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MÄRKTE ASIEN/Kurse in Tokio steigen weiter - China-Börsen schwach

Von Chao Deng und Steffen Gosenheimer

TOKIO/SCHANGHAI (Dow Jones)--Trotz sehr guter Vorgaben der US-Börsen zeigt sich die Börsenlandschaft in Ostasien zum Start in die neue Woche zweigeteilt. Während in Tokio die überraschende Zinssenkung der japanischen Notenbank vom Freitag noch nachwirkt, drücken an den chinesischen Börsen enttäuschend ausgefallene Konjunkturdaten auf die Stimmung. Der Nikkei-Index liegt im späten Handel 1,9 Prozent im Plus bei 17.847 Punkten, nachdem er bereits am Freitag um über 2 Prozent gestiegen war.

In Schanghai geht es dagegen nach ebenfalls kräftigen Gewinnen am Freitag um 1,4 Prozent abwärts mit dem Index, in Hongkong um 0,7 Prozent. In Seoul belastet ein 18,5-prozentiger Einbruch der Exporte im Januar vor allem die Landeswährung Won, während sich die Börse davon im späten Geschäft angesichts kleiner Aufschläge kaum beeindruckt zeigt. Die Akteure in Sydney schlossen sich den positiven US-Vorlagen an und kauften Aktien. Der S&P/ASX schloss 0,8 Prozent höher.

Auslöser der Verkäufe an den chinesischen Börsen ist der bereits zum sechsten Mal in Folge und auf ein Dreijahrestief gesunkene offizielle Einkaufsmanagerindex für das verarbeitende Gewerbe in China. Mit 49,4 blieb er nicht nur unter dem Erwartungswert von 49,6, sondern außerdem auch unter der Expansionsschwelle von 50. Der von Caixin ermittelte Einkaufsmanagerindex legte zwar im Vergleich zum Dezember leicht zu, liegt aber weiter klar im Kontraktion anzeigenden Bereich. Der außerdem gemeldete offizielle Index für den Dienstleistungssektor wiederum gab im Monatsvergleich deutlich nach, liegt aber weiter im Expansionsbereich.

Am Devisenmarkt gibt der frei gehandelte Offshore-Yuan nach den Daten etwas nach, während sich der Hongkong-Dollar unverändert zeigt. Der schwache Yuan hatte in den vergangenen Wochen immer wieder Ängste vor Kapitalabfluss aus China geschürt und damit die Börsen belastet.

Die Daten aus China machen sich bei den Ölpreisen und anderen Rohstoffpreisen negativ bemerkbar. Die mutmaßlich schwächere Nachfrage aus dem Reich der Mitte drückt beispielsweise den Preis der Ölsorte Brent im Vergleich zum US-Settlement um 1,5 Prozent nach unten auf 35,44 Dollar, was aber immer noch weit über den jüngst gesehenen Tiefs liegt. Der Kupferpreis gibt um 1,1 Prozent nach.

Für gute Stimmung in Tokio sorgen unterdessen nicht nur die gelockerte Geldpolitik der Notenbank, sondern auch die Unternehmen mit guten Geschäftszahlen sowie der auf seinem jüngst deutlich ermäßigten Niveau wenig veränderte Yen. Der Dollar kostet 121,32 Yen und notiert damit weiter auf dem höchsten Niveau seit Mitte Dezember. Für japanische Exporteure ist ein schwacher Yen positiv.

Die Sony-Aktie schießt um über 12 Prozent nach oben. Sony hatte am Freitag nach Börsenschluss mitgeteilt, dass die Schwäche im Smartphonebereich im dritten Quartal mehr als ausgeglichen wurde und das Unternehmen ein Drittel mehr verdiente. Besonders das Geschäft rund um die Spielekonsole Playstation und das Filmgeschäft trugen zu dem Gewinnsprung bei. Honda hinken dem breiten Markt mit einem Plus von knapp 1 Prozent etwas hinterher. Der Autobauer hatte wegen Kosten für Airbagrückrufe zwar einen sinkenden Gewinn gemeldet, an seinem Gewinnausblick aber festgehalten.

Nippon Steel & Sumitomo Metal gewinnen fast 10 Prozent, nachdem das Unternehmen angekündigt hat, eine Mehrheit am kleineren Wettbewerber Nisshin Steel zu übernehmen. Nippon Steel dürfte dadurch an Preismacht gewinnen, so Fondsmanager Mitsushige Akino von Ichiyoshi Investment Management. Nisshin legen um gut 16 Prozent zu.

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Index (Börse)                    Stand aktuell  +- in %  Handelsende (MEZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)                  5.043,60   +0,76%  06:00 
Nikkei-225 (Tokio)                   17.847,67   +1,88%  07:00 
Kospi (Seoul)                         1.920,48   +0,44%  07:00 
Schanghai-Composite (Schanghai)       2.699,31   -1,40%  08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)           19.550,87   -0,67%  09:00 
Straits-Times (Singapur)              2.611,56   -0,67%  10:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Fr, 9.40 Uhr 
EUR/USD   1,0844  +0,1%    1,0830        1,0899 
EUR/JPY   131,59  +0,1%    131,45        131,61 
USD/JPY   121,36  -0,0%    121,38        120,74 
USD/KRW  1208,11  +0,0%   1208,11       1203,83 
USD/CNY   6,5761  +0,0%    6,5761        6,5787 
USD/CNH   6,6048  +0,2%    6,5948        6,6237 
USD/HKD   7,7822  -0,0%    7,7826        7,7904 
AUD/USD   0,7083  +0,2%    0,7066        0,7105 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 01, 2016 00:56 ET (05:56 GMT)

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