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MÄRKTE ASIEN/Risikoscheue Anleger übernehmen Zepter an den Börsen

Von Chao Deng

SCHANGHAI/TOKIO (Dow Jones)--Die ostasiatischen Aktienmärkte können sich den negativen Vorgaben aus Übersee nicht entziehen. Die wieder deutlich gesunkenen Ölpreise und Sorgen um die Konjunktur in China sind am Mittwoch auch von Hongkong über Tokio bis Sydney die dominierenden und stimmungsbelastenden Themen. Die Spekulation über eine maue Konjunktur in China erhält zusätzlich davon Nahrung, dass die chinesische Notenbank den Yuan den zweiten Tag in Folge niedriger zum Dollar gefixt hat - auf den niedrigsten Stand seit dem 5. Februar.

In Tokio geht es im Späthandel um 0,8 Prozent nach unten auf 15.922 Punkte, in Sydney hat der Markt bereits geschlossen mit einem Abschlag von 2,1 Prozent. Relativ widerstandsfähig zeigen sich Seoul und Schanghai, wo die Verluste kleiner ausfallen.

Nachdem die Ölpreise am Vortag stark unter Druck geraten waren nach Aussagen Saudi-Arabiens und Irans, die darauf hindeuten, dass es wohl zu keinen Begrenzungen oder gar Kürzungen der Ölförderung kommen wird wie jüngst am Markt noch gespielt, bröckeln die Preise im asiatisch dominierten Geschäft weiter ab. Brentöl kostet 32,91 Dollar je Barrel, 1,1 Prozent weniger als zum US-Settlement. Im Vortageshoch kostete es noch über 35 Dollar.

Zusätzlich auf die Stimmung drückt in diesem Zusammenhang, dass JP Morgan aus Vorsicht vor möglichen Kreditschieflagen im Ölsektor plant, mehr Liquidität vorzuhalten als von Analysten gedacht.

Die wieder höhere Risikoscheu der Anleger spiegelt sich auch bei den sicheren Häfen Yen und Gold wider. Die Feinunze Gold kostet 1.128 Dollar, verglichen mit Vortagestiefs von unter 1.210. Der Dollar verbilligt sich auf 111,74 Yen. Er hatte zur gleichen Vortageszeit im Umfeld steigender Aktienkurse noch bei über 113 Yen gelegen. Zum frei handelbaren Yuan legt der Dollar dagegen leicht zu.

Unter den Einzelaktien fallen in Hongkong Standard Chartered aus dem Rahmen mit einem Minus von 6,8 Prozent. Sie vollziehen damit aber lediglich Verluste aus dem Londoner Dienstagshandel nach in Reaktion auf den ersten Quartalsverlust der Bank seit 1989.

BHP Billiton brachen in Sydney um über 8 Prozent ein. Der Rohstoffriese hatte am Vortag eine massive Senkung seiner Dividende angekündigt nach einem hohen Quartalsverlust. Nach Einschätzung von Macquarie dürfte dem Unternehmen eine Ratingabstufung bevorstehen. Der CFO von BHP Billiton hatte zuletzt als Ziel ausgegeben, zumindest das "A" im Rating zu retten. Für Macquarie ist eine Abstufung auf "A-" wahrscheinlich. Der Kurs des Konkurrenten Rio Tinto kam um fast 6 Prozent zurück.

=== 
Index (Börse)                    Stand aktuell  +- in %  YTD in %  Handelsende (MEZ) 
S&P/ASX 200 (Sydney)                  4.875,00   -2,10%    -7,95%         06:00 
Nikkei-225 (Tokio)                   15.922,43   -0,81%   -16,35%         07:00 
Kospi (Seoul)                         1.909,52   -0,25%    -2,40%         07:00 
Schanghai-Composite (Schanghai)       2.886,03   -0,60%   -18,45%         08:00 
Hang-Seng-Index (Hongkong)           19.095,14   -1,65%   -12,86%         09:00 
Straits-Times (Singapur)              2.625,03   -1,76%    -8,94%         10:00 
KLCI (Malaysia)                       1.667,73   -0,57%    -1,46%         10:00 
 
DEVISEN  zuletzt  +/- %  0.00 Uhr  Di, 9.02 Uhr 
EUR/USD   1,1017  -0,0%    1,1020        1,1038 
EUR/JPY   123,07  -0,3%    123,40        123,73 
USD/JPY   111,71  -0,2%    111,98        112,07 
USD/KRW  1234,60  +0,2%   1232,25       1232,26 
USD/CNY   6,5316  +0,1%    6,5271        6,5279 
USD/CNH   6,5360  +0,0%    6,5354        6,5361 
USD/HKD   7,7699  +0,0%    7,7695        7,7682 
AUD/USD   0,7180  -0,1%    0,7186        0,7232 
=== 

Kontakt zum Autor: maerkte.de@dowjones.com

DJG/DJN/gos/flf

(END) Dow Jones Newswires

February 24, 2016 00:57 ET (05:57 GMT)

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© 2016 Dow Jones News
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