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Droht 2016 ein Crash im Aktienmarkt? - Analyse

Bereits Ende 2014 hat der S&P500 Index ein Warnsignal für eine mögliche größere Korrektur bekommen. Durch das tiefere Tief (1) wurden Anleger schon einmal vorgewarnt. Doch die Bullen konnten Schlimmeres verhindern. So zog der Markt wieder deutlicher an und konnte 2015 das hohe Niveau zumindest halten. Nun haben wir ein weiteres tieferes Tief (2) in den längerfristigen Charts bekommen. Erschwerend kommt nun aber hinzu, dass der 50-Wochendurchschnitt sich im Gegensatz zum letzten Mal nicht mehr in einer Steigphase befindet. Des Weiteren haben wir auch im November ein tieferes Hoch gegenüber dem Sommer-Hoch bekommen. Somit zwei Warnsignale mehr, als zuletzt 2014.

Die Gefahr eines mögliches Crashes (Korrektur von mehr als 20 Prozent) ist derzeit also so hoch wie zuletzt im Jahr 2008.

Das positive Szenario
Was könnte den Crash verhindern?

Wenn wir recht rasch im neuen Jahr ein neues Hoch bekämen, wären die besprochenen Warnsignale vom Tisch und die aktuell herrschende Gefahr wäre somit vom Tisch. Dies wäre das mögliche positive Szenario für 2016.

Das negative Szenario
Wann wären wir technisch im Abwärtstrend bzw. wann könnte ein Crash wirklich starten?

Die Antwort darauf ist ebenfalls recht einfach. Sollten wir die Tiefs von Herbst dieses Jahres (2) nach unten durchbrechen, so befände sich der S&P500 Index zum ersten Mal seit 2008 wieder in einem bestätigten Abwärtstrend. Somit blicken wir im neuen Jahr gespannt darauf, ob die Marke von 1867 nach unten durchbrochen wird oder nicht.

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© 2015 ratgeberGELD.at
Historische Öl-Krise - 5 Aktien, die davon profitieren!
Der Iran-Krieg hat den globalen Energiemarkt erschüttert. Zerstörte Förderanlagen, ausgefallene Transportwege und fehlende Raffineriekapazitäten sorgen dafür, dass nicht nur Rohöl, sondern vor allem Benzin und Diesel knapp und teuer bleiben könnten. Selbst ein Ende der Kämpfe würde das Problem nicht über Nacht lösen, der Wiederaufbau der Energieinfrastruktur dürfte Jahre dauern.

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