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dpa-AFX
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OECD senkt Wachstumsprognosen erneut - Länder sollen mehr Schulden machen

PARIS (dpa-AFX) - Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) hat ihre Wachstumsprognosen für die Welt abermals und deutlich verringert. Wie die OECD am Donnerstag mitteilte, dürfte die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,0 Prozent und im kommenden Jahr um 3,3 Prozent wachsen. Das sind je 0,3 Punkte weniger als noch im November angenommen. Besonders deutlich wurden die Erwartungen für Brasilien reduziert. Aber auch die Aussichten für die USA, den Euroraum, Großbritannien und Japan sind ungünstiger.

Unter dem Strich dürfte die Weltwirtschaft in diesem Jahr nicht stärker als im vergangenen Jahr wachsen, erwartet die OECD. In vielen Schwellenländern verlangsame sich das Wachstum, in den Industrieländern verlaufe die Erholung "sehr bescheiden". Handel und Investitionen blieben schwach. Eine schleppende Nachfrage führe zu niedriger Inflation und unzureichendem Lohn- und Beschäftigungswachstum.

Zugleich warnt die OECD mit Verweis auf den extrem schwachen Jahresstart und die starken Kursschwankungen an den Börsen vor erheblichen Risiken für die Finanzstabilität. Zudem seien einige Schwellenländer besonders anfällig für scharfe Wechselkursbewegungen. Auch wird auf die dort teils hohe Verschuldung in ausländischer Währung, zumeist auf Unternehmensseite und in US-Dollar, verwiesen.

Angesichts der trüben Aussichten fordert die Organisation ein gemeinsames Vorgehen zur Stärkung der Nachfrage, insbesondere über schuldenfinanzierte öffentliche Investitionen. "Die Regierungen in vielen Ländern sind derzeit in der Lage, sich für lange Zeiträume zu sehr niedrigen Zinsen Geld zu leihen, was im Endeffekt den fiskalischen Spielraum erhöht", schreibt die OECD. Viele Länder hätten Spielraum, um ihre Verschuldung zu erhöhen und so die Nachfrage zu stärken. Ergänzend empfiehlt die OECD wirtschaftliche Strukturreformen auf der Angebotsseite.

Die Wachstumsprognosen der OECD im Überblick:

Land/Region        2016               2017

Welt                 3,0 (-0,3)        3,3 (-0,3)
USA                  2,0 (-0,5)        2,2 (-0,2)
Euroraum            1,4 (-0,4)       1,7 (-0,2)
Deutschland        1,3 (-0,5)       1,7 (-0,2)
Frankreich          1,2 (-0,1)        1,5 (-0,1)
Italien               1,0 (-0,4)        1,4 (0,0)
Japan                0,8 (-0,2)        0,6 (+0,1)
Großbritannien     2,1 (-0,3)        2,0 (-0,3)
China                6,5 (0,0)          6,2 (0,0)
Brasilien           -4,0 (-2,8)         0,0 (-1,8)

Wachstumsraten in Prozent Wert in Klammern = Unterschied zu Novemberprognose in Punkten

/bgf/jsl

AXC0084 2016-02-18/11:05

© 2016 dpa-AFX
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