Die Stabilisierung sowohl im chinesischen Yuan als auch anfänglich im Rohölpreis verhalfen dem Deutschen Aktienindex und den US-Börsen heute zu einem Erholungsversuch, der am Nachmittag durch wieder fallende Öl-Notierungen heftig wackelte. Allerdings besteht aus charttechnischer Sicht durchaus Grund zur Hoffnung auf eine kleine Trendwende auch am deutschen Aktienmarkt. Der Index prallte bereits gestern an seiner 2011-Aufwärtstrendlinie ab, was positiv zu interpretieren ist.
Die erschütternde Auftaktwoche dieses Jahr zeigte wieder einmal, dass Chinas Bedeutung für die weltweiten Kapitalmärkte zunimmt. Dabei verunsicherten auch die Handelsaussetzungen an den chinesischen Börsen, vor allem aber etabliert sich jetzt eine gewisse Korrelation der Märkte zur Entwicklung des Yuan. Mit der Stabilisierung der Währung in diesen Tagen kam auch wieder etwas Ruhe in den Markt. Aktuell scheint die chinesische Notenbank vor allem den Spekulanten beweisen zu wollen, dass die Richtung im Yuan nicht festgelegt ist und versucht so, diese Spekulationen unattraktiver zu machen. Die Investoren müssen das neue Yuan-Handling der chinesischen Regierung aber erst einmal verarbeiten, was ein wenig Zeit benötigt. Hat China seine Yuan-Überbewertung dann aber abgebaut, könnte dies den Kapitalstrom chinesischer Investoren wieder zurück ins Land lenken und so auch die Börsen stabilisieren. Einige Marktteilnehmer nehmen das Licht am Ende des Tunnels dieser Übergangsphase bereits vorweg und positionieren sich vorsichtig.
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