnittlich profitieren – unabhängig davon, ob die Krise anhält oder nicht.

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