DJ Degussa Goldhandel prognostiziert für 2016 einen moderaten Anstieg des Goldpreises
Frankfurt am Main (pts020/01.02.2016/17:40) - Degussa Goldhandel prognostiziert
für 2016 einen moderaten Anstieg des Goldpreises und eine weiterhin hohe
Nachfrage
Die Degussa Goldhandel GmbH geht in ihrer Prognose des Goldpreises für 2016 von
einem moderaten Anstieg aus. So erwartet Europas größter privater
Edelmetallhändler für den Fall eines normalen wirtschaftlichen und
finanzpolitischen Umfelds einen Preis je Unze von bis zu 1.300 USD,
durchschnittlich werde sich der Preis um 1.145 USD bewegen.
Dabei weisen die Degussa-Experten allerdings auf die zahlreichen politischen und
ökonomischen Risiken hin, die allesamt im Falle eines Eintretens für den
Goldpreis positiv wären und ihm noch einen zusätzlichen Schub bringen könnten.
Zu diesen möglichen Einflussfaktoren gehören beispielsweise der mögliche
Austritt Großbritanniens aus der EU, eine Aufspaltung Spaniens, eine neuerliche
Krise in der Euro-Zone, eine Verschärfung der finanziellen und wirtschaftlichen
Situation in China, der sehr niedrige Ölpreis mit seinen katastrophalen Folgen
für die erdölproduzierenden Länder oder die Gefahr größerer terroristischer
Anschläge.
"Gerade in derart unsicheren Zeiten können Anleger ihr Portfolio mit einer
Beimischung von physischem Gold sehr sinnvoll gegen starke Wertschwankungen
absichern", so Wolfgang Wrzesniok-Roßbach, Sprecher der Geschäftsführung der
Degussa Goldhandel.
Goldanlegern in Deutschland und dem übrigen Euro-Raum hilft dabei zusätzlich die
Schwäche ihrer Heimatwährung. Schon im vergangen Jahr hatten die Anleger
hierzulande keine Einbußen bei ihren Investments verzeichnet, obwohl der
internationale Goldpreis auf Dollar-Basis noch einmal weiter leicht nachgegeben
hatte. Für die Goldkäufer im Euro-Land war der Kauf von Gold damit ein Weg, dem
deutlich fallenden Außenwert ihrer Währung zu entkommen. Diese Entwicklung
dürfte sich auch 2016 fortsetzen, obwohl die Degussa von einer Beruhigung an der
Zinsfront ausgeht.
Nach der eingeleiteten Zinswende in den USA werden dort nämlich keine
nennenswerten weiteren Zinserhöhungen zu erwarten sein, zumal sich das Land 2016
im Wahlkampfjahr befindet. Den Grund für diese Einschätzung macht die Degussa an
der hohen Verschuldung in den Vereinigten Staaten fest, denn steigende Zinsen
würden über kurz oder lang zu Problemen für die schuldengetriebene US-Wirtschaft
führen.
"Seit Anfang 2014 ist der Goldpreis in nahezu allen Währungen der Welt gestiegen
- außer in US-Dollar. Investoren erblicken im US-Dollar offensichtlich wieder
einen 'sicheren Hafen'. Es dürfte jedoch nur eine Frage der Zeit sein, wann die
Anleger nach dem starken Rückschlag der letzten Jahre auch das Gold
wiederentdecken und die Notierung für das gelbe Metall auch in US-Dollar
steigt", erklärt Wrzesniok-Roßbach.
Auch im Euro-Raum spricht nach Meinung der Degussa wenig für eine Zinswende. Das
wirtschaftliche Wachstum ist hier weiterhin zurückhaltend. Dagegen bleibt mit
der expansiven Geldpolitik der Europäischen Zentralbank die Sorge über die
weitere Entwicklung und den Fortbestand des Euro bestehen.
Silber
Was den Silberpreis betrifft, rechnet die Degussa für die ersten beiden Quartale
des Jahres 2016 mit einem Preisverlauf, der sich stark an den Goldkurs anlehnt.
Im weiteren Verlauf des Jahres dürfte das Metall dann allerdings besser als sein
Schwestermetall abschließen, da sich die industrielle Nachfrage insbesondere in
den USA positiv entwickeln dürfte.
Gleichzeitig sinkt die Neuförderung tendenziell, weil ein Großteil des
geförderten Silbers nur ein Beiprodukt bei der Gewinnung von NE-Metallen wie
Kupfer, Blei und Zink ist und deren Nachfrage im Hauptabsatzmarkt China, bedingt
durch die Verlangsamung des Wirtschaftswachstums, eher sinkt. "Für das Jahr 2016
erwartet die Degussa einen Jahresdurchschnittspreis von 14,55 USD je Unze, wobei
Preise um 13,10 USD die unteren und um 16,25 USD die oberen Extrempunkte
markieren sollten", erklärt Wrzesniok-Roßbach.
Platin
Der Platinpreis wurde vergangenes Jahr vor allem durch die allgemeine Schwäche
im Rohstoffsektor gedrückt. Auch der Diesel-Emissions-Skandal hat eine negative
Rolle gespielt. Es ist damit zu rechnen, dass diese Faktoren in den nächsten
Monaten keinen so entscheidenden Einfluss mehr nehmen werden und sich die
Stimmung der Anleger deshalb leicht verbessern wird. Dies könnte die Preise
kurzfristig zunächst steigen lassen.
Über einen längeren Zeitraum betrachtet, wird aus Sicht der Degussa der
Marktanteil der Diesel-Technologie, die den wichtigsten Einsatzbereich für
Platin darstellt, im Vergleich zu elektrischen oder hybridangetriebenen
Fahrzeugen deutlich abnehmen. Zudem ist die Brennstoffzellen-Technologie mit
ihrem relativ hohen Platinbedarf noch nicht so weit entwickelt und verbreitet,
um die Angebot-/Nachfrage-Balance des Metalls in den nächsten fünf Jahren zu
gewährleisten. Beide Punkte werden sich mittelfristig eher wieder negativ
auswirken und einen langanhaltenden Anstieg verhindern.
In dieser schwierigen Ausgangslage könnten die südafrikanischen Produzenten von
Platinmetallen den Notierungen immerhin etwas Unterstützung angedeihen lassen,
indem sie die Produktion an den tatsächlichen Bedarf anpassen. Allerdings wären
hierzu schmerzliche Einschnitte bei der Kapazität notwendig, die von den
Belegschaften in den betroffenen Minen und auch der südafrikanischen Regierung
sicher nicht widerspruchslos hingenommen werden dürften, zu denen es aber
andererseits keine wirkliche Alternative gibt. Gleichzeitig werden Produzenten,
Weiterverarbeiter und Händler neue Anwendungsgebiete für Platin suchen müssen,
um auch die Nachfrageseite zu stabilisieren. Neben neuen Technologien könnte
dies auch eine weitere Verbreitung des Platins als Investmentvehikel sein.
Würden solche Investments in physisches Platin in der EU beispielsweise von der
Mehrwertsteuer befreit und das Platin auf diese Weise dem Gold gleichgestellt,
könnte dies zu einer schnellen Zunahme der Nachfrage von unter einer auf über 10
Tonnen pro Jahr führen. Das alleine könnte in Südafrika und den benachbarten
Staaten kurzfristig zehntausende Jobs sichern; eine Aussicht, die
Entwicklungshilfe- und Sozialpolitiker aufhorchen lassen sollte. Die Kosten für
diese Form der Entwicklungshilfe lägen für die Staatskassen in Europa bei nahezu
Null, da im Moment kaum Platinbarren und -münzen in der EU verkauft werden.
Für das kommende Jahr geht die Degussa von einer Preisspanne zwischen 730 USD
und 1.055 USD aus.
Palladium
Wie bei seinem Schwestermetall Platin sind die Palladium-Preise im Jahr 2015 um
fast ein Drittel gefallen. Hohe Verkäufe durch Investoren, die Auflösung von
Vorräten durch die Industrie und Fragen hinsichtlich der weiteren Entwicklung
des Verbrauchs beim Einsatz in Autokatalysatoren in China angesichts der
nachlassenden Konjunktur waren die Gründe für diese Entwicklung.
Für das Jahr 2016 erwartet die Degussa eine Stabilisierung der Preise, da
benzingetriebene Fahrzeuge, sei es als Hybrid oder als reiner Verbrenner,
zulasten der Dieselfahrzeuge Marktanteile gewinnen sollten. Auch dürfte sich die
Autonachfrage in den USA im Wahljahr 2016 zunächst weiter positiv entwickeln.
Dies sollte zu einem moderaten Anstieg der Nachfrage und somit auch des Preises
führen. Aktuell gehen die Degussa-Experten derzeit von einem
Jahresdurchschnittspreis für Palladium von 525 USD aus, basierend auf einem
Tiefstkurs von 400 USD und einem Höchstkurs von 580 USD je Unze.
Eine detaillierte Analyse und Prognose der Edelmetallpreisentwicklung finden Sie
im aktuellen "Marktreport" von Dr. Thorsten Polleit, Chefvolkswirt der Degussa
Goldhandel GmbH, unter http://www.degussa-goldhandel.de/infothek/marktreport
Weitere Informationen finden Sie unter http://www.degussa-goldhandel.de
Über die Degussa Goldhandel
Der Name Degussa steht weltweit als Synonym für Qualität und Beständigkeit im
Bereich Edelmetalle. Seit dem Jahr 2011 ist die neu gegründete Degussa
Goldhandel GmbH im Edelmetallmarkt aktiv. Die Zentrale des Unternehmens befindet
sich in Frankfurt am Main. Darüber hinaus bietet Degussa ihre Produkte und
Services derzeit in den nationalen Niederlassungen in Stuttgart, München (2),
Frankfurt, Köln, Hamburg, Berlin, Nürnberg, Hannover und Pforzheim an.
International ist die Degussa in Singapur, Zürich, Genf, Madrid und London
vertreten. Komplettiert wird das umfassende Angebot der Degussa durch einen
Online-Shop, der den Kunden an sieben Tagen in der Woche rund um die Uhr zur
Verfügung steht und der sich durch laufend an die internationalen
Edelmetallmärkte angepasste Preise, eine hohe Verfügbarkeit und schnellste
Abwicklung auszeichnet. Darüber hinaus gehört seit August 2014 eine eigene
Edelmetall Scheideanstalt in Pforzheim zur Degussa, in der die
Wiederaufarbeitung ("Scheidung") von alten Edelmetallen sowie die Herstellung
von Vorprodukten für die Schmuckindustrie betrieben wird.
In 2015 wurde die Degussa zum dritten Mal in Folge von der Zeitschrift Euro am
Sonntag zum besten Edelmetallhändler aller in Deutschland getesteten Adressen
gekürt. Beim Goldhändler-Test 2016 von FOCUS Money wurde die Degussa als "Bester
Goldankäufer" und für den "Besten Service" ausgezeichnet.
Produkte und Dienstleistungen
Die Degussa bietet neben den eigenen, weltweit anerkannten Edelmetallbarren aus
Gold, Silber, Platin, Palladium und Rhodium mit dem bekannten rautenförmigen
(MORE TO FOLLOW) Dow Jones Newswires
February 01, 2016 11:40 ET (16:40 GMT)
Sonne-/Mond-Logo auch eine breite Auswahl an Sammler- und Investmentmünzen an. Hochkarätige Experten stehen Kunden im Bereich Numismatik für die Bewertung sowie den An- und Verkauf von historischen Münzen von der Antike bis in die Neuzeit zur Verfügung. Edelmetallbestände können im zentralen Degussa Wertlager eingelagert werden, und es besteht in einigen Degussa Niederlassungen die Möglichkeit, Wertsachen in einem persönlichen Schließfach zu lagern. Ankauf von alten Edelmetallen Nicht mehr genutzter Schmuck, Silberwaren, beschädigte Edelmetall-Barren und Münzen sowie auch industriell genutzte Edelmetallprodukte werden zu fairen Preisen angekauft und der Wiederverwertung zugeführt. Kontakt Degussa Degussa Goldhandel GmbH Ellen Gschaider Kettenhofweg 29, 60325 Frankfurt am Main Tel: +49 (0) 69/ 860068 - 294 Fax: +49 (0) 69/ 860068 - 222 Mail: ellen.gschaider@degussa-goldhandel.de Internet: http://www.degussa-goldhandel.de Pressekontakt financial relations GmbH Jörn Gleisner Tel: +49 (0) 6172/ 27159 - 0 Fax: +49 (0) 6172/ 27159 - 69 Mail: j.gleisner@financial-relations.de (Ende) Aussender: Degussa Goldhandel GmbH Ansprechpartner: Ellen Gschaider Website: www.degussa-goldhandel.de Quelle: http://www.pressetext.com/news/20160201020
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