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MÄRKTE EUROPA/Breite Erholung bei Aktien und Rohstoffen

Von Herbert Rude

FRANKFURT (Dow Jones)--Eine Erholungswelle treibt die Kurse an den europäischen Aktien- und Rohstoff-Märkten am Dienstag nach oben. Im Mittagsgeschäft erholt sich der Euro-Stoxx-50 um 2,3 Prozent auf 3.003 Punkte. Der DAX zieht um 2,2 Prozent auf 9.733 Punkte an. Der Preis für ein Fass Brent-Öl erholt sich um 4,5 Prozent auf gut 30 US-Dollar je Barrel. Im Umfeld des Verfalls der Öl-Futures am Mittwoch könnte der Ausverkauf von Öl zumindest erst einmal beendet worden sein. Auch die Preise für Industriemetalle ziehen deutlich an. Der Markt setzt auch auf zusätzliche Geldspritzen der chinesischen Notenbank zum Ankurbeln der chinesischen Wirtschaft, nachdem neue Konjunkturzahlen schwach ausgefallen sind.

In Europa setzt auch der über den Erwartungen ausgefallene deutsche ZEW-Index positive Akzente. Zwar sind die Konjunkturerwartungen im Januar auf 10,2 von 16,1 Punkten gesunken. Die Lageeinschätzung ist aber entgegen der Erwartung gestiegen auf 59,7 nach 55. Nach Einschätzung der Helaba ist das Ausmaß des Rückgangs der Erwartungen vergleichsweise gering und wird vom überraschenden Anstieg des Saldos der Lageeinschätzungen kompensiert.

Am Euro-Rentenmarkt geben die Notierungen etwas nach. "Die kräftige Erholung an den Aktien- und Rohstoffmärkten drückt etwas auf die Rentenmärkte", sagt ein Händler. Der Rentenhandel war am Montagnachmittag quasi zum Erliegen gekommen ohne Impulse aus den USA. Dort waren die Börsen am Vortag wegen des Martin-Luther-King-Feiertages geschlossen.

Gestützt wird die Stimmung am Aktienmarkt auch von guten Quartalsberichten. Software AG schießen um 14 Prozent nach oben. Die Geschäftszahlen des Unternehmens haben die Schätzungen der DZ-Bank übertroffen. Auch der Ausblick falle zuversichtlich aus. Die antizipierte Marge von 30 bis 31 Prozent lege nahe, dass das Unternehmen die Kosten unter Kontrolle habe. Der TecDAX erholt sich um 2,8 Prozent.

Im MDAX gewinnen Zalando 7 Prozent. Der Onlinehändler ist im vergangenen Quartal zweistellig gewachsen und damit deutlich schneller als der klassische Einzelhandel. Auch die Marge habe sich verbessert.

In Europa ziehen Unilever um 3,3 Prozent an. Der breit aufgestellte Hersteller von Konsumgütern hat den Umsatz im vierten Quartal 2015 deutlich stärker gesteigert als erwartet. Auch die Aktien von Nestle und Danone sind daraufhin gesucht. Der Branchen-Index der Nahrungsmittel- und Getränkehersteller steigt um 1,8 Prozent.

Größter Gewinner unter den Sektoren ist der Index der Rohstoff-Aktien mit einem Plus von knapp 6 Prozent. Händler wollen das Plus aber nicht überbewerten, weil der Index vom Jahresbeginn bis zum Auftakt dieser Woche bereits um 20 Prozent eingebrochen war. Seit dem vergangenen Mai hat er sich immer noch halbiert. Zweiter Gewinner ist am Dienstag der Index der Öl- und Gaswerte mit einem Plus von 3 Prozent.

Im DAX steigen die ebenfalls schwer gebeutelten Aktien von RWE um 8,2 Prozent und die Papiere von Eon um 5,2 Prozent. Die Societe Generale hat die Eon-Aktien zum Kauf empfohlen. In der zweiten Reihe büßen Axel Springer 2,5 Prozent ein, die Aktie ist von Barclays auf "Untergewichten" abgestuft worden. Hannover Rück legen um 2,3 Prozent zu, gestützt von einer Hochstufung der Societe Generale.

INDEX                Stand      +-% 
EuroStoxx50       3.002,83   +2,30% 
Stoxx50           2.862,52   +2,36% 
DAX               9.733,00   +2,22% 
FTSE              5.900,82   +2,09% 
CAC               4.298,10   +2,59% 
EUREX                Stand  +-Ticks 
Bund-Future         159,93   -42 
 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Di, 8.28 Uhr  Mo, 17.29 Uhr 
EUR/USD   1,0868   0,05%        1,0863         1,0887 
EUR/JPY   128,34   0,17%        128,12         127,76 
EUR/CHF   1,0934  -0,11%        1,0946         1,0949 
GBP/EUR   1,3161   0,05%        1,3155         1,3114 
USD/JPY   118,07   0,11%        117,94         117,36 
GBP/USD   1,4305   0,11%        1,4289         1,4276 
 

DJG/hru/cln

(END) Dow Jones Newswires

January 19, 2016 06:48 ET (11:48 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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