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Dow Jones News
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MÄRKTE USA/Wall Street dürfte Ölpreisen nach unten folgen

NEW YORK (Dow Jones)--Risikoscheu bestimmt auch zu Beginn der neuen Woche das Anlegerverhalten. Wie schon in Europa zu beobachten, dürften Aktien auch an der Wall Street gemieden werden und Investoren stattdessen "sichere Häfen" wie Gold oder Staatsanleihen anlaufen. Die Futures auf die großen US-Aktienindizes deuten eine schwächere Eröffnung an.

Da am Montag weder wichtige Konjunkturdaten noch Quartalszahlen bedeutender US-Unternehmen zur Veröffentlichung anstehen, dürfte wieder einmal das Öl die Richtung vorgeben. Die Ölpreise zeigen sich abermals volatil und geben aktuell kräftig nach.

Dazu kommen schlechte Nachrichten aus China. Die dortigen Börsen blieben zwar zu Wochenbeginn wegen der Feierlichkeiten zum chinesischen Neujahrsfest geschlossen, doch wurde am Wochenende bekannt, dass die chinesischen Devisenreserven abermals geschrumpft sind. Das gibt den Sorgen um die zweitgrößte Volkswirtschaft der Welt neue Nahrung.

Überangebot drückt Ölpreise 
 

Mangels anderer Impulse rückt am Ölmarkt das bestehende Überangebot wieder stärker ins Bewusstsein der Akteure. Dem hohen Angebot steht eine sinkende Nachfrage gegenüber. Vor allem die beiden Länder mit dem größten Ölbedarf, die USA und China, fragen deutlich weniger Öl nach, wie aus einer Studie von Barclays hervorgeht. Auf den Ölpreisen lastet zusätzlich der wieder etwas festere Dollar, der Öl für Käufer aus dem Nicht-Dollarraum verteuert. Das Barrel der US-Sorte WTI verbilligt sich um 3,7 Prozent auf 29,75 Dollar.

Am Devisenmarkt kommt der Euro von seinen Tageshochs bei rund 1,1180 Dollar zurück auf gut 1,1090 Dollar. Der Preis für die Feinunze Gold steigt mit dem höheren Sicherheitsbedürfnis der Anleger um 0,7 Prozent auf 1.182 Dollar. Am Anleihemarkt drücken steigende Notierungen die Rendite zehnjähriger Treasurys um 6 Basispunkte auf 1,79 Prozent.

Übernahme und Delisting beflügeln Apollo Education 
 

An der Börse machen die Aktien des Universitätsbetreibers Apollo Education Group vorbörslich einen Sprung von gut 27 Prozent auf 8,85 Dollar. Die Muttergesellschaft der University of Phoenix wird für rund 1,1 Milliarden Dollar bzw. 9,50 Dollar je Aktie von einem Konsortium gekauft, zu dem auch die Private-Equity-Gesellschaft Apollo Global gehört. Die Aktie, die Anfang vergangenen Jahres über 30 Euro kostete und am Freitag bei 6,95 Dollar schloss, soll vom Kurszettel verschwinden.

Quartalszahlen hat vorbörslich mit dem Spielzeughersteller Hasbro ein Unternehmen der zweiten Reihe veröffentlicht. Dank des Star-Wars-Booms hat Hasbro im vierten Quartal besser abgeschnitten als erwartet. Die Aktie steigt um 2,8 Prozent.

=== 
DEVISEN  zuletzt   +/- %  Mo, 8.20 Uhr  Fr, 17.16 Uhr 
EUR/USD   1,1093  -0,48%        1,1146         1,1138 
EUR/JPY   129,13  -1,28%        130,80         130,40 
EUR/CHF   1,1049  -0,21%        1,1072         1,1068 
GBP/EUR   1,2953  -0,60%        1,3031         1,3006 
USD/JPY   116,41  -0,80%        117,35         117,07 
GBP/USD   1,4370  -1,05%        1,4522         1,4486 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/cln/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 08, 2016 08:24 ET (13:24 GMT)

Copyright (c) 2016 Dow Jones & Company, Inc.

© 2016 Dow Jones News
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